Streaming
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Streaming: Musik und Videos aus dem Netz

Streaming begegnet Verbrauchern inzwischen an vielen Orten im Internet, auf ihrem Smartphone und praktisch allen anderen Geräteklassen. Was Streaming genau ist und wo die Grenze zwischen legalen Angeboten und illegalen Dienstleistungen gezogen wird, zeigt dieser Artikel.

Streaming oder Download?

Grundsätzlich bezeichnet der Begriff "Streaming" die Art und Weise, wie bestimmte Inhalte zum Nutzer gelangen. Ein Beispiel hilft dabei, den Sachverhalt zu verstehen: Findet man die Datei eines Videos auf einer Webseite und lädt es herunter, ist dies ein einfacher Download. Schaut man sich das gleiche Video auf einer Plattform wie YouTube an, handelt es sich um Streaming.

Der Unterschied: Im zweiten Fall wird das Video nicht auf das Gerät des Nutzers übertragen. Er schaut es sich in einer App oder im Browserfenster an. Sobald das Programm geschlossen wird, ist auch das Video nicht mehr abrufbar. Angelehnt an ein Beispiel aus der echten Welt könnte man auch sagen, dass ein Radio Musiktitel streamt – nicht auf ein Gerät, aber direkt zum Hörer. Der Kauf des Musiktitels in einem Geschäft würde dann einem Download gleichen.

Welche Inhalte werden gestreamt?

In der Regel handelt es sich um Multimediainhalte. Dazu zählen Serien und Filme über Plattformen wie Netflix oder Amazon Prime. Einzelne Musiktitel oder komplette Alben eignen sich ebenfalls für Streaming, Namen wie Spotify, Groove oder Apple Music sind hier bekannte Anlaufstellen. Auch kostenlose Portale – wie das bereits erwähnte YouTube – existieren. Neben den etablierten Größen gibt es praktisch Hunderte kleinerer oder spezialisierter Anbieter, die ebenfalls Streaming erlauben. Zusätzlich ist es auch möglich, Live-Inhalte zu streamen. Es muss sich somit nicht zwingend um vorab aufgenommene Inhalte handeln.

Legales oder illegales Streaming: Was ist erlaubt?

Jedes legale und illegale Portal an dieser Stelle aufzuzählen, würde den Rahmen sprengen. Es gibt aber einige Hinweise, an denen man erkennen kann, ob ein Streaming-Anbieter illegal arbeitet.

Können Sie auf einem Streaming-Portal Inhalte ansehen oder anhören, die bei einem Kauf in einem Geschäft oder Onlineshop Geld kosten? Dann handelt es sich höchstwahrscheinlich um einen illegalen Anbieter, der das Urheberrecht verletzt. Ausnahmen bestätigen aber die Regel, da die legalen Anbieter hin und wieder Filme kostenlos als Werbemittel nutzen. Meistens sind die illegalen Webseiten recht einfach zu erkennen, indem Sie mit Werbung überflutet sind und auf Drittanbieter ausweichen, um ihren Content zu streamen.

Achtung: Streaming über diese Webseiten kann auch für den Nutzer zu rechtlichen Schwierigkeiten führen! Einige Anbieter nutzen P2P-Technik, um das Streaming der Inhalte zu beschleunigen. Dadurch wird der Kunde teilweise zum Bereitsteller der illegalen Inhalte und kann rechtlich belangt werden.

Legales Streaming kostet Geld

Legale Anbieter tragen erstens bekannte Namen und arbeiten zweitens in der Regel nicht kostenlos. Impressum und weitere wichtige Bestandteile einer Webseite sind vorhanden. Im Zweifelsfall hilft eine kurze Suche im Internet: Bemühen Sie eine Suchmaschine und suchen Sie nach dem Namen des Angebots und Erfahrungswerten. Sollte es sich um einen Anbieter zweifelhafter Legalität handeln, werden Sie schnell fündig.

Jene legalen Angebote sind nicht kostenlos, werden aber dafür bequem und mit einer hervorragenden Geschwindigkeit sowie in guter Qualität angeboten. Auch HD-Filme landen damit schnell auf Notebook, PC, Tablet und Fernseher.

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