Anzeige:

Kurz erklärt: Von Windows Mobile bis Windows Phone

Anzeige

Im PC-Bereich läuft Windows auf über 90 Prozent aller Rechner weltweit. Und obwohl Smartphones ebenfalls kleine Computer sind, ist Windows Mobile beziehungsweise Windows Phone hier nur ein System von vielen. Zwar ist das Handy-OS bereits seit 2002 auf dem Markt, jedoch blieb Microsoft damit der große Erfolg im Smartphone-Sektor verwehrt. Stattdessen setzte Erzrivale Apple mit dem iPhone neue Maßstäbe. Mit der Neuentwicklung Windows Phone verabschiedete sich der Redmonder Konzern daher vom Konzept der Vorgänger-Versionen und ging völlig neue Wege in Bedienung, Oberfläche und Funktionalität.

Windows Mobile: Smartphone-OS seit 2002

Mit Ausnahme der jüngsten Variante basierten alle früheren Versionen von Windows Mobile auf dem PDA-OS Windows CE. Erst Windows Phone wurde exklusiv für den Einsatz auf Smartphones entworfen und zielt deutlicher auf den Privatkunden-Sektor. Im Rahmen der Markteinführung des Betriebssystems gab Microsoft zudem bekannt, ältere Versionen von Windows Mobile in Windows Phone Classic umzubenennen.

Ihren Anfang nahm die Windows Mobile-Serie noch unter der Bezeichnung Smartphone 2002. In den Folgejahren wurden - mit Ausnahme von 2006 - turnusmäßig neue Versionen veröffentlicht. Ab 2005 ersetzte Microsoft dabei die Jahreszahl im Namen durch eine Nummer. Die letzte Ausgabe der klassischen Serie, Windows Mobile 6.5, erschien im Mai 2009 und musste in Fachkreisen herbe Kritik einstecken. Dennoch setzten verschiedene Handyhersteller auf die Plattform, darunter HTC, Samsung, Sony Ericsson und LG.

Das neue Windows Mobile: Windows Phone

Windows Phone

Der Nachfolger Windows Phone 7 wurde bei seiner Vorstellung auf dem Mobile World Congress 2010 in Barcelona hingegen überwiegend positiv aufgenommen. Das System wurde erstmals vollständig für die Bedienung per Touchscreen optimiert, unterstützt Multitouch und präsentierte sich mit der Einführung der sogenannten "Live Tiles" - kleinen Kacheln auf dem Startbildschirm - in völlig neuem Gewand. Um eine möglichst hohe Performance und Kompatibilität auf Smartphones unterschiedlicher Hersteller zu gewährleisten, machte Microsoft der Industrie strenge Hardwarevorgaben. Die Mindestanforderungen von Windows Phone 7 verlangten unter anderem einen Prozessor mit einer Taktrate von einem Gigahertz (GHz), einen eigenen Grafikprozessor sowie eine von drei vorgegebenen Gehäuseformen. Auch ein exklusiver Knopf für die Microsoft-Suchmaschine Bing ist seit Anbeginn obligatorisch.

Ein Manko von Windows Phone 7 war allerdings die fehlende Abwärtskompatibilität. Handy Software, die für Windows Mobile ab Version 6.0 entwickelt wurde, konnte mit der überarbeiteten Version nicht mehr verwendet werden. Wer umsteigen wollte, musste sämtliche Apps neu erwerben. Viele Fans gewann das neue System aber ohnehin nicht: Den am häufigsten genutzten Smartphone-Systemen Android, Symbian und iOS konnte Windows Phone zunächst kaum Marktanteile abjagen. Im Frühjahr 2011 gelang es Microsoft mit Nokia allerdings, einen exklusiven Hardware-Partner für sein OS zu gewinnen. Der finnische Konzern setzt seitdem mit seiner Lumia-Serie im Smartphone-Bereich ausschließlich auf Windows Phone.

Mit Veröffentlichung der neuen Version Windows Phone 8 vollzog Microsoft 2012 erneut einen Bruch: Da der Nachfolger auf einer anderen technischen Plattform basiert, ließen sich Geräte mit Windows Phone 7 nicht aktualisieren. Für Kunden mit dem ersten System stellte Microsoft daher das Update Windows Phone 7.8 zur Verfügung, das ebenfalls einige der neuen Funktionen von Windows Phone 8 beinhaltete. Mittlerweile hat sich Windows Phone nicht zuletzt dank technisch hochwertiger Flaggschiff-Modelle wie dem Nokia Lumia 920 am Markt etabliert - wenn auch anhaltend auf niedrigem Niveau.

Haben Sie einen Fehler gefunden? Schreiben Sie eine Mail an mobilfunk@onlinekosten.de.
 Suche

  Mobilfunk-News
Dienstag, 30.09.2014
Gratis-WLAN auf dem Cola-Automaten
Montag, 29.09.2014
Studie: Öffentliche Hotspots werden achtlos genutzt - Daten oft ungeschützt
Readfy bietet Gratis-Flatrate für 25.000 E-Books
US-Warentester: Großes iPhone 6 verbiegt doch nicht so leicht
Samstag, 27.09.2014
Handy und Tablet im Flugzeug ohne Flugmodus nutzen: Lufthansa begrüßt Freigabe
Freitag, 26.09.2014
Simply lockt am Wochenende mit günstigen Smartphone-Tarifen
Streit um Uber: Taxigewerbe fordert Verkehrsminister zum Handeln auf
207 Millionen Dollar Verlust: Blackberry rutscht wegen Abschreibung tief in rote Zahlen
Wochenend-Aktionen bei DeutschlandSIM und winSIM
Vodafone unterstützt Entwicklung der nächsten Mobilfunkgeneration 5G
Stiftung Warentest nennt die günstigsten Allnet-Flatrates
Apple wehrt sich: Nur neun Kunden beschwerten sich über verbogene iPhones
Update auf iOS 8.0.2: Apple reagiert auf Software-Beschwerden
Vodafone ändert RED- und SMART-Tarife zum 6. Oktober
Donnerstag, 25.09.2014
Unfreiwillig flexibel: Neue iPhones sorgen weiterhin für Wirbel
Weitere Mobilfunk-News
DSL Anschluss
Ist die Verfügbarkeit von DSL gegeben, beginnt die Suche nach dem richtigen Anbieter.
Der DSL Flatrate Vergleich zeigt die besten Tarife in der Übersicht.
Aber Vorsicht: Nicht jeder DSL Anschluss bringt Highspeed Internet. Der DSL Speed Check beweist es schnell, wenn das Internet Kabel lahmt.
Hoster
Mit dem eigenen Clan auf der Suche nach einem Gameserver mit integriertem Teamspeak für mehr Spielspaß?
Oder brauchen Sie etwa einen vServer mit Unterstützung für POP3, IMAP und SMTP um ihre E-Mails zu verwalten?
Auch wenn nur Webspace für eine eigene Homepage oder die Internetseite des Vereins gesucht wird: Der richtige Hoster bietet alles.
Mobiles Internet
Unterwegs und trotzdem Online: Mobiles Internet per UMTS macht's möglich.
Fast genauso schnell im Speed Test oder sogar schneller als ein regulärer Internetzugang.
Damit ist mobiles Internet neben Kabel digital auch als Alternative interessant, wenn die DSL Verfügbarkeit am Wohnort eingeschränkt ist.
© 1999-2014 onlinekosten.de GmbH :: Datenschutz :: Impressum :: Leistungsschutzrecht :: Presse :: Jobs