Die heute erschienene Beta von "ICQ Lite" beschränkt sich auf das Wesentlichste: Nachrichten-, Datei- und SMS-Versand - ohne Werbung. Diese Beta gilt trotz anderslautener Bezeichnung als finale Version. Gegenüber "ICQ Pro" bemerkt man besonders die neue, aufgeräumte Oberfläche sowie die schnellere Ladezeit. Verwechseln darf man den neuen Client nicht mit dem ICQ-Java-Applet für unterwegs, das in ICQ2Go umbenannt wurde.
Weniger Spam und mehr Sicherheit für den Anwender
Spam kann mit mehreren Mitteln bekämpft werden. Nachrichten von unbekannten Personen kann man abstellen - "World Wide Pager"- und "Email Express"-Nachrichten auch. Auf Wunsch blendet das Programm einen Dialog ein, der im Einzelfall nachfragt, ob Nachrichten von Unbekannten gezeigt werden sollen. Ein Spam-Filter, dessen Wortliste leider nicht bearbeitet werden kann, lässt sich hinzuschalten.
Um die Anwender vor möglichen Attacken zu schützen, versteckt ICQ Lite auch die IP-Adresse des Anwenders soweit es geht. Da auch diese Version die Kontakte serverseitig sichert, kann man das Programm überall nutzen, ohne die Kontakte umständlich mitzuführen und den Aufenthaltsort preiszugeben.
Und das Auge isst mit
ICQ Lite nutzt im Gegensatz zu den bisherigen Alpha-Versionen einen Skin, der sich leider nicht wechseln lässt. Mit weichen Überblendungen, runden Fenstern und hellen Tönen möchte man sich von dem Grau der Vorgänger absetzen. Weder in das Bild der Reduzierung auf das Wesentlichste, noch der hellen Oberfläche passt da jedoch die bunte Google-Leiste, die Suchen im Internetbrowser öffnet - in denen findet man solche Leisten jedoch zuhauf.
Das Optionsmenü ist aufgeräumter als je zuvor. Der Anwender kann das Verhalten bei neuen Nachrichten, die Abwesenheit, das Nachrichten-Protokoll, den Dateitransfer und die Sicherheits- und Privatsphären-Optionen regeln.
Das Menü ist gut gegliedert und beschränkt sich auf die wichtigsten Funktionen. Ein Knopf ermöglicht es dem Anwender, die Standard-Einstellungen auf fast jeder Optionsseite wiederherzustellen.
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