GPRS
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GPRS: Mit dem Handy ins Internet

Über GPRS kommt man ins mobile Internet - allerdings ziemlich langsam. Heute verbindet man den Standard mit der Geschwindigkeit, mit der man leben muss, wenn der Anbieter den Zugang drosselt. Einige Handys haben jedoch nur GPRS zur Verfügung.

Wie schnell ist GPRS?

Mit GPRS (General Packet Radio Service) konnten Daten anfänglich mit bis zu 56 kbit/s und später mit bis zu 115,2 kbit/s übertragen werden. Das kommt der ISDN-Geschwindigkeit von 64 kbit/s (bzw. 128 kbit/s bei Kanalbündelung) schon sehr nahe. Heute ist das Surfen über GPRS für Nutzer eine Geduldsprobe - sind sie doch dank UMTS, HSDPA und LTE ein Vielfaches an Geschwindigkeit gewohnt. Lediglich Einfach-Handys verfügen heute nur über GPRS als Internetzugangstechnik.

GPRS: Erstmals Datenübertragung in Paketen

GPRS verbindet Nutzer direkt mit dem Internet und übertrug Daten im Mobilfunk erstmals paketvermittelt. Die ersten Tarife rechneten deshalb auch nach dem übertragenen Datenvolumen ab und nicht mehr nach der Online-Zeit. Gleichzeitig war es mit GPRS auch endlich möglich, stets online zu sein. Auch GPRS und WAP wurden so zu einer idealen Ergänzung. Sprachverbindungen wurden aber weiterhin über das GSM-Netz geführt.

GPRS steht heute für Schneckentempo

Wo sich die ersten Nutzer noch über die Internetverbindung freuen durften, herrschen mittlerweile lange Gesichter vor, wenn die Rede auf GPRS kommt. In Zeiten schneller Internetverbindungen ist es ärgerlich, wenn man auf GPRS-Niveau heruntergebremst wird, sobald man sein Highspeed-Datenvolumen aufgebraucht hat.

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