Facebook
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Facebook – das beliebteste soziale Netzwerk

Die soziale Plattform Facebook hat in den letzten Jahren die ganze Welt erobert. Im Herbst 2015 nutzten rund 1,5 Milliarden Menschen das soziale Medium regelmäßig, um sich zu vernetzen und untereinander zu kommunizieren.

Facebook – anfänglich nur eines von vielen sozialen Netzwerken. Mittlerweile hat es die gesamte Welt erobert: posten, teilen, verlinken… und das Funktionen-Kontingent von Facebook ist damit noch lange nicht erschöpft. In Deutschland ist die Plattform nach Google und Amazon die meistbesuchte Website überhaupt, weltweit rangiert Facebook sogar auf Platz zwei. Doch woher kommt das größte soziale Netzwerk eigentlich, welche Funktionen bietet es, warum wurde es so bekannt und was sollte man als Facebook-Nutzer wissen?

Woher kommt Facebook?

Facebook wurde 2004 unter anderem von Mark Zuckerberg in Massachusetts, USA, gegründet. Ursprünglich war es dazu gedacht, Studenten einer Uni zu vernetzen. Daher auch der Name "Facebook", zu Deutsch "Gesichtsbuch", im Sinne eines Jahrbuches. Bald wurde Facebook auch an anderen Unis genutzt und im September 2006 wurde es schließlich für jeden zugänglich. Anfänglich nur auf Englisch erhältlich, folgten schnell Übersetzungen in heute 70 verschiedene Sprachen.

Bereits als Facebook nur für Studierende zugänglich war, zählte das Netzwerk im Jahr 2005 rund 5,5 Millionen Nutzer. Nachdem das soziale Netzwerk für die Öffentlichkeit freigegeben wurde, waren es im Jahr 2007 schon 50 Millionen aktive Nutzer. Im Jahr 2012 erreicht Facebook schließlich eine Milliarden aktive Nutzer und hat im Jahr 2015 schließlich die 1,5 Milliarden geknackt.

Seit 2012 ist Facebook an der Börse und kaufte seitdem bekannte Firmen wie WhatsApp oder Oculus VR auf. Finanziert wird das Unternehmen über Werbung, welche an zahlreichen Stellen auf Facebook eingeblendet wird.

Was kann Facebook?

Die Funktionen von Facebook werden mit wachsender Mitgliederzahl immer vielfältiger. Loggt man sich auf Facebook ein, erscheinen zahlreiche Neuigkeiten von Personen, mit welchen man befreundet ist und Seiten, die man abonniert hat. Diese findet man über eine einfache Suchfunktion.

Egal ob Statusmeldungen, Texte, Bilder oder Videos, alle Inhalte können kommentiert, mit "Gefällt mir" versehen und geteilt werden. In Gruppen kann man über sein Hobby fachsimpeln, Termine planen und Daten austauschen. Durch Veranstaltungen, welche bei Facebook eingetragen werden, ist man immer auf den Laufenden, was die nächsten Wochen ansteht. Auch der Nachrichtenaustausch, das Chatten oder gar Telefonieren mit einer oder mehreren Personen ist möglich. Dadurch, dass Facebook auch fürs Smartphone erhältlich ist, antworten viele Nutzer innerhalb weniger Minuten oder sind ständig auf "Standby".

Die eigene Profilseite bei Facebook besteht aus Informationen über einen selbst, Bilder werden hochgeladen, eine Chronik mit den verschiedensten Ereignissen geführt. Wie viel jeder von sich preisgeben möchte und mit wem was geteilt wird, kann man durch unterschiedlichste Einstellungen definieren.

Wer nutzt Facebook?

Facebook wird mittlerweile von allen erdenklichen Zielgruppen genutzt. Ob Privatperson, Künstler, Musiker, Unternehmen… Egal ob zur Selbstmitteilung oder Eigenwerbung: Auf Facebook ist gefühlt alles und jeder vertreten. Ein großer Teil der Facebook-Nutzer ist unter 35 Jahre alt. Aber auch die ältere Generation von über 55 Jahren ist mittlerweile recht gut vertreten. Die Geschlechterverteilung ist unter den jüngeren Generationen ausgeglichen, je älter der Nutzer, desto wahrscheinlicher ist es, dass er männlich ist.

Kritik an Facebook

Bei einer so bekannten und viel genutzten Website bleibt Kritik natürlich nicht aus. Verbreitung von rassistischem Gedankengut, der Verkauf persönlicher Daten, Bildrechte… Ein immer wiederkehrendes Thema ist der Schutz der gespeicherten Daten. Die Probleme mit dem Datenschutz sind auch der häufigste Grund, dass Nutzer ihren Facebook-Account wieder löschen.

Facebook stammt aus den USA, wo Datenschutz nicht so groß geschrieben wird wie in Deutschland. So sorgen die Standardeinstellungen bei Facebook beispielsweise dafür, dass nahezu alle persönlichen Daten öffentlich sichtbar sind. Limitierende Einstellungen muss man selbst vornehmen. So kommt es, dass Arbeitgeber, Polizei, Ordnungsämter, aber auch Stalker, auf Facebook zugreifen können, um leicht an zahlreiche Daten zu gelangen.

Facebook und die Privatsphäre

Wer seine Privatsphäre bei Facebook schützen möchte, tut dies am effektivsten, indem die Daten überhaupt nicht erst ins soziale Netzwerk eingespeist werden. Möchte man dennoch ein vollständiges Profil für Freunde und Bekannte pflegen, hin und wieder ein Bild hochladen oder posten, was man gerade so macht, sollte man die richtigen Häkchen in den umfangreichen Facebook-Einstellungen setzen. Hier können Daten für jeden, für Freunde oder auch nur für einen selbst sichtbar geschaltet werden. Stellt man seine Privatsphäre so ein, dass alles nur von Freunden gesehen werden kann, muss man jedoch bei der Annahme von Freunden daran denken: Allzu oft klickt man einfach auf "annehmen", obwohl man die betreffende Person nur über zehn Ecken kennt.

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