Roaming
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International Roaming: Mit dem Handy im Ausland

Roaming macht es möglich, dass Verbraucher ihr Handy im Urlaub weiter benutzen können. Dazu bucht es sich in das Netz des ausländischen Betreibers ein. Das kann allerdings teuer werden, weshalb man sich vor einer Reise unbedingt informieren sollte.

Mit dem Handy im Ausland zu telefonieren ist ein vergleichsweise teurer Luxus. Zwar sind die Minutenpreise durch das konsequente Eingreifen der EU-Kommission innerhalb der Europäischen Union inzwischen deutlich gefallen, außerhalb der EU sind Minutenpreise von 1,99 Euro oder mehr aber noch immer keine Seltenheit. Da kann ein als günstig erahntes Telefonat schnell zur teuren Kostenfalle werden.

Wie geht Roaming mit dem Handy?

Um auch im Ausland mit Ihrem Handy telefonieren zu können, muss zunächst der Dienst International Roaming freigeschaltet sein. Bei Laufzeitverträgen ist dies normalerweise mit Vertragsbeginn der Fall. Bei Prepaidkarten hängt dies vom Anbieter und dem entsprechenden Land ab. Ihre Hotline hilft Ihnen dabei, auch als Besitzer einer Xtra- oder CallYa-Card im Ausland mobil zu telefonieren.

Roaming ermöglicht Handynutzung im Ausland

Ihr Netzbetreiber hat mit ausländischen Mobilfunkunternehmen Verträge darüber geschlossen, dass sich Ihr Handy auch im ausländischen Netz einbuchen kann. Zu den normalen Gesprächsgebühren wird dann üblicherweise ein Aufschlag berechnet, den Sie vor Ihrer Abreise erfragen sollten. An Ihrem Handy können Sie dann einstellen, ob sich das Gerät in dem Netz mit dem besten Empfang einbucht oder in einem von Ihnen manuell ausgewähltem Netz - oder aber auch gar nicht, wenn die Roaming-Konditionen zu kostspielig sind.

Die Weiterleitung ins Ausland wird Ihnen ebenfalls berechnet. Jemand, der Sie auf Ihrem Handy anruft, kann nicht immer wissen, dass Sie sich gerade im Ausland aufhalten. Für jedes Gespräch, das Sie im Ausland erreicht, zahlen Sie also ab der Grenze mit. Der Empfang einer SMS kann auch kostenpflichtig sein, ebenso die Verbindung zur Mailbox, wenn Sie einen Anruf nicht beantworten.

Roaming in Europa

Was die EU-Länder angeht, so kann man heute auch in den Urlaub fahren, ohne hinterher von der Handyrechnung böse überrascht zu werden. Die EU hat hier Höchstgrenzen festgelegt, zu denen die Anbieter Gespräche und SMS abrechnen dürfen. Jeder Mobilfunker muss diesen EU-Tarif anbieten, es kann jedoch sein, dass er nicht voreingestellt ist. Teilweise werden auch Optionen mit noch günstigeren Konditionen angeboten. Die Anbieter haben erkannt, dass Verbraucher ihr Handy auch auf Reisen weiterhin nutzen möchten. Auch ein komplettes Aus für die Extra-Gebühren ist schon länger im Gespräch.

Roaming weltweit

Speziell außerhalb der EU kann es aber immer noch richtig teuer werden. Vor allem vor der Nutzung des mobilen Internets, des sogenannte Datenroamings, muss gewarnt werden, wenn man nicht weiß, wie viel Datenvolumen man verbraucht und wie viel dies kostet. Wenn man sein Handy oder Tablet dennoch nutzen möchte, ist man gut beraten, sich eine lokale Prepaid-Karte zuzulegen. Die Optionen der Mobilfunkanbieter sind für Fernziele längst nicht so zahlreich wie für Europa und schon gar nicht so günstig.

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