T-Mobile baut in den USA derzeit ein WLAN-Netz auf und bietet damit UMTS-ähnliche Features an vielen gut besuchten Orten an.
Hotspots beim Kaffee
So besitzen bereits 1.800 Filialen der berühmten Kette "Starbucks" WLAN-Hotspots, über die T-Mobile Kunden im Internet surfen können. Auch verschiedene US-Flughäfen sind bereits mit WLAN-Technik versorgt, sodass vornehmlich Business-Kunden das Internet nutzen können, während sie auf ihren Flieger warten.
T-Mobile will in den kommenden Monaten den weiteren Aufbau des WLAN-Netzes forcieren und zusätzliche Hotspots an belebten Punkten errichten. So sollen weiter Starbucks-Filialen ebenso WLAN bekommen wie 400 "Borders" Buchfilialen. In Zusammenarbeit mit American Airlines, Delta und United sollen zudem 100 weitere Flughäfen versorgt werden.
WLAN und UMTS
Mit der Technik ist es bereits jetzt an vielen Orten möglich, was UMTS für die Zukunft verspricht - ein schneller, drahtloser Internetzugang. Bezahlt wird entweder pauschal oder pro genutzer Viertelstunde. 29,99 Dollar kostet der Pauschalzugang, 15 Minuten sind für 2,99 Dollar zu haben.
Damit beweist T-Mobile, dass man zu relativ geringen Kosten und mit recht einfacher Technik ein Funknetzwerk errichten kann, dass sich vor UMTS nicht zu verstecken braucht - und genau das ist die Angst der UMTS-Lizenznehmer in Deutschland. WLAN ist anders als UMTS bislang frei von Gebühren für die Frequenznutzung.