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Apple und Schweizer Bahn einigen sich im Uhren-Streit

Apple und die Schweizerischen Bundesbahnen (SBB) haben ihren Uhren-Streit beigelegt. Die SBB hatten dem Konzern vorgeworfen, unrechtmäßig das Design der SBB-Bahnhofsuhr kopiert zu haben. Nun fließen Lizenzgebühren.

Apple© Apple

Apple hat für die Gestaltung seiner Uhren-App in seinem Mobilsystem iOS eine Lizenzvereinbarung mit der Schweizerischen Bundesbahnen SBB geschlossen. Das teilten die SBB am Freitag in Bern mit. Zuvor war dem kalifornischen Konzern vorgeworfen worden, das Design der legendären SBB Bahnhofsuhr ohne Erlaubnis übernommen zu haben.

Details bleiben unter Verschluss

Die Bahnhofsuhr wurde 1944 vom Ingenieur und Gestalter Hans Hilfiker für die SBB entworfen. "Es handelt sich um eine Design-Ikone, die offenkundig auch im digitalen Zeitalter gut ankommt", erklärten die SBB. Spezielles Merkmal des sogenannten "Kellenzifferblattes" ist der markante rote Sekundenzeiger, der die Form einer Signalkelle hat. Die SBB lizenzieren das Design der Bahnhofsuhr auch für Armbanduhren und andere Zeitanzeiger.

Die SBB und Apple haben der Mitteilung zufolge vereinbart, dass sie über die Höhe der Lizenzgebühr wie auch über weitere Einzelheiten des Übereinkommens keine weiteren Auskünfte erteilen. Apple war nach der zunächst unlizenzierten Übernahme des Uhrendesigns Doppelzügigkeit vorgeworfen worden, weil das Unternehmen selbst eigene Designentwürfe scharf juristisch schützen lässt und Nachahmer vor Gericht bringt.

(Christian Wolf)

Quelle: DPA

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