Tipps zu Silvester

Neujahrsgrüße per WLAN-Hotspot und terminierter SMS versenden

Der Countdown zum Jahreswechsel läuft: Millionen Deutsche versenden um Mitternacht wieder Neujahrsgrüße über die überlasteten Mobilfunknetze. Dabei gibt es auch Alternativen: Per WLAN-Hotspot oder vorprogrammierter SMS.

Feuerwerk© farbkombinat / Fotolia.com

Der Countdown läuft: In wenigen Stunden ist das alte Jahr 2014 Geschichte und wir können das neue Jahr 2015 mit einem Feuerwerk begrüßen. Wie jedes Jahr verschicken Millionen Deutsche wieder Neujahrsgrüße per Handy, die Mobilfunknetze ächzen unter der Last. Dabei gibt es auch Alternativen zum Stress mit den überlasteten Netzen um Mitternacht.

WLAN-Hotspot statt Mobilfunknetz nutzen

Der regionale Kölner Telekommunikationsanbieter NetCologne empfiehlt beispielsweise statt Grüße per Mobilfunk zu versenden, sich in der Kölner Innenstadt in das kostenlose WLAN-Netz Hotspot.Koeln einzuwählen. In den vergangenen Wochen sei das WLAN-Netz etwa auf den Weihnachtsmärkten der Domstadt von täglich fast 25.000 Besuchern genutzt worden. Das Hotspot-Netz in Köln ist von der Hohenzollernbrücke bis zu Deutzer Brücke verfügbar, traditionell Gebiete, in denen sich ein guter Blick vom Altstadtufer auf das Silvesterfeuerwerk über der Stadt bietet.

Dank der Hotspot-Lösung lassen sich per Smartphone oder Tablet WhatsApp, der Facebook-Messenger oder Twitter zum Verschicken von Silvestergrüßen nutzen. Mit wenigen Klicks soll das Einloggen möglich sein. In den Einstellungen des Handys unter "WLAN" muss lediglich das Netzwerk "Hotspot.Koeln" ausgewählt werden. Nach der Anmeldung mit Angabe von Vorname, Namen, E-Mail-Adresse und Mobilfunkrufnummer - ein Passwort wird nicht benötigt - kann losgesurft werden. Bonus für die Silvesternacht: Es gibt keine zeitliche Begrenzung für die Nutzung der WLAN-Hotspots. Aber nicht nur in Köln stehen WLAN-Hotspots zur Verfügung. Telekom-Kunden können beispielsweise bundesweit auf die zahlreichen Hotspots des Bonner Konzerns zugreifen, auch der Kabelnetzbetreiber Kabel Deutschland betreibt in 13 Bundesländern ein großes Hotspot-Netz. Wer auf einer Party bei Freunden ist, kann sich zudem erkundigen, ob der Gastgeber vielleicht einen WLAN-Gastzugang eingerichtet hat, den immer mehr WLAN-Router ermöglichen.

SMS bei Web.de für späteren Versand terminieren

Wer wie rund 40 Prozent aller Deutschen Neujahrsgrüße per SMS verschicken möchte, hat noch eine andere Möglichkeit und kann diese noch vor dem Jahreswechsel verfassen und vorbereiten. Der SMS-Service des Mail-Providers Web.de, der im Web.de-Postfach unter dem Menüpunkt "SMS" verfügbar ist, ermöglicht das Terminieren der Kurznachricht für einen späteren Versandtermin. Eine SMS lässt sich zum Beispiel auf Wunsch erst am 1. Januar um 0:01 Uhr versenden. Der Versand einer SMS über Web.de kostet 15 Cent für Nutzer von Web.de FreeMail, Web.de Club-Mitglieder zahlen 10 Cent. Mit Hilfe der kostenlosen App WEB.DE SMS für Android lassen sich SMS auch mobil für einen späteren Versand vorbereiten. Wer ein iPhone nutzt, kann alternativ die GMX SMS App verwenden.

Mehrheit der Deutschen setzt auf Telefonanruf zu Silvester

Neben elektronischen Grüßen setzt mehr als die Hälfte der Deutschen (55 Prozent) aber auf einen persönlichen Telefonanruf, wie eine Studie von YouGov im Auftrag der 1&1-Gruppe ergeben hat. 24 Prozent nutzen Soziale Netzwerke, 23 Prozent der Befragten gaben an, Grüße per Instant Messenger zu versenden. Einen Brief zum Jahreswechsel verschicken dagegen nur acht Prozent der Deutschen, 15 Prozent versenden Grußkarten. Allerdings sind Postkartengrüße im Osten der Republik mit 20 Prozent deutlich beliebter als im Westen Deutschlands (9 Prozent). Persönliche Besuche bei Verwandten und Bekannten planen lediglich 5 Prozent der Deutschen.

(Jörg Schamberg)

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