Ab sofort läuft die noch auf den amerikanischen Markt beschränkte Beta-Version der Produktsuchmaschine "Froogle", die ihre Daten aus Online-Shops bezieht. Entwickelt wurde sie von Google und nutzt eigene Algorithmen für die Suche, bei der der Internetnutzer direkt nach Produkten suchen kann.
Jedes Suchergebnis enthält den Preis, ggf. eine Abbildung des gefundenen Produktes sowie einen Link zum Shop, bei dem man das Produkt dann beziehen kann. Außerdem ist eine Übersicht nach Kategorien möglich.
Google zahlt den Anbietern jedoch nichts, die einzige Möglichkeit, sich einen besseren Platz in den Suchergebnissen zu sichern, sind nach wie vor die so genannten "AdWords". Bei Eingabe eines Suchbegriffes erscheint ein Textlink mit einer kurzen Beschreibung des Anbieters außerhalb der Suchergebnisse. Wer ein Produkt gefunden hat, kann sich über die Möglichkeit, einen Preisrahmen zu definieren, nach etwaigen günstigeren Händlern informieren.
Nützlich, doch nur für die reine Schnäppchensuche
Da ist sie nun, die Produktsuche. Übersichtlich und leicht bedienbar ist sie, doch bislang nur für US-Mitbürger. Zum kurzen Nachsehen ist sie zwar durchaus geeignet, doch muss sich der Nutzer spätestens beim Durchstöbern der Kategorien nochmal überlegen, ob er das Produkt auch wirklich haben will. Nicht ohne Grund sind Bewertungs-Communitys wie ciao.com so beliebt: Neben einer Liste der Händler, die allerdings oftmals nur auf Partner beschränkt ist, finden sich dort zahlreiche Bewertungen der Mitglieder, die in ihrer Gesamtheit einen Eindruck von einem Produkt vor dem Kauf verschaffen sollen.
Wer sich jedoch nur kurz über die Preislage von bestimmten Produkten informieren möchte oder genau über das Produkt Bescheid weiß, wird mit Froogle spätestens nach der Einführung im europäischen Raum glücklich.