Video-on-Demand
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Video on Demand: Filme, Serien & Co online abrufen

Per Video-on-Demand lassen sich Inhalte wie Filme und Serien mehr bei zahlreichen Anbietern bequem online abrufen. Die klassische Videothek hat ausgedient. Sowohl die Mediatheken der TV-Sender als auch kommerzielle Anbieter wie Maxdome, Netflix, Amazon & Co bieten eine große Auswahl an Inhalten.

In Zeiten schneller DSL-Internetzugänge können sich Filmfreunde den Weg zur Videothek sparen. Bei schlechtem Wetter müssen sie nicht mehr vor die Tür, um sich die neuesten Blockbuster, Serien oder Dokumentationen nach Wahl auf ihrem PC oder dem Fernseher anzuschauen. Die Lösung lautet Video on Demand (VoD). Dank schnellem Internetanschluss per DSL oder Kabel können über Online-Videotheken Filme im Video on Demand Verfahren für eine bestimmte Zeit heruntergeladen oder direkt als Stream angeschaut werden.

Video-on-Demand-Inhalte flexibel jederzeit anschauen

Jahrzehntelang läutete die "Tagesschau" um 20 Uhr in deutschen Haushalten den Fernsehabend ein, die Primetime startete um 20.15 Uhr. Doch die Fesseln des linearen TVs haben sich in den vergangenen Jahren gelöst, mehr und mehr Zuschauer befreien sich aus dem Zeitkorsett der Fernsehsender, die TV-Inhalte zu starren Sendezeiten präsentieren. Das Internet hat bereits etliche Branchen revolutioniert und macht auch vor dem Fernsehen nicht halt. Die deutschen Verbraucher werden selbst zum Programmdirektor und entdecken zunehmend die Vorteile von Video on Demand für sich: Per Internet-Stream kommen Inhalte wie Filme, Serien, Sport, Dokumentationen & Co. bequem auf das heimische Smart-TV oder den Rechner. Auch auf Notebook, Tablet, Smartphones oder Spielekonsolen halten Videos auf Abruf verstärkt Einzug.

Die Nutzung von Inhalten per Video on Demand ist ohne großen technischen Aufwand möglich. Filme, Serien & Co. lassen sich beispielsweise auf PC & Mac sowie auf mobilen Geräten wie Smartphones und Tablets direkt im Browser abrufen. Die diversen Anbieter nutzen zum Abspielen der Inhalte entweder eigene Video-Player-Software oder greifen auf entsprechende Plugins zurück, die im Browser integriert werden. Bekannt sind hier beispielsweise das kostenlose Silverlight-Plugin von Microsoft oder der Flash Player von Adobe. Für den Einsatz auf Smart-TVs oder Spielekonsolen sowie mobilen Endgeräten stehen meist Apps der jeweiligen VoD-Dienste zur Verfügung. Streaming-Boxen wie Fire TV von Amazon machen Video on Demand noch populärer, die Bedienung per komfortabler Oberfläche oder Sprachsteuerung ist intuitiv. Bei der Vielzahl an Streamingdiensten kann jedoch schnell der Überblick verloren gehen, welcher der Anbieter denn nun die Lieblingsserie zeigt. Denn nicht alle Dienste bieten beispielsweise alle Staffeln einer Serie an.

VoD-Inhalte per Download oder als Stream

Internetnutzer können Inhalte per Video on Demand auf verschiedene Art und Weise beziehen. Zum einen lassen sich Video-Inhalte herunterladen (Download) und auf dem eigenen Gerät starten. Der Vorteil: Die Videos lassen sich auch offline anschauen. Alternativ werden die Inhalte in Echtzeit auf den eigenen Rechner gestreamt, in diesem Fall ist aber eine ständige Internetverbindung erforderlich. Filme und Serien stehen entweder für eine bestimmte Zeit (häufig 48 Stunden) auf Mietbasis, direkt zum Kauf per Download oder aber im Rahmen eines Abonnements zum beliebigen Abruf zur Verfügung. Die günstigsten Abo-Pakete sind sich schon zu einem monatlichen Preis von unter 5 Euro erhältlich.

Datentraffic wächst durch Videostreaming rasant an

Der Internetzugang sollte mindestens über eine Download-Bandbreite von 6 Mbit/s verfügen, damit der Film nicht ruckelt bzw. ständig zum Nachladen unterbrochen wird. Wer Inhalte in HD abrufen möchte sollte mindestens über einen 10 Mbit/s schnellen Internetanschluss, besser aber einen Zugang mit 16 Mbit/s verfügen. Greifen in einem Haushalt mehrere Familienmitglieder gleichzeitig auf Internet-Streams zu, kann die Bandbreite für den Einzelnen schnell absacken und das VoD-Erlebnis stören.

Beachtet werden sollte zudem, dass bei Abruf der Inhalte erhebliche Datenmengen übertragen werden. Beim Anschauen einer Serienfolge in HD-Qualität fällt beispielsweise ein Datenvolumen von rund 1 GB an. Bei intensiver Nutzung von Video on Demand können es Internetnutzer in einem Monat schnell auf einen Datentraffic von mehreren hundert Gigabytes bringen. Je nach genutztem Provider kann dann eine Drosselung in Kraft treten. Insbesondere bei Abruf über das mobile Internet per Smartphone oder Tablet ist das enthaltene Highspeed-Datenvolumen schnell aufgebraucht. Hier empfiehlt sich falls möglich der Zugriff auf einen WLAN-Hotspot.

Video on Demand: Anbieter im Überblick

Die Auswahl an Quellen für VoD-Inhalte im Internet ist groß. Wir geben hier einen kurzen Überblick (Anbieter in Auswahl).

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