Richtig kündigen

Handyvertrag kündigen: Das gibt es zu beachten

Man muss seinen alten Handyvertrag kündigen, bevor man zu einem besseren Angebot wechselt. Auch eine Preiserhöhung oder ein anderer Grund können die Kündigung nötig machen. Diese läuft meist problemlos ab. Alles, was es zu beachten gilt, finden Sie hier.

Kündigung© Gina Sanders / Fotolia.com

Gründe, einen Handyvertrag zu kündigen, kann es viele geben: Manche sind mit der Leistung nicht mehr zufrieden, bei manchen ändert sich das Nutzerverhalten. Ganz oft der Fall ist es zudem, dass der Mobilfunkmarkt ein besseres Angebot bietet. Der Wettbewerb führt dazu, dass sich die Provider ständig neue Angebote einfallen lassen, um Neukunden zu gewinnen. Da man mit einem Handy in der Regel nur einen Tarif nutzt, wird es hin und wieder nötig, bestehende Verträge zu überprüfen und gegen bessere einzutauschen. Damit dabei alles glatt läuft, haben wir für Sie einige Tipps gesammelt.

Kündigungstermin herausfinden

Damit die Kündigung reibungslos abläuft, sollte man als allererstes einen Blick in den Vertrag oder ins Kundencenter des Anbieters werfen: Bis wann läuft der Vertrag? Viele Handyverträge haben nach Abschluss eine Mindestlaufzeit von 24 Monaten. Danach verlängert sich der Vertrag meist automatisch um ein Jahr. Die Kündigung des Handyvertrages muss in der Regel mindestens drei Monate vor Vertragsauslauf eingegangen sein, den genauen Zeitrahmen entnimmt man am besten ebenfalls seinem Vertrag.

Handyvertrag schriftlich und rechtzeitig kündigen

Die Kündigung des Handyvertrages sollte anschließend schriftlich verfasst werden und gehört am besten per Einschreiben versendet. So hält man einen Beleg für das Absenden in der. Damit dieser Teil für Sie möglichst einfach von der Hand geht, können Sie unsere Vorlage für die Kündigung des Handyvertrages nutzen.

Download: Vorlage Kündigung Handyvertrag

Wichtig ist es, die Kündigung nicht erst kurz vor der Ausschlussfrist abzusenden. Meist gilt nicht der Poststempel, sondern der Eingangsstempel beim Provider als Entscheidungskriterium, ob die Kündigung noch angenommen wird, oder der Vertrag sich um eine weitere Zeitspanne verlängert. Diesen Fall gilt es zu vermeiden.

Rufnummer mitnehmen

Wer seine alte Handynummer behalten möchte, der kann die Mitnahme der Rufnummer beantragen. Diesen Wunsch sollte man bereits bei der Kündigung des alten Handy-Vertrages anmelden. So kann der alte Provider die Nummer zum Umziehen freigeben. Den neuen Anbieter informiert man ebenfalls über den Wunsch der Rufnummernmitnahme und legt ihm die Kündigungsbescheinigung vor. Dies geht frühestens vier Monate vor dem Auslaufen des alten Vertrags bis spätestens einen Monat danach.

Der neue Anbieter kümmert sich anschließend um den Rest. Für die Rufnummermitnahme fällt oft eine Gebühr von 20 bis 30 Euro an, vom neuen Anbieter gibt es recht häufig einen Bonus für das Mitbringen der Nummer.

Sonderkündigungsrecht nutzen

In einigen Spezialfällen ist es auch möglich, außerhalb der normalen Vertragslaufzeiten den Vertrag aufzulösen. Dies ist beispielsweise der Fall, wenn Preise erhöht werden. Auch wenn der Kunde verstorben ist, können Angehörige den Vertrag vorzeitig auflösen.

Hat man den Handyvertrag erst vor kurzem abgeschlossen, kann man ihn im Fall von Haustürgeschäften und Online- oder Telefonabschlüssen innerhalb von zwei Wochen widerrufen.

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