Während es für die Kommunikation im Netz eigentlich nur wichtig ist,
dass Sie eine gültige SIM-Karte im Handy eingelegt haben, ist das
Gerät selbst nur von geringer Bedeutung. Es muss natürlich den
entsprechenden GSM-Standard unterstützen und darf nicht als gestohlen
gemeldet sein.
Ob ein Handy vom Mobilfunknetz anerkannt wird, überprüft das
Equipment Identity Register (EIR), das einem MSC, einer
Vermittlungsstelle im Netz, angeschlossen ist. In dieser Datenbank
sind die Gerätekennungen aller im Netz bekannten Geräte gespeichert.
Ebenfalls hier werden die Listen mit gestohlenen oder nicht
zugelassenen Handys gespeichert.
Einzigartiges Handy
Jedes Handy hat eine einmalige Gerätenummer, die IMEI-Nummer
(International Mobile Equipment Identity). Das EIR vergleicht die
IMEI-Nummer eines Handys, das sich einbuchen möchte, mit der Grauen
und der Schwarzen Liste und lehnt dann gegebenenfalls die Einbuchung
ab. Die einzelnen Netzbetreiber unterstützen die Sperrung von
gestohlenen Handys allerdings sehr unterschiedlich.
Die Graue Liste enthält IMEI-Nummern, die nur zeitweise zugelassen
sind. Es kann so lange telefoniert werden, bis das Gerät auf die
Schwarze Liste gesetzt wird. Dann ist das Handy in diesem Netz aber
endgültig gesperrt.