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Donnerstag, 02.01.2003 10:48

Telekom erhält 1,7 Mrd. Euro für Immobilien

aus dem Bereich Sonstiges

Die Schulden drücken. Die Telekom verkauft ihre Immobilien. Im Jahr 2002 wurden so insgesamt 1,7 Milliarden eingenommen. Bereits im Jahr zuvor waren auf diese Weise 0,7 Milliarden Euro in die Kassen gekommen. Das macht insgesamt 2,4 Milliarden Euro zur Reduzierung der Finanzverbindlichkeiten und der Zinsbelastung des Telekom-Konzerns. Dummerweise muss die Telekom nun einen Großteil der Gebäude zurückmieten. Wie hoch der tatsächliche Beitrag zum Schuldenabbau sein wird, ist daher noch unklar.

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In den vergangenen Wochen hat die Deutsche Telekom über die genannten Immobilien-Transaktionen hinaus Verkäufe abgeschlossen, die mit einem Gesamt-Volumen von mehr als 1,2 Milliarden Euro zur Reduzierung des Schuldenstandes beitragen. Der Verkauf eines Anteils von gut 10 Prozent der Beteiligung an der T-Online International an institutionelle Investoren weltweit erzielte einen Transaktionswert von rund 730 Millionen Euro. Der Verkauf der 10,87prozentigen Beteiligung an dem Satellitenbetreiber EUTELSAT S.A. erbrachte einen Transaktionswert von rund 210 Millionen Euro.

Für den Verkauf der 16,3prozentigen Beteiligung an der ukrainischen Mobilfunkgesellschaft UMC an die russische MTS wurde ein Verkaufspreis von 55 Millionen Dollar vereinbart. Darüber hinaus hat die Tochtergesellschaft T-Systems International im Rahmen einer Asset Backed Securities Transaktion Forderungen gegenüber Kunden im Volumen von rund 273 Millionen Euro abgegeben.
Peter Giesecke
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