Mit dem Neustart von Napster sollen kommerzielle Musikdienste im Internet zum Erfolg geführt werden.
Musikindustrie willig
Die Musikindustrie hat verstanden, dass man das Internet als Chance und nicht als Gefahr sehen muss. Daher wird sich die Musikbranche zukünftig stärker auf die Vermarktung von Musiktiteln im Netz konzentrieren.
Dies wird allerdings ohne die passende Technik und Rechteverwaltung kaum möglich sein. Erste Dienste wie listen.com haben jedoch gezeigt, dass es durchaus möglich ist, Musik erfolgreich zu vertreiben - bislang jedoch in erster Linie zum Online-Konsum.
CDs brennen
Das Geschäftsmodell von Roxio für Napster sieht hingegen vor, dass die Kunden sich eigene Musik-CDs brennen. Man wählt unter den verfügbaren Titeln aus, zahlt pro Musiktrack und hat anschließend das Recht, davon eine CD zu brennen.
Eine ähnliche Musikbörse möchte Apple in diesem Frühjahr ebenfalls starten. Mit einer Pauschale kann man sich die Musik online anhören, für gebrannte Tracks bezahlt man eine Extragebühr. Allerdings wird es den Dienst vorerst nur für Apple-Rechner geben, wodurch das Apple-Modell weltweit nur wenig Chancen hat.
Alexander Moritz