Zwei Möglichkeiten gibt es: Glasfaserkabel, die erst Anfang der Neunziger Jahre aufwendig verlegt wurden, werden wieder rausgerissen und durch Kupferkabel ersetzt. Oder es kommt die DSL-Variante VDSL zum Einsatz. Entscheidend ist dabei, welche Variante billiger ist. Die Entscheidung trifft der lokale Vertriebsleiter.
Die komplette Umrüstung einer Vermittlungsstelle auf VDSL würde sich aber nur dann lohnen, wenn in mehreren Straßenzüge oder einen ganzen Stadtteil genug VDSL-Kunden gefunden würden, denn die Installation von VDSL-Technik kann nicht für den Anschluss von zehn Privathaushalten erfolgen. Andernfalls würde das Glasfaser nach und nach durch die gute, alte Kupferleitung ersetzt.
Die schlechte Nachricht: Es kann noch Jahre dauern, bis diese Umrüstung abgeschlossen ist - auch wenn damit bereits begonnen wurde. Wer nicht warten mag, solle T-DSL via Satellit nehmen, so Genz.
Über die Fastpath bei T-DSL werden wir in einem gesonderten Artikel berichten.
Peter Giesecke