Homezone
Telefonieren© Suprijono Suharjoto / Fotolia.com

Homezone: Das Handy als Festnetzalternative

Die Homezone wurde zuerst vom o2-Vorgänger Viag Interkom eingeführt. Innerhalb eines "Zuhause-Bereichs" ist man zu Festnetz-Konditionen erreichbar und hat teilweise auch selbst Vorteile beim Telefonieren. So wird das Handy zum Festnetz-Ersatz.

Das Festnetz ist out, es lebe das Handy! Millionen von deutschen Handynutzern setzen ihr Mobiltelefon in den heimischen vier Wänden zunehmend als Alternative zum herkömmlichen DECT-Telefon ein. Möglich machen es so genannte "Homezone"-Tarife. Was bereits 1999 von Viag Interkom (heute o2) mit dem Erfolgsprodukt Genion eingeführt wurde, hielt im Frühjahr 2006 auch in den beiden D-Netzen mit T-Mobile@home und Vodafone Zuhause Einzug.

Was ist eine Homezone?

Bei den Homezone-Angeboten wird dem Kunden neben seiner herkömmlichen Mobilfunknummer auch eine Festnetznummer zugeteilt und auf einer SIM-Karte gespeichert. Unterwegs ist der Handynutzer über seine Mobilfunknummer erreichbar, in einem bestimmten Umkreis um eine festgelegte Adresse über die Festnetznummer. Gegen eine Gebühr kann diese Adresse jederzeit geändert werden. Innerhalb des festgelegten Heimat-Bereichs ist der Kunde über die Festnetznummer für Freunde oder Geschäftspartner nicht nur günstig zu erreichen, er kann teilweise auch zu preiswerteren Minutenpreisen mit dem Handy telefonieren.

Bei welchen Anbietern gibt es eine Homezone?

Homezone-Angebote gibt es noch bei Telekom und Vodafone. Von E-Plus wird ein derartiges Angebot nicht angeboten, unter der Marke Base etablierte sich hier die bundesweit gültige Festnetznummer. Die Homezone von o2 wurde 2014 aufs gesamte Bundesgebiet ausgeweitet.

So wichtig wie einst ist die Homezone heute nicht mehr; schließlich haben immer mehr Menschen eine Flatrate für ihr Handy und es ist ihnen ohnehin egal, wohin sie anrufen. Sinnvoll kann die Festnetznummer fürs Handy aber natürlich immer noch sein, gerade wenn man Anrufern Mehrkosten ersparen will.

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