"Tschö!" - Hannover verabschiedet uns mit der gleichen Freundlichkeit, wie es uns empfangen hat. Kniesig, missmutig und irgendwie verbiestert; so zumindest die Messe-Dame am Check-Out-Schalter. Ja, danke auch. War nett bei Ihnen...
Wir gehen, Richtung S-Bahnhof Laatzen. Wieder ist es kalt und windig. Die Goody-Tragetaschen schneiden ins Fleisch, der Anzug bräuchte dringend mal eine Reinigung. Rein in den Zug, Taschen verstaut und zurück nach Köln - drei Stunden Nachfahrt. Störungen nur durch übereifrige Schaffner und klimpernde Getränkewagen-Schergen.
Der Morgen danach. Im TV jammern selbsternannte CeBIT-Experten über Besucher- und Messeaussteller über Umsatzrückgang. Kein Wunder! In nem Laden, wo die Scheibe trocken Baguette mit Putenersatz schon schlappe 5 Euro kostet, würde mir als finanzstarker Großkunde auch der Spaß am Shopping vergehen.
Nächster Schock beim Blick darauf in die Zeitung: Langweilig soll sie gewesen sein, die CeBIT. Wenig Aussteller, wenig Produkte und überhaupt wenig Neues soll sie gehabt haben, die CeBIT. Hör mal, Kollege, wo warst denn Du in Hannover? Beim Boule-Treffen der Kukident-Fraktion Laatzen Süd? Wohl auf die falsche Messe verschlagen, was?