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Mobilfunk in Deutschland: Eine Übersicht

Mobilfunk in Deutschland ist aufgrund der Vielzahl an Anbietern unübersichtlich geworden. Welche Standards derzeit aktuell sind und welcher Reseller überhaupt zu welchem Konzern gehört oder welches Netz benutzt, kann der durchschnittliche Smartphonenutzer kaum überblicken – deshalb hier ein kurzer Überblick zum Thema.

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Aktuelle Mobilfunkstandards in der Übersicht

Derzeit sind es vor allem drei Abkürzungen, welche für die Funktionalität des Mobilfunknetzes in Deutschland verantwortlich sind: GSM, UMTS und LTE.

GSM ist ein bereits älterer Standard, der in seiner maximalen "Ausbaustufe" zusammen mit EDGE eine Datenrate von immerhin 236 Kilobit pro Sekunde erreicht – was heute jedoch viel zu langsam für die Nutzung moderner Webseiten ist. Wohlgemerkt reicht die GSM-Verbindung aber noch problemlos aus, um Telefonate zu führen oder SMS-Nachrichten zu versenden.

UMTS bis hin zu seiner schnellsten Erweiterung HSPA+ ist ein wesentlich leistungsfähigerer Standard, der eine Datenübertragung von bis zu 42 Megabit pro Sekunde erlaubt – was auch durchschnittliche stationäre DSL-Verbindungen in den Schatten stellt. Da die theoretische Geschwindigkeit beim Mobilfunk jedoch nur unter optimalen Bedingungen wirklich erreicht wird, rangiert die tatsächliche Datenrate noch immer hinter den Anschlüssen zu Hause.

LTE letztendlich ist das Heute und die Zukunft: Datenraten von bis zu 300 Megabit pro Sekunde sind in der Praxis bereits möglich, im Labor hat die Übertragungsgeschwindigkeit auch den Gigabitbereich erreicht. Für die Zukunft erwartet uns daher mobiles Internet, welches um ein Vielfaches schneller sein könnte als DSL- und Kabelverbindungen.

Je schneller die Technik, desto teurer wird es natürlich auch erst einmal. Für den Kunden kosten superschnelle LTE-Verbindungen freilich erst einmal mehr als vergleichsweise langsame Anschlüsse. Doch mit der Entwicklung zu schnelleren Anschlüssen passt sich auch das Preisgefüge an. Heute bekommt man viel mehr Speed für das gleiche Geld als noch vor einigen Jahren.

Mobilfunk über Satellit

Auch wenn es für den Normalnutzer kaum relevant ist, gehört auch die satellitengestützte Kommunikation in den Bereich Mobilfunk. Satellitentelefone kommen dort zum Einsatz, wo kein anderer Mobilfunk-Netzempfang gegeben ist, zum Beispiel bei Reisen in unerschlossene Gebiete oder im Krisen- oder Katastrophenfall. Ein Einsatzbereich bildet dabei eine Ausnahme: Der Schiffsverkehr auf hoher See. Kreuzfahrtpassagiere können abseits der ufernahen Zonen vielfach auch nur übers (oft teure) Satellitennetz telefonieren.

Regulierer im Mobilfunk: Die Netzagentur

Die Regulierungsbehörde, die für den ganzen deutschen Mobilfunkmarkt zuständig ist, ist die Bundesnetzagentur. Sie vergibt Mobilfunk-Vorwahlen, achtet auf die Wahrung eines funktionierenden Marktes und des Wettbewerbs und verwaltet die Funkfrequenzen. In den Jahren 2000 und 2010 fand jeweils eine große Versteigerung von Frequenzen statt. Die Mobilfunk-Netzbetreiber sicherten sich damit die Lizenzen für eine zeitlich begrenzte Nutzung der jeweiligen Frequenzen.

Die großen Mobilfunkunternehmen in Deutschland

Einer der größten Mobilfunkdienstleister ist die Deutsche Telekom, dazu gesellen sich Vodafone sowie E-Plus und o2. Letztere Unternehmen sind jedoch inzwischen unter dem Banner der Telefónica Germany vereint. Viele Einzelunternehmen der E-Plus-Gruppe wurden mit Telefónica zusammengeführt. Auch die Netze von E-Plus und O2 selbst wurden fusioniert; 2016 war die Zusammenlegung weitestgehend abgeschlossen. Damit gibt es effektiv noch drei Mobilfunknetze in Deutschland. Schwierig wird die Betrachtung erst dann, wenn die zahlreichen Reseller/Discounter ins Spiel kommen.

Die Netze der Deutschen Telekom benutzen beispielsweise congstar als direkte Tochtergesellschaft sowie ja! mobil, Lebara oder auch Penny Mobil. Vodafone hingegen stellt den eigenen Mobilfunk auch für das eigene Tochterunternehmen otelo sowie für BILDmobil, FYVE, McSIM sowie Rossmann mobil bereit. Unter dem Banner von o2 und E-Plus vereinen sich hingegen Namen wie maXXim, Tchibo Mobil, Lidl Mobile oder auch Fonic sowie blau.de, WhatsApp SIM oder MTV Mobile.

Mobilfunk vom Discounter bis zum Reseller

Viele Mobilfunk-Anbieter vertreiben ganz ähnliche Tarife; so ist der 9-Cent-Einheitstarif beispielsweise ziemlich beliebt unter den Prepaid-Angeboten. Dennoch unterscheiden sich die Mobilfunker insbesondere in ihrem Geschäftsmodell. Da wären zum Beispiel die sogenannten Mobilfunk-Discounter, bei denen es in erster Linie um günstige Preise geht. Hier finden sich auch die „Supermarkt-Tarife“ von Aldi, Lidl oder Penny. Der Schwerpunkt liegt bei günstigen Minutenpreisen oder Pakettarifen, vergünstigte Hardware gibt es eher selten dazu.

Am anderen Ende des Spektrums stehen Provider wie mobilcom-debitel, die als Wiederverkäufer der Original-Netzbetreiber-Tarife auftreten und nur teilweise eigene Angebote schnüren. Hier liegt der Fokus eher auf umfassenden Vertragstarifen, gerne auch mit Handy oder Tablet.

Viele der kleineren Marken sind wiederum Teile eines größeren Konzerns. So gehören discoPlus, hellomobil, simply, PremiumSIM, smartmobil und viele weitere zu Drillisch. Klarmobil wiederum gehört zu mobilcom-debitel, ihrerseits eine Tochter von freenet. Und nicht genug damit: Mobilfunk-Produkte bekommt man auch über den Kabelanbieter oder den Mail-Provider. Auch diese Unternehmen arbeiten mit den Mobilfunkern zusammen.

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