Die neben dem
Analogmodem bestehende Übertragungsart für
Internet-by-Call-Verbindungen ist ISDN (Integrated Services Digital Network). Wie die Bezeichnung schon andeutet, erfolgt die Datenübertragung digital, weshalb die Verbindung weniger störungsanfällig ist als über das Modem. Genau wie die analoge Übertragung ist auch diese Lösung bundesweit verfügbar, bietet aber zwei Leitungen.
Maximal 128 Kbit/s
So kann gleichzeitig telefoniert und im Internet gesurft werden. Wer beide Leitungen für das Internet nutzt, erhält die doppelte Surfgeschwindigkeit: Mit einem Kanal erreicht ISDN
maximal 64 Kilobit pro Sekunde (Kbit/s) im Down- und Upstream, schaltet man die zweite Leitung parallel hinzu, ergeben sich
bis zu 128 Kbit/s. Dies nennt man
Kanalbündelung. Zu beachten ist aber, dass für die doppelte Nutzung oft auch die doppelten Gebühren anfallen. Auf diesen Punkt sollten Sie daher beim gewählten Internet-by-Call-Provider achten.
Voraussetzung für einen
Internetzugang via ISDN ist ein
ISDN-Telefonanschluss bei der Telekom, der pro Monat acht Euro teurer ist als ein analoger Basistarif. Dieser unterscheidet sich zum Beispiel durch die Verfügbarkeit von mehreren Rufnummern, einer Anrufweiterschaltung, Dreierkonferenz und weiteren Diensten. Hinzu kommen einmalige Kosten für eine ISDN-Karte für den
PC, die bei etwa 60 Euro aufwärts liegen.
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