Sie surfen eine Website an? - Der Anbieter lauscht über WebBugs mit, zumindest bei 12,8 Prozent aller deutschen Websites. Zu diesem Schluss kommt eine repräsentative Stichprobe des Sicher-Surfen-Anbieters Nutzwerk. Zur Auswertung wurden Tester und Kunden über einen Zeitraum von März bis Oktober 2002 zugrunde gelegt.
Vor allem die großen Portale wie T-Online, Bild oder der Stern sind komplett mit Web-Bugs "verwanzt". Aber unter den Top 10 tummeln sich auch Nischenanbieter wie praline.de oder teltarif.de. Der Anstieg von März zum Oktober 2002 betrug sagenhafte 5891 Prozent. "Ich kann das Interesse der Websites verstehen, immer mehr über den Besucher zu erfahren. Nur sollte das nicht versteckt und heimlich geschehen.", so René Holzer von Nutzwerk.
Schutz vor WebBugs gleich mit im Angebot
SaferSurf von Nutzwerk löscht auf Wunsch des Nutzers bei jedem Wechsel zu einem neuen Internet-Angebot die Referer-Information aus dem Datenstrom. So erfährt weder der angewählte Dienst, woher der Besucher kommt, noch kann es ein "Mitlauscher" erfahren. Zusätzlich surft der Nutzer mit der IP-Nummer des SaferSurf-Servers. Er ist also quasi anonym.
Der Clou bei SaferSurf ist dabei: Wenn jetzt der Betreiber des Web-Bugs alle Aktivitäten mitschreibt und die Referer-Informationen auswertet, entsteht für den Lauscher kompletter Unsinn. Durch den SaferSurf-Server kann nicht festgestellt werden, wie einzelne Besucher und Internet-Adressen zusammenhängen. Dem Lauscher kommt es so vor, als wäre ein einzelner Nutzer mit Tausenden von Internet-Browsern völlig unstrukturiert im Internet unterwegs. Damit erhält der Lauscher ein völlig wertloses Nutzerprofil. Einen kompletten Schutz gegen Viren, 0190-Dialer und Spam gibt es für 1,99 Ct/min beim Internet-by-Call-Zugang von SaferSurf gleich dazu.
Download des Installationstools SaferSurf-by-Call
Peter Giesecke