HSDPA - High Speed Downlink Packet Access

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Wenn es darum geht, neue Umsatzquellen zu erschließen, setzen die vier großen Mobilfunkanbieter Deutschlands zunehmend auf mobile Datendienste. Großes Manko: wer über ein Handy beziehungsweise eine Notebook-Karte im Internet surfen oder seine E-Mails abrufen möchte, muss für eine Flatrate um die 25 Euro monatlich auf den Tisch legen. Dafür hat sich in Sachen Geschwindigkeit in den zurückliegenden Monaten einiges getan. Der Datenturbo High Speed Downlink Packet Access, kurz HSDPA, sorgt für mehr Komfort.

Ein langer Weg

Unterwegs online zu gehen ist entweder an WLAN-Hotspots möglich oder über die vier deutschen Mobilfunknetze, bei denen zwischen GPRS- (General Packet Radio Service), UMTS- (Universal Mobile Telecommunications System) und HSDPA-Verbindungen unterschieden werden muss. Während GPRS maximale Übertragungsraten von 54,4 Kbit/s erreicht, brachte die Einführung von UMTS immerhin eine Beschleunigung auf 384 Kbit/s.

Noch schneller geht es mit HSDPA. Diese neue Technik baut auf dem UMTS-Standard auf und soll mobile Datenverbindungen schrittweise spürbar beschleunigen. Zunächst werden überall dort, wo ein UMTS-Netz verfügbar ist, Geschwindigkeiten von bis zu 3,6 Mbit/s im Downstream realisiert. Häufig sind auch schon Downloads mit bis zu 7,2 Mbit/s möglich, in Ballungszentren in den D-Netzen sogar bereits vereinzelt bis zu 14,4 Mbit/s.

Schneller Upload

Doch nicht nur das Herunterladen von Dateien aus dem Internet wird bschleunigt. Mit HSUPA wird auch der Datenversand schneller. Das ist für Geschäftskunden wichtig, die E-Mails mit größeren Anhängen verschicken oder größere Datenmengen auf einen Server übertragen müssen. Im so genannten Upstream wird mit der Einführung von HSDPA die Übertragungsrate auf bis zu 384 kBit/s gesteigert. Bei einfachen UMTS-Verbindungen sind bisher maximal 64 kBit/s möglich.

Darauf aufbauend wird zunehmend auch HSUPA-Technik verbaut. Dabei handelt es sich um einen neuen Standard, der den Upstream zu einem regelrechten Datenturbo macht. In der Praxis beschleunigt HSUPA den Upstream derzeit auf bis zu 1,45 Mbit/s, theoretisch sind bis zu 5,76 Mbit/s möglich.

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