Portierung

Rufnummernmitnahme: Neuer Vertrag, alte Handynummer

Die Rufnummernmitnahme ist die Lösung für Telefon-Kunden, die zu einem anderen Anbieter wechseln und ihre alte Handynummer behalten möchten. Heute ist die sogenannte Portierung in den meisten Fällen möglich.

Handytelefonie© Franz Pfluegl / Fotolia.com

Der Mobilfunkvertrag läuft aus, ein Wettbewerber des bisher genutzten Mobilfunk-Providers hat ein deutlich attraktiveres Angebot im Programm und am liebsten würde der Handynutzer einen Wechsel in die Wege leiten. Wenn da das Problem mit der Rufnummer nicht wäre. Freunden, Bekannten und Geschäftspartnern eine neue Telefonnummer mitzuteilen, ist ein Ärgernis, das viele Personen nicht eingehen möchten.

Doch es geht auch anders: wer bereit ist, eine Service-Pauschale zu zahlen, kann seine Rufnummer "mitnehmen". In der Fachsprache heißt das: "Mobile Number Portability" (MNP) oder auch ganz einfach "Rufnummernportierung".

Keine zeitliche Befristungen mehr

Anders als früher kann eine Portierung zu jeder Zeit in Auftrag gegeben werden. Mögliche Restlaufzeiten bei einem noch aktuellen Vertrag spielen keine Rolle mehr. Wichtig: dem noch laufenden Vertrag kann die Nummer zwar entzogen werden, er muss aber natürlich bis zum Ende seiner Laufzeit bezahlt werden.

Was kostet eine Rufnummernmitnahme?

Wer seine Rufnummer "mitnimmt", muss dafür an seinen alten Provider eine Gebühr zahlen, die sich meist zwischen 25 und 30 Euro bewegt. Handelt es sich bei dem bisher genutzten Tarif um ein Prepaid-Angebot, wird die Portierung nur eingeleitet, wenn auf dem Prepaidkonto ausreichend Guthaben vorhanden ist. In manchen Fällen gibt es vom neuen Anbieter einen Bonus für die Rufnummernportierung.

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