Terminierungsentgelte
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Terminierungsentgelte im Mobilfunk

Terminierungsentgelte fallen im Mobilfunk immer dann an, wenn Kunden eines Netzbetreibers in das Netz eines anderen Anbieters telefonieren. Das Teminierungsentgelt ist einheitlich und muss von der Bundesnetzagentur genehmigt werden.

Telefonate mit dem Handy kosten Geld. Doch nicht nur der Geldbeutel des Mobilfunk-Kunden wird belastet. Auch die deutschen Netzbetreiber müssen pro Minute eine Gebühr bezahlen, wenn die eigenen Kunden Gespräche in ein anderes Netz führen. Ein so genanntes Terminierungsentgelt wird immer dann fällig, wenn zum Beispiel ein Gespräch von einem Telekom-Kunden zu einem E-Plus-Handy oder aus dem o2-Netz zu einem Vodafone-Anschluss geführt wird.

Wie hoch sind die Termininierungsentgelte?

Für die Überstellung eines Gesprächs in eines der deutschen Mobilfunknetze dürfen aktuell 1,79 Cent pro Minute berechnet werden. Seit Dezember 2012 gilt erstmals ein einheitlicher Preis für die Mobilfunkterminierung. Zuvor hatten E-Plus und o2 über Jahre stets mehr Geld als die D-Netz-Betreiber für die Überstellung eines Gesprächs in ihre Netze verlangen dürfen. Unter anderem, weil sie später in Deutschland gestartet waren.

Weitere Preissenkungen sind möglich

Abzuwarten bleibt, wie sich die abgesenkten Terminierungsentgelte auf die Preisgestaltung künftiger Tarife auswirken werden. Es ist nicht unwahrscheinlich, dass die Minutenpreise bei einigen Mobilfunk-Discountern ebenso sinken werden wie die Grundgebühren bei Allnet-Flatrates und Smartphone-Tarifen.

In Deutschland müssen sich die Netzbetreiber die Höhe ihrer Terminierungsentgelte von der Bundesnetzagentur genehmigen lassen.

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