Electronic Arts ist mit der Indizierung von C&C Generals nicht einverstanden und hofft auf ein Umdenken der Prüfstelle.
Ministerin angegriffen
Gleichzeitig greift das Unternehmen Ministerin Renate Schmidt heftig an. Laut dem Leiter von EA in Europa, Jens Uwe, sind die nach der Indizierung in einer Presseerklärung des Ministeriums verbreiteten Aussagen teilweise "falsch und unsachlich".
Besonders ärgert ihn die pauschalisierte Verurteilung der Spieler von C&C Generals. Nicht akzeptabel seien laut Uwe "unüberlegte Pauschalurteile von Personen, die keinerlei Verständnis für neuere Medien haben, in Verruf gebracht werden".
Hauptverfahren
Allerdings darf EA auf die Freigabe des Spiels hoffen. Die Indizierung ist nur von vorläufiger Natur, erst im März wird ein "Hauptverfahren" über die Jugendtauglichkeit des Spiels abschließend entscheiden.
Sollte die Indizierung jedoch beibehalten werden, so wäre dies der erste Fall der Indizierung eines Spiels, das vormals ab 16 Jahren freigegeben war. Laut der Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle (USK) ist das Spiel ab 16 Jahren geeignet.
Alexander Moritz