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Android: Neue Versionen bislang wenig verbreitet

Android 4.0 gewinnt langsam an Boden, Android 2.3 Gingerbread ist aber laut Google mit weitem Abstand immer noch die am weitesten verbreitete Android-Version. Jelly Bean findet sich bislang auf weniger als 1 Prozent der Smartphones.

Arbeitsplatz© Brad / Fotolia.com

Das mobile Betriebssystem Android hat sich weltweit durchgesetzt und ist auf Millionen Smartphones und Tablet-PCs im Einsatz. Mitte Juli veröffentlichte Google Android 4.1 Jelly Bean, die aktuelle Android-Version. Auf der Android-Plattform für Entwickler gab der US-Konzern nun wieder die monatlichen Zahlen zur Verbreitung seines Betriebssystems bekannt. Die veröffentlichten Zahlen zeigen, dass der Großteil der Nutzer noch ältere Android-Versionen verwendet.

Android 2.3 Gingerbread dominiert weiterhin

Mit insgesamt 60,6 Prozent nimmt die unter dem Codenamen Gingerbread bekanntgewordene Version in den Varianten Android 2.3 bis 2.3.7 weiterhin den Löwenanteil aller Android-Distributionen ein. Allerdings kam Gingerbread im Vormonat noch auf einen Anteil von 64 Prozent.

Das noch ältere Android 2.2 Froyo findet sich aktuell auf 15,5 Prozent der Android-Geräte, ein Monat zuvor lag der Anteil mit 17,4 Prozent noch 1,9 Prozent höher. Verschwindend gering dagegen ist mit zusammen 2,3 Prozent der Anteil von Android 3.1 und 3.2 Honeycomb. Die Versionen wurden für die Nutzung mit Tablet-PCs optimiert, neue Flachrechner kommen jedoch meist mit dem aktuellen Android 4.

Android 4.0 gewinnt langsam an Boden

Mit dem Versionssprung zu Android 4.0 hatte Google mehr Erfolg. Für die unter dem Codenamen Ice Cream Sandwich zusammengefassten Varianten Android 4.0 bis 4.0.4 ermittelte der US-Konzern für den Zeitraum von Mitte Juli bis Anfang August einen Anteil von zusammen 15,9 Prozent. Zum Vergleich: Einen Monat zuvor war Ice Cream Sandwich erst auf 10,9 Prozent der Geräte installiert.

Die brandneue "Jelly Bean"-Version hat inzwischen den Weg auf 0,8 Prozent der mobilen Android-Geräte gefunden. Die ermittelten Zahlen basieren auf den Zugriffen auf den Google Play-Store innerhalb eines Zeitraums von 14 Tagen von Mitte Juli bis zum 1. August.

Hersteller zögerlich beim Bereitstellen von Updates

Das Update von Android-Smartphones scheitert häufig an den Herstellern der Mobiltelefone, die Aktualisierungen vergleichsweise zögerlich bereitstellen. Einige Smartphone-Modelle, die teils erst im vergangenen Jahr auf den Markt gekommen sind, erhalten gar kein Update mehr. Bislang gab es nur wenige Ankündigungen zur Bereitstellung von Android 4.1 Jelly Bean für bereits auf dem Markt befindliche Smartphones. Als erstes Mobiltelefon wurde das Samsung Galaxy Nexus mit der aktuellen Android-Version ausgestattet.

(Jörg Schamberg)

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