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Alice wird o2: Neue DSL-Pakete ab 17. Januar

Telefónica Germany startet ab dem 17. Januar mit den neuen DSL-Tarifen Alice S, M und L durch. Die DSL-Marke Alice verschwindet. Neu: Drei Alice Home & Go Pakete inklusive mobilem Internet.

o2© o2

Alice wird o2: Der Münchener Mobilfunknetzbetreiber und Festnetzanbieter Telefónica Germany startet Mitte Januar mit einem komplett überarbeiteten Tarifportfolio durch. Neben neuen o2 Blue-Tarifen für das Smartphone läutet Telefónica am 17. Januar auch das Ende der bisherigen DSL-Marke Alice ein und beendet damit den letzten Abschnitt des Übernahmeprozess des ehemaligen Hamburger Providers Hansenet. Das kündigte das Unternehmen am Dienstag in München an. Die alten Alice DSL-Tarife verschwinden, neu gestaltete Pakete werden ab Mitte Januar ausschließlich unter dem Dach von o2 angeboten. Alice wird lediglich noch als Namensbestandteil der jeweiligen DSL-Tarife auftauchen. Zudem setzt Telefónica auf eine neue Strategie: Ein Internet – ein Preis.

Alice DSL als S, M und L-Paket

Was hat der Kunde vom neu gestalteten DSL-Angebot? Festnetz- und Mobilfunkprodukte sollen stärker zusammenwachsen. Mehr als Dreiviertel der Geräte, darunter beispielsweise Smartphones, Notebooks oder Tablet-PCs, werden mobil genutzt. Neben drei neuen DSL-Tarifen für zuhause bietet Telefónica ab dem 17. Januar auch drei neue Alice Home & Go-Tarife an, die zusätzlich das mobile Surfen unterwegs erlauben.

Die bislang angebotenen DSL-Tarife für Zuhause werden durch die Pakete Alice S, Alice M und Alice L ersetzt. Telefónica knüpft hierbei an die Bezeichnung seiner Mobilfunk-Tarife an. Wie der alte Tarif Alice Light bietet Alice S eine Internet-Flat mit einer Downloadrate von bis zu 16 Megabit pro Sekunde (Mbit/s). Zudem ist ein Telefonanschluss mit einer Leitung und einer Rufnummer inklusive. Zielgruppe sind Studenten und Singles. Alice S ist sechs Monate lang für 14,99 Euro statt regulär 24,99 Euro erhältlich.

An Vieltelefonierer, Paare und junge Familien richtet sich das Paket Alice M, das ein halbes Jahr lang für 19,99 Euro statt 29,99 Euro verfügbar ist. Telefónica hat Alice M mit Internet-Flat sowie zusätzlich mit einer Telefon-Flat für kostenlose Gespräche in das deutsche Festnetz ausgestattet. Familien mit Kindern empfiehlt der Münchener Provider das Paket Alice L, das neben der Doppel-Flat für Internet und Telefon noch zwei Telefonleitungen und drei Rufnummern sowie 100 Freiminuten in die deutschen Mobilfunknetze beinhaltet. Telefónica berechnet für Alice L sechs Monate lang 24,99 Euro, ab dem siebten Monat fallen 34,99 Euro an.

Auf Wunsch sind alle neuen Tarife, falls technisch realisierbar, gegen fünf Euro monatlichen Aufpreis auch mit VDSL-Geschwindigkeit von bis zu 50 Mbit/s erhältlich. Telefónica kündigte zudem den Ausbau der Highspeed-Verfügbarkeit an. Alle Pakete sind wie bisher wahlweise mit einer Mindestvertragslaufzeit von 24 Monaten oder auch ohne Laufzeit erhältlich. Die Bereitstellungsgebühr beträgt weiterhin 49,99 Euro, unabhängig von der Laufzeit des Vertrages. Je nach gewähltem Paket zahlt o2 bis zu 100 Euro Willkommensbonus bei mindestens zweijähriger Bindung an den Provider. Für Bestandskunden soll sich nichts ändern.

Alice Home & Go: Drei DSL-Tarife inklusive mobilem Internet

Neu im Angebot sind ab 17. Januar drei Home & Go-Pakete inklusive mobilem Internet: Alice Home & Go S ist in den ersten sechs Monaten bereits ab 24,99 Euro monatlich buchbar. Für 5 Euro beziehungsweise 10 Euro monatlichen Aufpreis erhalten Kunden Alice Home & Go M oder Alice Home & Go L. Ab dem siebten Monat erhöht sich die monatliche Grundgebühr für alle drei Tarife um jeweils 10 Euro. Neben den Leistungen der regulären DSL-Pakete erlauben die Home & Go-Varianten das mobile Surfen. Highspeed-Bandbreite von bis zu 3,6 Mbit/s lässt sich bis zu einem monatlichen Datenvolumen von 1 Gigabyte nutzen. Eine SIM-Karte für Smartphone oder Tablets gibt es gratis. Alternativ wird ein Surfstick zum Kauf angeboten. Wer bis zum 31. Januar Alice Home & Go ohne Vertragslaufzeit abschließt, erhält einmalig einen Bonus in Höhe von 50 Euro.

(Jörg Schamberg)

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