Schnelles Internetsurfen ist schon seit einigen Jahren nicht mehr nur über fest installierte Breitbandanschlüsse in den heimischen vier Wänden oder über WLAN-Hotspots möglich. Auch die deutschen Mobilfunknetze bieten schnelle Datenverbindungen. Deutschlandweit und fast ohne Limit. Möglich machen es die Übertragungsstandards GPRS, EDGE, UMTS und HSDPA.
Schnelle Verbindungen mit UMTS
Das heißt: Je nach Provider und je nach entsprechend ausgebauter Region sind aktuell Geschwindigkeiten von bis zu 7,2 Megabit pro Sekunde (Mbit/s) möglich, an ausgewählten Standorten dank HSPA+ auch schon 14,4 Mbit/s. Doch damit ist das Ende der Fahnenstange noch nicht erreicht. Die Bandbreiten sollen schrittweise weiter erhöht werden. Über die zukunftsweisende Technik LTE (Long Term Evolution) versprechen die Netzbetreiber Download-Geschwindigkeiten von bis zu 100 Mbit/s.
Inzwischen gibt es umfangreiches Angebot an Datentarifen, die sich insbesondere an Nutzer von Notebooks oder Netbooks richten. Wir haben diese unterteilt in Flatrates der vier Netzbetreiber Telekom, Vodafone, o2 und E-Plus (Base), Flatrates von Providern ohne eigenes Netz und Tages-Flatrates. Bei den Daten-Flatrates handelt es sich um sogenannte Fairflates, die das Nutzen der maximal verfügbaren Bandbreite nur bis zu einem bestimmten Datenvolumen, meist 5 Gigabyte, erlauben. Danach erfolgt eine Drosselung auf GPRS-Niveau.