Viele Provider werben vollmundig mit ihren sogenannten Flatrates. Dahinter verbirgt sich oft eine Einschränkung oder letztendlich doch eine Limitierung des Tarifs.
Wir haben unsere Flatrate-Datenbank deshalb in "echte Flatrates", "Volumenrates" und "zeitlich beschränkte Flatrates" eingeteilt, um ihnen zu zeigen was Sie wirklich von welchem Anbieter erwarten können.
Damit Sie sich bei dem ganzen Begriffswirrwarr noch zurechtfinden, stellen wir Ihnen hier eine Definition der wichtigsten Begriffe zur Verfügung. So können sie selbst sehen, wo ihnen eine richtige, unbegrenzte, Flatrate oder nur ein beschränkter Zugang angeboten wird.
"Nicht als Flatrate zu bezeichnen sind Tarifmodelle, bei denen der Kunde ab einer gewissen Zeit oder Datenmenge zusätzliche Kosten zu bezahlen hat.
Kunden, die eine Flatrate benutzen wollen Kostensicherheit, d.h. höchstens einen bestimmten Betrag pro Monat bezahlen, nicht "mindestens" und auch nicht "pro angefangenem GigaByte""
Man unterscheidet folgende Formen der Abrechnung:
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| Der ungetaktete (engl. unmetered) Zugang |
Flatrate: |
Die einzig wirklich nutzungsunabhängige Form der Abrechnung. Es wird weder die online verbrachte Zeit, noch das anfallende Datenvolumen berechnet. Der Kunde bezahlt einen Festpreis pro Monat und kann dafür den Internetzugang ohne Zeit- oder Volumenbeschränkung nutzen. Fälschlicherweise werben viele Anbieter mit Produkten, die den Namen Flatrate gar nicht verdienen: Hier ist also Vorsicht geboten! |
| Der getaktete (engl. metered) Zugang |
zeitlich getaktet: |
Als zeitlich getaktete Zugänge gelten zunächst einmal alle bekannten call-by-call Angebote oder Angebote mit Grundgebühr und Abrechnung nach verbrauchten Minuten. Allerdings sind auch Stundenpakete zeitlich getaktet, da sie zum einen nur bei voller Ausnutzung des Kontingents wirklich effektiv genutzt werden können und zum zweiten nach Überschreiten dieses Kontingents wieder im Minutentakt abgerechnet wird. Auch einige als "Flatrate" angepriesene Tarifmodelle haben eine zeitliche Begrenzung, bei der zusätzliche, nutzungsabhängige Kosten anfallen. Bei diesen Angeboten handelt es sich daher nicht um Flatrates. |
volumenbasiert |
Viele vermeintliche Flatrateangebote haben einen Haken, den man meist erst erkennt, wenn man das Kleingedruckte liest: Das "Flatrate"-Angebot hat keine zeitliche Beschränkung, dafür darf man pro Monat nur eine bestimmte Menge an Traffic verursachen. Übersteigt man diese Grenze, darf man kräftig drauf zahlen. Preise von 30 EUR pro GigaByte sind keine Seltenheit. Achtung: Der verbrauchte Traffic errechnet sich hier aus Up- und Downstream-Traffic. |