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Pinterest: Die virtuelle Pinnwand

Im sozialen Netzwerk Pinterest werden Bilder und Videos an virtuelle Pinnwände gepinnt, um eigene Interessen, Inspirationen und Ideen festzuhalten. Was hat das Netzwerk im Detail zu bieten?

Über Pinterest kann man Pinnwände anlegen, auf welche man alles erdenkliche festpinnen kann. Egal ob eigene Bilder oder Videos, Inspirationen aus dem Internet, Dinge, die man sich wünscht, wohin man in Urlaub fährt, was man kochen oder einfach mal ausprobieren möchte... die thematische Pinnwand-Vielfalt ist nahezu unerschöpflich.

Bei Pinterest setzt man auf die Kraft der Bilder. Jeder Nutzer besitzt ein eigenes, kostenloses Profil mit Pinnwänden. Man kann anderen Nutzern oder einzelnen Pinnwänden folgen – so bleibt man immer auf dem Laufenden, was Freunde und andere interessante Personen anpinnen.

Pinterest startet durch

Pinterest ist bereits im Jahr 2010 online gegangen, so richtig bekannt geworden ist es in Deutschland jedoch erst Anfang 2012. Der Trend kam, woher auch sonst, aus Amerika: Die Firma hat ihren Sitz in Kalifornien und der Name kommt dementsprechend auch aus dem Englischen. Die Wortneuschöpfung besteht aus Pin (also Anstecknadel) und Interest (also Interesse). Die einzelnen Pins sollen in der Summe ein Bild der Interessen des Nutzers geben.

In den USA stiegen die Nutzerzahlen von elf Millionen (2012) auf über 50 Millionen im Jahr 2015. In Deutschland schätzt man Anfang 2015 etwa drei Millionen Nutzer – genaue Zahlen gibt Pinterest nicht heraus. Weltweit sollen es über 100 Millionen Nutzer mit 750 Millionen Pinnwänden und über 30 Milliarden Fotos sein. Dabei sind die meisten Nutzer weiblich und der Zugang erfolgt oft über Smartphone und Co. Die Nutzung des sozialen Netzwerkes ist kostenlos und wird über dort geschaltete Werbung finanziert.

Probleme mit Pinterest

Bilder und Videos sind von einer bestimmten Person oder einer Personengruppe geschaffen worden. Die Bilder und Videos gehören also jemandem – und diese Person kann auch darüber bestimmen, wo das eigene Werk veröffentlicht wird oder auch nicht. Gemeint ist das deutsche Urheberrecht. Mit dem Anpinnen von fremden Inhalten an die eigene Pinnwand kann man sich strafbar machen – sofern man den Autor des Bildes oder Videos nicht um Erlaubnis gefragt hat. Fälle von Abmahnungen wegen dieser Nicht-Beachtung durch einzelne Urheber sind jedoch bisher noch nicht bekannt geworden.

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