Wer unterwegs im Internet surfen möchte, kann dies nicht nur an
WLAN-Hotspots, sondern dank zahlreicher
mobiler Datentarife auch über die
UMTS-Netze der Mobilfunk-Anbieter zu halbwegs erschwinglichen Preisen tun.
Turbo-Upload
Wichtig ist es dabei nicht nur, Daten auf Basis von
HSDPA schnell empfangen zu können. Beispielsweise für Fotojournalisten ist es auch notwendig, dass der Versand von Dateien zügig abgewickelt werden kann. Hier hilft der Uplink-Turbo HSUPA weiter.
HSUPA steht für
High
Speed
Uplink
Packet
Acceess und wird in der Fachsprache auch als
Enhanced Uplink bezeichnet. In der Praxis ist es möglich, Daten mit bis zu 5,76 Megabit pro Sekunde (Mbit/s) zu versenden. So weit sind die Mobilfunknetze in Deutschland allerdings noch nicht ausgebaut. In der Spitze werden im Upstream derzeit maximal 1,45 Mbit/s erreicht.
Der Stand der Dinge
Am besten sind die Netze von
Vodafone und
T-Mobile mit HSUPA ausgestattet. Beide Netzbetreiber werben damit, dass HSUPA überall dort verfügbar ist, wo auch die Nutzung von UMTS ermöglicht wird. Bei
o2 und
E-Plus soll die bestehende Netzinfrastruktur erst im Laufe der nächsten Monate aufgerüstet werden.