Smartphones richtig nutzen

Strahlenbelastung durch Smartphones: So lässt sich die Handystrahlung reduzieren

Smartphones strahlen elektromagnetische Strahlung aus. Doch mit den Tipps vom Bundesamt für Strahlungsschutz lässt sich die Handystrahlung und somit die Strahlenbelastung deutlich reduzieren.

SmartphoneJedes Smartphone sendet elektromagnetische Strahlung aus. Bei Beachtung einiger Tipps lässt sich die Handystrahlung aber reduzieren.© Scanrail / Fotolia.com

Salzgitter - Smartphones gehören mittlerweile fest zum Alltag und sind unsere stetigen Begleiter. Smartphones und andere Funktelefone senden im Betrieb jedoch elektromagnetische Strahlung aus. Der Wert an elektromagnetischer Strahlung, den ein Mensch bei maximaler Handy-Sendeleistung aufnimmt, wird als SAR-Wert bezeichnet. Je niedriger er ist, desto besser, rät das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS). In Deutschland gilt ein Grenzwert von 2,0 Watt pro Kilogramm, die Handystrahlung von Smartphones liegt aber deutlich darunter.

Tipps zur Reduzierung der Handystrahlung

Entscheidend ist vor allem die Art und Weise der Nutzung des Smartphones. Um die persönliche Strahlenbelastung zu reduzieren, ohne auf Telefon und mobilen Internetzugang zu verzichten, helfen diese Tipps:

  • Strahlungsarmes Modell wählen: Nicht alle Telefone strahlen gleich stark. Das BfS hat in einer Datenbank auf seiner Webseite die SAR-Werte von mehr als 2.500 Geräten von mehr als 60 Herstellern gelistet. Die Einträge lassen sich nach Strahlungsniveau oder Hersteller filtern. Einige strahlungsarme Modelle haben wir am Ende des Artikels aufgelistet.
  • Telefon nur bei gutem Empfang nutzen: Je besser der Empfang, umso weniger Sendeleistung muss das Gerät aufwenden - und umso weniger strahlt es. Steht ein WLAN zur Verfügung, lohnt sich dessen Nutzung. In der Regel ist die Sendeleistung im WLAN niedriger als im Funknetz.
  • Nur bei Bedarf funken: Mit ausgeschaltetem Hintergrunddatenverkehr muss das Telefon nicht ständig nach neuen Nachrichten oder Mails suchen. Dann strahlt es nicht nur weniger sondern braucht auch weniger Strom.
  • Abstand halten: Je größer der Abstand zum Körper, umso weniger Strahlung kommt an. Stundenlange Gespräche mit dem Smartphone erhöhen die Strahlenaufnahme. Wer dagegen mit Headset telefoniert, minimiert seine persönliche Belastung.
  • Nicht am Körper tragen: Das Telefon möglichst nicht in die Hosentasche stecken oder nah am Körper tragen. Lässt sich das nicht vermeiden, sollte der vom Hersteller angegebene Mindestabstand eingehalten werden.

Smartphones mit niedrigem SAR-Wert

  • 1
    Wiko Pulp 4G
    • SAR-Wert: 0,114 W/kg
    • Android Betriebssystem: Android
    • Display: 5 Zoll
    ab 1,00 € mit Vertrag
    Weitere Infos
  • 2
    Samsung Galaxy Win
    • SAR-Wert: 0,12 W/kg
    • Android Betriebssystem: Android
    • Display: 4,7 Zoll
    Weitere Infos
  • 3
    Samsung Galaxy Win Duos
    • SAR-Wert: 0,12 W/kg
    • Android Betriebssystem: Android
    • Display: 4,7 Zoll
    Weitere Infos
  • 4
    Samsung Galaxy S4 Zoom
    • SAR-Wert: 0,14 W/kg
    • Android Betriebssystem: Android
    • Display: 4,3 Zoll
    Weitere Infos
  • 5
    Samsung Galaxy S4 Zoom LTE
    • SAR-Wert: 0,14 W/kg
    • Android Betriebssystem: Android
    • Display: 4,3 Zoll
    Weitere Infos
  • 6
    Doro Liberto 820
    • SAR-Wert: 0,18 W/kg
    • Android Betriebssystem: Android
    • Display: 4,5 Zoll
    Weitere Infos
  • 7
    Doro 820 Claria
    • SAR-Wert: 0,18 W/kg
    • Android Betriebssystem: Android
    • Display: 4,5 Zoll
    Weitere Infos
  • 8
    Kazam Trooper 455
    • SAR-Wert: 0,2 W/kg
    • Android Betriebssystem: Android
    • Display: 5,5 Zoll
    Weitere Infos
  • 9
    Samsung Galaxy Note
    • SAR-Wert: 0,21 W/kg
    • Android Betriebssystem: Android
    • Display: 5,3 Zoll
    Weitere Infos
  • 10
    Kazam Tornado 455L
    • SAR-Wert: 0,21 W/kg
    • Android Betriebssystem: Android
    • Display: 5,5 Zoll
    Weitere Infos

Jörg Schamberg / Quelle: DPA

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