Bei lauter Musik und schummrigem Licht treffen wir AOL-Sprecher Jens Nordlohne: offenes Jackett, gelöste Stimmung, legeres Wippen. Kein Wunder – er hat ein Heimspiel, steht mitten auf der AOL-Halbzeitparty. Wir wollen reden! Nordlohne sagt ja - und führt uns dahin, wo’s ein wenig leiser und heller ist: in die Party-Katakomben – Interviewtermin vor der Herrentoilette. Meinetwegen, los geht’s...
onlinekosten.de: Wann das letzte Mal mit T-Online „drin“ gewesen?
Nordlohne: Noch nie. Selbst in frühester Jugend nicht.
onlinekosten.de: Erster Provider?
Nordlohne: Gute Frage, das lief damals über die Firma. Ich war bei Focus als Redakteur. Und ich weiß leider nicht mehr, was für’n Provider wir hatten.
onlinekosten.de: Warum jetzt AOL – Firmenzwang oder freie Entscheidung?
Nordlohne: Privat AOL als Zwang zu bezeichnen ist ja an sich schon eine Impertinenz. Selbstverständlich freiwillig.
[Hm, Impertinenz, hört sich schlimm an im ersten Moment. Zu weit gegangen? Nein, Nordlohne grinst bübisch bis über beide Ohren. Der Mann versteht Spaß! Gut, wagen wir uns also weiter vor...]
onlinekosten.de: Was kann AOL, was T-Online nicht kann?
Nordlohne: Ähem, Menschen zusammenbringen in einer Gemeinschaft, neudeutsch auch Community. Und zwar so, dass sich da alle wie in einer großen Familie fühlen.
onlinekosten.de: Kino-Pinkelwerbung von Ihnen: gut oder peinlich?
Nordlohne: Absolut effektvoll und toll.
onlinekosten.de: Obwohl sie zwar zum Pinkeln einlädt aber nur 30 Sekunden geht und der Film schon angefangen hat, wenn ich wieder zurück bin?
Nordlohne: Das kommt auf Ihre Blasengröße an.