Anzeige:

NFC - Near Field Communication

Anzeige
Eine Kreditkarte nutzen nur wenige Menschen wirklich regelmäßig - das Handy aber ist bei vielen ein wichtiger Begleiter. Da liegt es eigentlich nahe, weitere nützliche Funktionen zur Erleichterung des Alltags in das Mobiltelefon zu implementieren – etwa das bargeldlose Zahlen. Mit Near Field Communication (NFC) soll dies und noch vieles mehr möglich werden.

Die Technik

NFC ist ein Übertragungsstandard zum drahtlosen Austausch von Daten über kurze Strecken, der sich – wie der Name schon sagt – ausschließlich auf den Nahbereich von bis zu zehn Zentimetern bezieht. Er wurde 2002 gemeinsam von NXP Semiconductors – der Halbleitersparte von Philips – und Sony entwickelt. NFC arbeitet in einem Frequenzbereich von 13,56 Megahertz (Mhz) und bietet eine Übertragungsrate von maximal 424 Kilobit pro Sekunde (kBit/s). Ohne einen langwierigen Verbindungsaufbau im Vorfeld lassen sich Informationen jeder Art in einem Bereich von circa vier Zentimetern zwischen zwei Geräten austauschen. Anders als etwa bei Bluetooth reicht dafür ein einfaches Aneinanderhalten von NFC-Hardware aus. Das Prinzip ähnelt chipgesteuerten Zugangssystemen, die bereits seit Jahren in Firmen oder Institutionen eingesetzt werden. Auch hier ist lediglich das nahe Vorbeiführen eines Chips an einem Lesegerät notwendig, um gesicherte Türen zu öffnen.

Die Beteiligten

Zur weiteren Etablierung des NFC-Standards wurde von NXP Semiconductors, Sony und Nokia im Jahr 2004 das NFC-Forum gegründet. Gemeinsam wollen die beteiligten Firmen eine Verbreitung des Standards fördern und die Kompatibilität zwischen Diensten sowie Geräten sicherstellen. Die bisherige Unterstützung ist großflächig und liest sich wie das "Who is Who" einflussreicher Konzerne und Kreditinstitute. Mit dabei sind neben Microsoft, Motorola, Samsung, Toshiba, NEC und Hewlett-Packard unter anderem auch American Express, Mastercard, VISA, Vodafone und Telefónica.

Der Einsatz

Die Möglichkeiten von Near Field Communication sind so vielfältig wie die beteiligten Unternehmen. Neben der bargeldlosen Zahlung, elektronischen Zugangskontrolle und dem Austausch von MP3s, Bildern oder Videos zwischen zwei NFC-Handys, ist der Einsatz in Deutschland insbesondere in einem Bereich vorgesehen: der Verwendung als Ticket-System in Bus und Bahn.

Dabei nutzt der Fahrgast ein NFC-fähiges Handy - etwa das Nokia 6212 classic oder das Nachfolgemodell 6216 classic - zur Bezahlung der in Anspruch genommenen Dienstleistungen. Das Mobiltelefon wird einfach vor und nach der Fahrt an ein entsprechendes Terminal gehalten - die Abrechnung der Tickets erfolgt dann monatlich über die Telefonrechnung. Entsprechende Feldversuche laufen oder sind bereits erfolgreich abgeschlossen worden – beispielsweise im hessischen Hanau. Das Projekt Touch&Travel unter Beteiligung verschiedener regionaler Verkehrsverbünde, der Deutschen Bahn AG, T-Mobile, Motorola und Vodafone soll zudem für die bundesweite Verbreitung von Tickets per NFC sorgen.
Haben Sie einen Fehler gefunden? Schreiben Sie eine Mail an mobilfunk@onlinekosten.de.
 Suche

  Mobilfunk-News
Freitag, 19.09.2014
SMS-Fallen: Bundesnetzagentur ordnet Abschaltung von 60 weiteren Rufnummern an
Android L: Verschlüsselung wird Standard, iOS 8 als Vorbild
Phonex senkt Preise für Flat XS 500 plus und All-in 1000 Plus
maXXim zum Wochenende mit zwei Aktionstarifen
Sturztest: Käufer lässt iPhone 6 direkt nach Kauf fallen
DeutschlandSIM: Smartphone-Tarif Smart 300 für 4,95 Euro
Apple startet Verkauf der neuen iPhones: Lange Warteschlangen vor Apple Stores
Donnerstag, 18.09.2014
"Alt gegen Neu" - Branche debattiert hitzig um Fahrdienst Uber
Apple: Datenschutz-Offensive soll Vertrauen der Nutzer zurückgewinnen
ADAC verlängert Vorteilsaktion für Prepaid-Nutzer
iOS 8 steht jetzt zum Download bereit
iPhone 6 oder 6 Plus - Welche Größe brauchen Sie?
Mittwoch, 17.09.2014
Nachfrage-Boom: iPhone 6-Produzent Foxconn am Limit
NFC auf iPhone 6: PayPal verspottet Apple Pay
Apple-Chef Tim Cook: Wir verkaufen Geräte, keine Daten
Weitere Mobilfunk-News
DSL Geschwindigkeit
DSL Speedtest gemacht? Schlechtes Ergebnis erhalten?
Vielleicht zum schnellen VDSL wechseln und 1&1 VDSL, Alice VDSL, Telekom VDSL oder Vodafone VDSL Verfügbarkeit überprüfen.
Auch Kabelanbieter haben interessante Tarifangebote - Hier gibt es alle günstigen Provider auf einen Blick.
Internet TV
Mit Kabel oder VDSL per Internet TV aufregende Unterhaltungsangebote nach Hause holen.
Nicht nur mit 1und1 VDSL, T-Home VDSL oder Vodafone VDSL gibt es rückelfreies TV Programm.
Auch die Kabelnetzbetreiber haben gute Angebote.
DSL Speedmessung
Trotz Highspeed ADSL Anschluss nur Diashow statt flüssiges Internet Fernsehen?
Unbedingt DSL Geschwindigkeit testen. Wenn der Provider wieder zuviel versprochen hat, gleich neues DSL Angebot einholen.
Bei vielen Anbietern gibt es auch Internet Telefonie dazu. Wir haben die besten DSL Tarife im Vergleich.
© 1999-2014 onlinekosten.de GmbH :: Datenschutz :: Impressum :: Leistungsschutzrecht :: Presse :: Jobs