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Simlock: Handysperre für andere SIM-Karten oder Netze

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Handys in Prepaid-Paketen sind meist mit einem SIM-Lock versehen. Das Gerät funktioniert dann nur mit der mitgelieferten SIM-Karte oder mit anderen Karten des selben Netzbetreibers. Für SIM-Karten anderer Netze ist es gesperrt. Damit wollen die Netzbetreiber sicherstellen, dass für die Dauer von zwei Jahren mit dem Handy im eigenen Netz telefoniert wird. Danach kann man den SIM-Lock kostenlos entfernen lassen oder muss zuvor eine Ablösesumme zahlen.

Begründet wird die Gerätesperre damit, dass Handys in Prepaid-Paketen, ähnlich wie bei Laufzeitverträgen, stark subventioniert sind. Und welcher Netzbetreiber verschenkt schon gerne Geräte, mit denen dann in fremden Netzen telefoniert wird?

Ausnahmen bestätigen natürlich die Regel. Von einzelnen Prepaid-Paketen ist bekannt, dass der SIM-Lock anders geschaltet ist. Dass das Handy aber überhaupt mit einem SIM-Lock versehen ist, muss auf der Verpackung vermerkt sein.

Ablösesumme bei vorzeitiger Entsperrung
Xtra 99,70 Euro Free&Easy 100 Euro
CallYa 100 Euro LOOP 99 Euro

Technisch gesehen ist es gar nicht so einfach, das Handy nur für eine einzelne SIM-Karte freizuschalten. Deshalb funktionieren T-Mobile- und Vodafone-Handys, die nur mit der mitgelieferten SIM-Karten harmonieren sollen, wahrscheinlich mit allen Prepaid-Karten des selben HLR.

SIM-Lock der einzelnen Netzbetreiber
Xtra Alle T-Mobile-Karten funktionieren, in neueren Paketen nur die mitgelieferte Karte.
CallYa Nur die mitgelieferte SIM-Karte funktioniert, evtl. auch SIM-Karten aus dem gleichen HLR.
Free&Easy Alle E-Plus-Karten funktionieren.
LOOP Alle LOOP-Karten funktionieren.

Wenn Ihnen Ihr Handy also abhanden gekommen oder kaputt sein sollte, können Sie theoretisch die SIM-Karte in ein anderes Gerät einsetzen und weiter telefonieren, sofern Sie denn an ein günstiges Handy gelangen sollten. Der Kauf eines neuen Prepaid-Pakets wird dann aber wohl wahrscheinlicher sein.
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