Überall mit dem Laptop oder PDA ins Netz gehen können - davon müssen Hamburger demnächst nicht mehr träumen. In der Hansestadt ist gerade die größte WLAN-Hotzone ans Netz gegangen. Im Stadtteil Altona können Interessierte ab sofort mit "FlyConnect Hamburg" der Hümmer Elektrotechnik GmbH den funkbasierten breitbandigen Zugang zum Internet testen.
Voraussetzung für die Nutzung ist ein WLAN-Adapter (802.11b). Grundgebühren oder Einrichtungsgebühren fallen nicht an. Die günstigste Flatrate mit einer 200-kbit/s-Anbindung kostet 15 Euro pro Monat. Für monatlich 35 Euro kann man dagegen die gesamte Bandbreite ausnutzen, die zur Verfügung steht.
Hümmer plant, durch die Zusammenschaltung verteilter WLAN-Hotspots
eine flächendeckende WLAN-Hotzone zu realisieren. Der drahtlose und
mobile Internetzugang ist in der Testphase noch kostenlos und wird sowohl in der Wohnung als auch unter freiem Himmel möglich sein, ob
auf der Außenalster oder im Yachthafen. Hümmer plant die
Zusammenschaltung weiterer "FlyConnect-Hotzones" auch in Kiel und
Flensburg.
Hümmer hat bereits eine Vielzahl von WLAN-Hotspots in Wohngebäuden eingerichtet, die mit stabilen Funkverbindungen miteinander verbunden sind, und kann so schon jetzt gut 500 Haushalten einen
Breitbandanschluss zur Verfügung stellen.
Bei den für das Geschäftsmodell entscheidenden Fragen der
Nutzerautorisierung, -verwaltung und -abrechnung setzt Hümmer auf die
Unterstützung durch WLAN-Systemlösungen aus der miranda-Produktfamilie
des Eschborner Unternehmens BlueSign Software. Diese ermöglichen
den Kunden mit nur einer Kennung den Zugang zu verteilten Hotspots des "FlyConnect Hamburg" Hotspot-Netzwerks.
Peter Giesecke