GSM - Global System for Mobile Communications

Anzeige
GSM-Mobilfunknetze werden in Europa, in Asien und teilweise auch in den USA genutzt. Da allerdings in drei verschiedenen Frequenzbereichen gefunkt wird, benötigt man besondere Dual- oder Tribandhandys, um in verschiedenen nationalen Netzen mobil telefonieren zu können.

Der Frequenzbereich um 900 MHz ist für die D-Netze (890 bis 960 MHz) und den Standard GSM 900 reserviert. Die E-Netze wurden früher DCS 1800 (Digital Cellular System) genannt und funken nach dem PCN-Standard (Personal Communications Network), der aber fast identisch mit GSM ist. So hat sich mittlerweile auch die Bezeichnung GSM 1800 für die E-Netze eingebürgert, die im Bereich um 1800 MHz funken (1760 bis 1875 MHz).

In den USA ist den GSM-Netzen ausschließlich der Frequenzbereich um 1900 MHz vorbehalten. Allerdings ist das GSM-1900-Netz keineswegs der Standard in Amerika. Lediglich innerhalb der großen Städten der Ostküste hat man Empfang. Im Hinblick auf die Datentechniken GPRS und UMTS steigen aber auch dort die Netzbetreiber allmählich auf GSM um.

D-Netz und E-Netz

Die Bezeichnung D-Netz und E-Netz wurde gewählt, da es in Deutschland bereits jeweils ein A-, B- und C-Netz gab. Das C-Netz ist noch als Autotelefonnetz bekannt. Mit ihm wurde erstmals ein zelluläres Netz geschaffen, in dem der Teilnehmer sich frei bewegen konnte, ohne dass das Gespräch abbrach (Roaming). Allerdings wurde hier noch im analogen Standard gefunkt.

Die ersten digitalen Mobilfunknetze nach dem GSM-Standard waren die D-Netze. Vorteil der digitalen Technik ist die bessere Ausnutzung der knappen Funkfrequenzen, da die übertragene Datenmenge in digitalen Netzen viel geringer ist als in analogen Netzen. D-Netze und E-Netze werden als Mobilfunknetze der zweiten Generation bezeichnet. Dementsprechend wurden die GSM-Erweiterungen HSCSD und GPRS Generation 2,5 getauft. Der erste Standard der dritten Mobilfunkgeneration ist UMTS.
Navigation
Zurück zur Übersicht: Mobilfunk
Zurück zur Übersicht: Netztechnik
 
Weiterführende Themen
Die Funkzelle
Roaming und Handover
Die Netzelemente
Die SIM-Karte
Haben Sie einen Fehler gefunden? Schreiben Sie eine Mail an mobilfunk@onlinekosten.de.
 Suche

  Mobilfunk-News
Montag, 21.05.2012
Übernimmt Google Motorola bleibt Android kostenlos
Simyo startet Jahres-Flatrate für mobiles Internet
Sonntag, 20.05.2012
Telekom bringt LTE ab Juni nach Berlin
Freitag, 18.05.2012
Aldi Talk führt neue Tarife für mobiles Internet ein
Virgin Atlantic gestattet Telefonate an Bord
HTC One XL - Das nächste LTE-Smartphone kommt
ICQ 7M und neue ICQ-Apps für Android & iPhone
VATM: Bundesnetzagentur verzögert LTE-Ausbau
Prada Phone by LG 3.0 im Test
Donnerstag, 17.05.2012
Taxi Deutschland: Taxizentralen starten eigene App
Mittwoch, 16.05.2012
LG Optimus UI 3.0 - Fotos per Stimme & Bilderwahl
"WSJ": Android 5.0 für mehrere Nexus-Geräte
Drillisch verliert Penny Mobil und ja!mobil an congstar
Nokia 110 & 112: Günstig-Handys mit Dual-SIM
"WSJ": Neues iPhone mit 4,0 Zoll großem Display
Weitere Mobilfunk-News
DSL Geschwindigkeit
War das DSL günstig, aber die Geschwindigkeit ist niedriger als gedacht?
Die DSL Telefonie bricht ständig ab? Angebote wie IPTV sind eher eine Live Diashow?
Der DSL Speed Check offenbart die bittere Wahrheit in Sekunden. Einfach schnell DSL Geschwindigkeit testen und vielleicht gleich wechseln.
Handys
Wer keinen Mobilfunk-Vertrag abschließen will, braucht zu seiner Prepaid SIM-Karte von Anbietern wie Simyo oder Fonic noch ein Handy ohne Vertrag. Die Auswahl ist groß, ebenso wie die Preisunterschiede.
Ob klassisches Tastenhandy oder Touchscreen Handy: Wir stellen aktuelle Modelle verschiedener Preiskategorien vor.
Handy ohne Vertrag
Zu einem neuen Prepaid-Tarif fehlt meist nur noch das dazu passende neue Prepaid Handy.
Ein Handy ohne Vertrag muss dabei keineswegs teuer sein.
Inzwischen bekommt man ein günstiges Klapphandy oder sogar ein Touchscreen Handy ohne zuviel ausgeben zu müssen.
© 1999-2012 onlinekosten.de GmbH :: Datenschutz :: Impressum :: Presse :: Jobs