UMTS Stick: Über den USB-Stick ins mobile Internet

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Für das Surfen im mobilen Internet über das UMTS-Mobilfunknetz muss ein Notebook mit einem entsprechendem Modem ausgestattet sein. Ist ein solches nicht integriert, kann der Nutzer sogenannte PCMCIA- oder Express-Karten anschließen, die zusammen mit der SIM-Karte eines Providers den Zugang ins UMTS-Netz ermöglichen. Doch insbesondere die beliebten Netbooks bieten eine solche Anschlussmöglichkeit aus Platzmangel gar nicht an. Hier kommt der praktische UMTS Stick zum Einsatz, der problemlos über USB angeschlossen werden kann.

Das UMTS-Modem für die Hosentasche wird in verschiedenen Ausführungen angeboten. Um möglichst hohe Übertragungsraten nutzen zu können, sollte auf die Unterstüzung von HSDPA geachtet werden. In den unterschiedlich ausgebauten Mobilfunknetzen von T-Mobile, Vodafone, o2 oder E-Plus (Base) sind so derzeit Bandbreiten im Download bis zu 3,6 Megabit pro Sekunde (Mbit/s) oder 7,2 Mbit/s erreichbar, zum Teil auch schon 14,4 Mbit/s. Nur mit einem entsprechend ausgerüsteten UMTS Stick können diese Geschwindigkeiten auch genutzt werden. Gleiches gilt für den Upload, bei dem die unterstützte Bandbreite bei nur 384 Kbit/s aber auch bei 1,45 Mbit/s oder auf Basis von HSUPA bis zu 5,7 Mbit/s liegen kann.

UMTS Stick auch als USB-Speicher nutzbar

UMTS Surf Stick
Verschiedene Ausführungen eines UMTS Stick.
Bilder: Provider

Ein Surfstick ist zum einen mit einem Festspeicher ausgerüstet, von dem die Firmware des Sticks ausgelesen wird und so eine gesonderte Hardware-Installation überflüssig macht. An gleicher Stelle können Mobilfunkanbieter aber auch spezielle Software ablegen, mit der die Verbindung zu einem festgelegten UMTS-Netz verwaltet wird. Dadurch versuchen die Provider auch den Einsatz des UMTS Sticks mit dem Tarif eines anderen Anbieters oder in einem konkurrierenden Netz zu unterbinden.

Denn die verschiedenen Mobilfunkanbieter bieten einen UMTS Stick meist als zusätzliche Hardware zu einem Flatrate- oder Prepaid-Datentarif und damit entsprechend günstig an. Durch dieses Kombigeschäft wird der Surfstick wie ein Handy subventioniert und teilweise schon zu Preisen von 1 Euro angeboten.

Zusätzlich zum Einsatz als Modem können viele moderne UMTS Sticks auch als USB-Speicher eingesetzt werden. Dazu ist aber in der Regel noch die Investition in eine MicroSD-Karte notwendig, die im dafür vorgesehenen Steckplatz des Sticks dann Speicherplatz von beispielsweise 4 oder 8 Gigabyte bietet.

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