Studentenfutter, Studentenbude, Studentenparty - und Studententarif: Hier spitzen junge Sparfüchse die Ohren. Wo gibt es den preiswertesten Bildungstarif? Welcher Mobilfunk-Anbieter bietet konkret was für's Geld? Studieren ist schon teuer genug. Aber auf ein Handy können die Wenigsten verzichten. Wer rechnen kann, spart mit dem ein oder anderen Studenten-Tarif oft bares Geld.
Die vier deutschen Mobilfunk-Netzbetreiber bieten meistens einen oder sogar mehrere Rabatte für Studenten an. Dabei sind die Tarife oft identisch mit denen für Nicht-Studenten, Gesprächsminuten kosten in der Regel das Gleiche wie bei den normalen Angeboten der Anbieter, wenn sie nicht in der Flat enthalten sind. In Sachen Grundgebühr oder Extras können Studenten aber den ein oder anderen Euro gegenüber dem Standard-Tarif sparen.
Studententarife sind jedoch auch für Schüler, Auszubildende, Wehr- und Zivildienstleistende gedacht. Menschen mit körperlicher Behinderung jenseits der 50 Prozent können die Sonderkonditionen ebenfalls nutzen. Alle Gruppen, egal ob Schüler, Student oder Wehrdienstleistender, müssen
einen Ausweis besitzen, um von den Mobilfunkern als Nutznießer der Studentenrabatte akzeptiert zu werden.
60/1 macht schlanke Rechnung
Vorab gilt festzuhalten: Eine Entscheidung für einen bestimmten Mobilfunk-Anbieter sollte anhand des Bekanntenkreises erfolgen, denn hier liegt Spar-Potential. Welche Mobilfunk-Tarife nutzt die Freundin, welchen nutzt der engste Freundeskreis und die Verwandtschaft? Wie oft wird telefoniert, wie oft gesimst? Viele Mobilfunk-Anbieter bieten innerhalb des eigenen Netzes günstige Minutenpreise an, Gespräche in andere Netze hingegen sind vergleichsweise teuer. Der Kostenvorteil eines Studenten-Tarifs kann auf diese Weise schnell aufgefressen werden.

Ebenfalls nicht zu verachten: Auch bei Studenten-Tarifen rechnen die Anbieter die erste Minute voll ab – gerade junge Leute führen jedoch eher zahlreiche kurze als wenige lange Gespräche. Freiminuten-Kontingente werden auf diese Weise schnell verbraten. Wesentlich mehr Spar-Potential steckt für Schnell-Telefonierer also im Upgrade auf die 10/10-Taktung, in der schon die erste Minute im 10-Sekunden-Takt abgerechnet wird. Dann werden auch Anrufe, die eine Mailbox oder ein Anrufbeantworter im Festnetz entgegennimmt, nicht allzu teuer.
Onlinekosten.de hat die Rabatt-Bedingungen der vier gro0en Anbieter zusammengefasst, wobei E-Plus derzeit keine ausdrücklichen Studentarife anbietet. Die meisten Pakete können mit Zusatzoptionen oder Handy-Lieferung erweitert werden - natürlich kostenpflichtig.
Deutsche Telekom
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Junge Leute zwischen 18 und 26
Jahren. Für Studenten,
Schüler, Azubis gilt bei Vorlage
eines Nachweises eine Obergrenze von 29 Jahren.
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Vodafone
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Junge Leute zwischen 18 und 26
Jahren. Auch Studenten, Schüler, Azubis bis zur Vollendung des 31.
Lebensjahres: Behinderte erhalten auf einige Tarife einen Rabatt von
mindestens 50 Prozent.
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O2
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Studenten, Schüler,
Azubis, die das 18. Lebensjahr vollendet
haben. Bedingung: Der Nachweis muss
innerhalb von 3 Wochen beim Provider eingereicht sein.
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