Die riesige Arena erinnert an ein Amphitheater - im Halbrund präsentiert sich die Deutsche Telekom auf drei Ebenen. Unter den Rängen ziehen sich die Gänge. Wären wir im alten Rom und das Amphitheater kein CeBIT-Stand der Telekom, sondern ein Colosseum, würden hier Löwen und Gladiatoren gehalten. Wir jedoch trafen dort Telekom-Sprecher Walter Genz zu einem Wortgefecht - in netter Atmosphäre.
Auf unserer Tagesordnung stand
T-DSL: neue Bandbreiten, Fastpath und die Alternativen für Kunden außerhalb der T-DSL-Reichweite. 3,4 Millionen T-DSL-Kunden hat man bereits, zum Ende des Jahres sollen es 4 Millionen sein. Das wären gerade einmal zehn Prozent aller Telekom-Kunden. Die Überraschung: Ganz nebenbei wird eine Lösung für die Glasfaser-Kunden präsentiert, die bislang kein T-DSL erhalten konnten.
Zu dünne Leitungen...
Die Deutsche Telekom geizt nach wie vor mit Bandbreite. Die kürzlich erfolgte Erhöhung des Upstream-Kanals bei T-DSL 1500 auf 384 kbit/s bleibt vorerst die Ausnahme. T-DSL 768 wird auch weiterhin bei seinen mageren 128 kbit/s upstream bleiben. Wer mehr möchte, muss entweder einen T-DSL-Anschluss mit mehr Download-Bandbreite buchen oder zur Konkurenz gehen.
Eine mögliche Kombination mit 768 kbit/s down- und 256 kbit/s upstream hält Genz für atypisch. Der private Nutzer komme seiner Meinung nach mit dem bisherigen Angebot aus, weil für ihn fast nur die Download-Geschwindigkeit interessant sei. Für Geschäftskunden empfiehlt er deshalb als Alternative T-DSL Business.