Bei seinem Arbeitsbesuch in Shanghai hat sich Bundeskanzler Gerhard Schröder für die Freigabe des Internets in China ausgesprochen.
Freigabe des Internets
So betonte der Bundeskanzler vor den Studenten der Tongji-Universität in Shanghai, dass ein freies Internet die wirtschaftliche, wissenschaftliche und gesellschaftliche Entwicklung eines Landes in besonderer Weise fördert.
Auch unterstrich er die Förderung der Kreativität durch das Internet und sprach zugleich davon, dass Innovation und Wirtschaftswachstum nur mit einer offenen Gesellschaft optimal zu erreichen seien.
Begrenzung des Internets
Tatsächlich kontrolliert die chinesische Regierung das Internet in allen Lebenslagen. In den letzten 6 Monaten wurden 3.300 Internet-Cafés wegen angeblicher Sicherheitsmängel geschlossen, viele Seiten sind aus China nicht erreichbar.
Und auch für den Weg hin zu einem demokratischeren Land ist das Internet eine gute Basis - dies ist der chinesische Regierung natürlich ebenfalls bewusst. Und so dürfte es noch eine ganze Weile dauern, bis auch in China ein schrankenloses Internet verfügbar ist.
Alexander Moritz