Die SIM-Karte ist eine Art Mitgliedsausweis, ohne den Sie nicht in
einen exklusiven Club eingelassen werden. Denn nur mit gültiger
SIM-Karte (Subscriber Identification Module) können Sie in einem
Mobilfunknetz telefonieren.
Die SIM-Karte enthält die 15-stellige IMSI-Kennung (International
Mobile Subscriber Identity), über die Sie in allen Mobilfunknetzen
eindeutig identifizierbar sind. Denn nur so können die
Gesprächsgebühren von Ihrem Netzanbieter abgerechnet werden,
unabhängig davon, in welchem Handy Ihre SIM-Karte sich gerade
befindet.
SIM-Technik
Ausgeliefert werden SIM-Karten immer noch im Scheckkartenformat,
damit sie notfalls in alte Geräte passen. Allerdings kann man die viel
kleineren Plug-In-Karten mit einem einfachen Griff herausbrechen.
Neue Handys verwenden ausschließlich dieses kleine Format.
Aber auch in technischer Hinsicht haben sich SIM-Karten weiter
entwickelt. Mit einem größeren Speicher (16 KB statt 8 KB) und einem
SIM-Toolkit ausgestattet, ist bei neueren Handys die
Fernprogrammierung von Menü und neue Diensten durch Ihren
Netzbetreiber möglich. Ihr Handy kann so immer auf dem neuesten Stand
gehalten werden.
PIN und PUK
Vor Missbrauch schützt sich Ihre SIM-Karte durch eine 4-stellige PIN
(Personal Identification Number), die von Ihnen jederzeit geändert
werden kann. Falls Sie es nicht anders eingestellt haben, wird die
PIN bei jedem Einschalten des Handys abgefragt, so dass bei einem
Diebstahl kein Unbefugter auf Ihre Kosten telefonieren kann.
Wenn allerdings dreimal in Folge ein falscher PIN eingegeben wird,
benötigen Sie Ihren 8-stelligen PUK (Personal Unblocking Key), um die
Gerätesperre aufzuheben und eine neue PIN einzustellen. Mit einem
zweiten PIN (PIN-2) lassen sich besondere Dienste des SIM-Toolkits
schützen.