Die Verbindung via
Modem ist die einfachste – wenn auch die langsamste – Möglichkeit, eine Verbindung ins
Internet herzustellen. Die einzige benötigte Hardware ist das Modem selbst, das mittlerweile schon ab etwa 25 Euro erhältlich ist. Auch die Installation gestaltet sich einfach, da das Gerät lediglich mit dem
PC und der Telefondose verbunden werden muss. Anschließend können die Treiber installiert und eine Verbindung aufgebaut werden.
Begrenzung auf 56 Kbit/s
Diese Technik basiert auf analoger Datenübertragung über den
Telefonanschluss und somit normalen Kupfertelefonleitungen, weshalb sie flächendeckend verfügbar ist. Hierbei werden zur Datenübertragung analoge Signale in digitale mgewandelt und umgekehrt digitale Signale in analoge (Modulation/Demodulation). Die Technik erlaubt allerdings nur eine Bandbreite von
56 Kilobit pro Sekunde (Kbit/s) im Downstream und 33,6 Kbit/s im Upstream. Zu den Anfangszeiten mit textbasierten
Websites reichte dies noch aus, bei der heutigen aufwendigen Website-Gestaltung mit zahlreichen Fotos und eingebetteten Multimedia-Inhalten wie Videos führt dies aber natürlich zu einem langsamen Seitenaufbau. Bandbreiten-hungrige Anwendungen wie Downloads,
IPTV oder
VoIP bleiben außen vor.
Ein 56K-Modem. Bild: Longshine
Nur eine Leitung
Insgesamt ist die analoge Übertragung störungsanfälliger als andere Techniken, was zu Verbindungsproblemen oder -abbrüchen führen kann. Der wohl größte Nachteil ist aber, dass ein analoger Telefonanschluss nur eine einzige Leitung bietet. Besteht eine Verbindung ins Internet, ist der Telefonanschluss besetzt und umgekehrt. Dieses Problem behebt ein
ISDN-Anschluss, der außerdem eine höhere Geschwindigkeit erlaubt.
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