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Handy im Ausland zu telefonieren, ist ein vergleichsweise teurer Luxus. Zwar sind die Minutenpreise durch das konsequente Eingreifen der EU-Kommission
innerhalb der Europäischen Union inzwischen deutlich gefallen, außerhalb der EU sind Minutenpreise von 1,99 Euro oder mehr aber noch immer keine Seltenheit. Da kann ein als günstig erahntes Telefonat schnell zur teuren Kostenfalle werden.
Roaming heißt?
Doch was steckt eigentlich hinter dem Roaming-Verfahren? Die Erklärung ist relativ simpel. Jeder Mobilfunknutzer soll die Möglichkeit haben, auch außerhalb seines Stammnetzes mit dem Handy telefonieren zu können. Bucht sich das Handy im Ausland in ein Fremdnetz ein und ermöglicht seinem Nutzer weiterhin die mobile Kommunikation, wird dies als Roaming bezeichnet.
Bucht sich ein Handy in ein ausländisches Netz ein, ist dieser Vorgang zunächst kostenlos. Es fallen aber nicht nur Gebühren an, wenn ein Gespräch aufgebaut wird, sondern auch bei eingehenden Anrufen. Allerdings nur dann, wenn diese auch angenommen werden. Das gilt im Übrigen auch, wenn im Ausland die eigene Mailbox ein Gespräch entgegen nimmt. Wer Kosten sparen möchte, sollte deswegen vor einem Auslandsaufenthalt die Mailbox deaktivieren.
SMS nicht immer eine Alternative
Günstiger kann es darüber hinaus auch sein, eine SMS zu verschicken statt zu telefonieren. Allerdings sollte man es mit dem SMS-Versand im Ausland nicht übertreiben. Pro Kurzmitteilung werden nicht selten zwischen 35 und 50 Cent fällig. Das ist deutlich mehr als die standardmäßig in Deutschland berechneten 19 Cent. Möglicherweise werden aber schon bald auch die SMS-Preise durch die EU-Kommission deutlich im Preis gesenkt.
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