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LTE Entwicklung in Deutschland - LTE-Anbieter

Die "Long Term Evolution" Technologie, kurz "LTE" oder auch "3,9G" genannt, ist die Nachfolgetechnologie zum "Universal Mobile Telecommunications System", kurz UMTS oder auch 3G. Während UMTS eine Übertragungsgeschwindigkeit von bis zu 386 KBit/s erreicht und mittels der UMTS-Tuner-Technik "HSDPA" (3.5G) Download-Geschwindigkeiten von theoretisch bis zu 13,98 Mbit/s erlaubt, soll LTE 3G theoretische Geschwindigkeiten von bis zu 300 MBit/s erlauben und mittels der LTE-Tuner-Technik "LTE-Advanced" (dann 4G Standard) sogar theoretische Geschwindigkeiten von 1 GBit/s (1.000 Mbit/s). Praktisch werden sich die vorgenannten Geschwindigkeiten für den Endkunden allerdings nicht realisieren lassen, da die Nutzer in den jeweiligen Funkzellen sich das Signal zu teilen haben.

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LTE: Der schnelle UMTS-Nachfolger

Die LTE Entwicklung wurde von der weltweiten Standardisierungs-Kooperation "3rd Generation Partnership Project" (3GPP) als UMTS-Nachfolge-Standard vorangetrieben und soll dem Mobile Internet als DSL Ersatz endgültig zu einem Durchbruch verhelfen. Im Gegensatz zu UMTS unterstützt LTE nicht nur die Funk-Bandbreiten um 5 Megahertz (MHz), sondern verschiedene Bandbreiten, nämlich 1,4, 3, 5, 10 und 20 MHz. Damit ist die 4G-Technik quasi uneingeschränkt und ohne großen technischen Aufwand auch für andere Frequenzen und höhere Geschwindigkeiten skalierbar. Aufgrund der hohen Durchflussgeschwindigkeiten und der extrem geringen Latenzzeiten von unter fünf Millisekunden (ms) erlaubt LTE neben dem normalen Zugang zum Internet auch Dienste wie Internet-Telefonie (VoIP), Videotelefonie, HD-TV oder auch datenintensiven Online-Spielen. Außerdem ist LTE abwärtskompatibel zu den bestehenden Handy-Netzen.

LTE Flatrate:

LTE Entwicklung
Schnell per LTE mobil surfen. Bild: Shutterstock.com / LTE Technology

Die von den Mobilfunk-Netzbetreibern angebotenen LTE-Tarife werden alle über Pauschaltarife, also über so genannte LTE-Flatrates angeboten. "Flatrate" ist die englische Umschreibung für "Pauschaltarif" oder "Pauschalgebühr" und damit auch die Umschreibung für eine "unbegrenzte Nutzung". Leider haben so genannte "Power-User" diese Wortumschreibung bei Einführung der DSL-Flatrates zu wörtlich genommen und durch Massen-Download Transfervolumen verursacht, die weit über die Mischkalkulationen der Provider hinaus gingen. Sämtliche Anbieter von Flatrates, ob nun DSL-Flatrates, UMTS-Flatrates oder jetzt LTE-Flatrates haben dem einen Riegel vorgeschoben, in dem die Download-Geschwindigkeiten ab einer im Tarif vorgegebenen Volumen-Grenze einfach auf UMTS bzw. ISDN-Geschwindigkeit gedrosselt wird. Bezogen auf die LTE-Flatrates sind dies beispielsweise:

LTE 4G Tarife der Deutschen Telekom
Tarife für Zuhause Downloadgeschwindigkeit
in Mbit/s
Drosselung ab
(in GB)
Drosselung auf
(in Kbit/s)
Call & Surf Comfort via Funk S
weitere Infos
16 10 384
Call & Surf Comfort via Funk M
weitere Infos
50 15 384
Call & Surf Comfort via Funk L
weitere Infos
100 30 384

LTE 4G Tarife von Vodafone
Tarife für Zuhause Downloadgeschwindigkeit
in Mbit/s
Drosselung ab
(in GB)
Drosselung auf
(in Kbit/s)
LTE Zuhause Internet 7200
weitere Infos
7,2 10 384
LTE Zuhause Internet 21600
weitere Infos
22 15 384
LTE Zuhause Internet 50000
weitere Infos
50 30 384

LTE 4G Tarife von o2
Tarife für Zuhause Downloadgeschwindigkeit
in Mbit/s
Drosselung ab
(in GB)
Drosselung auf
(in Kbit/s)
LTE für Zuhause
weitere Infos
7,2 10 384

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