Netflix
Netflix© Netflix

Mit Netflix auf zum Serien-Marathon

Netflix hat dem Video-Streaming "on Demand" erst so richtig zum Durchbruch verholfen. 2016 zählte der Dienst, der in fast allen Ländern der Welt vertreten ist, über 86 Millionen Abonnenten. Bei Netflix gibt es Filme, Dokumentationen und natürlich vor allem Serien.

Ähnliche Themen

Gegründet wurde Netflix 1997 als Online-Filmverleih, erst zehn Jahre später startete das Streaming-Geschäft. Dazu ging Netflix Partnerschaften mit Herstellern von Spielkonsolen, Smart-TVs, Tablets und Smartphones ein. 2002 ging das Unternehmen an die Börse. Einige Jahre später startete die schnelle Expansion in andere Länder: Bis 2010 gab es Netflix nur in den USA, mittlerweile ist der Dienst auf der ganzen Welt verfügbar. Ausnahmen sind lediglich China, Nordkorea, Syrien und die Krim. In den deutschsprachigen Ländern kann man Netflix seit 2014 nutzen.

Netflix nutzen

Kunden bei Netflix haben Zugriff auf Tausende von Filmen und Serien und können sich diese auf jedem kompatiblen Endgerät ansehen. Am besten nutzt man dazu die Netflix-App, am PC kann man auch einfach im Browser streamen. Voraussetzung ist eine halbwegs schnelle Internetverbindung. Netflix selbst zwar an, dass 0,5 Mbit/s mindestens erforderlich sind. Damit es halbwegs ruckelfrei läuft und die Qualität besser ist, sollte der Zugang aber schneller sein. Für 4K-Inhalte sind mindestens 25 Mbit/s empfehlenswert. Da es sich bei Netflix um einen Streamingdienst handelt, muss die Internetverbindung während der Nutzung aufrechterhalten werden.

Verschiedene Abo-Modelle bei Netflix

Netflix bietet Kunden drei Abo-Varianten zu unterschiedlichen Preisen. In allen Modellen enthalten ist die Möglichkeit, Inhalte auf den verschiedensten Geräten anzuschauen. Wer ein paar Euro mehr zahlt, erwirbt damit das Recht, HD- oder UHD-Inhalte zu streamen, und Inhalte auf mehreren Geräten gleichzeitig anzuschauen. Der erste Monat ist in der Regel kostenlos und kann als Probemonat genutzt werden. Danach ist Netflix monatlich kündbar.

Das Netflix-Erfolgsrezept

Netflix hat rechtzeitig den Streaming-Trend erkannt und mit angekurbelt. Den Erfolg schreiben einige zum Beispiel der Tatsache zu, dass Netflix seine Nutzer und deren Vorlieben sehr gut zu kennen scheint. Hierbei spielt das Netflix-Bewertungssystem eine Rolle: Neben den eigenen Bewertungen werden auch Bewertungen anderer Mitglieder mit ähnlichem Geschmack und der Verlauf der angeschauten Inhalte verwendet, um Empfehlungen zu generieren. Außerdem kann das Unternehmen aus den Präferenzen seiner Nutzer Rückschlüsse darauf ziehen, welche Themen und Genres aktuell besonders interessant sind. Daran kann sich wiederum die eigene Produktion orientieren.

Eigenproduktionen von Netflix

Seit 2012 produziert Netflix eigene Serien und Filme und ist damit sehr erfolgreich. Das Politdrama "House of Cards" wurde 2014 als erste Streaming-Serie für einen Emmy nominiert. Weitere Eigenproduktionen sind "Orange ist the new Black", "Marco Polo" und "Narcos". Da Serien ganz klar die Stärke von Netflix sind, liegt hier auch der Schwerpunkt der Eigenproduktionen. Viele Serien werden gleich als ganze Staffel online gestellt, statt die Nutzer mit häppchenweise servierten Inhalten bei der Stange zu halten. Dieses Vorgehen befeuert den Trend des Binge-Watching, bei dem Nutzer mehrere Episode oder gleich die komplette Staffel in einem Rutsch aufzusaugen.

Zum Seitenanfang