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eBay – alles zum Thema Online-Auktionen

Die Auktionsplattform eBay ist der größte Online-Flohmarkt weltweit und hat die anderen Auktionshäuser abgehängt. Wie man auf eBay sicher kauft und verkauft, welche Tricks es beim Bieten gibt und welche Alternativen, darüber geben wir hier einen Überblick.

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Die bekannte Auktionsplattform eBay gibt es bereits seit 1995. Damals gründete Pierre Omidyar das Unternehmen in Kalifornien. Zunächst etablierte sich eBay als eine Auktionsseite mit Angeboten, die sich in erster Linie von privat an privat richten. Mittlerweile sind aber so viele Händler hinzugekommen, dass man eBay auch wie einen gewöhnlichen Online-Shop nutzen kann. Die Plattform finanziert sich unter anderem durch Verkaufsprovisionen und Gebühren, die die Kunden für das Einstellen von Artikeln zahlen.

Der Ableger eBay Kleinanzeigen wiederum ermöglicht einen klassischen Verkauf zwischen Privatleuten, wie in der Kleinanzeigen-Rubrik in der Zeitung.

Tipps und Rat rund um eBay

Jedes von vielen Millionen Mitgliedern weltweit kann bei eBay kaufen und verkaufen. Da ist es klar, dass es hin und wieder zu Unstimmigkeiten kommt, dass nicht jede einzelne Transaktion problemlos über die Bühne geht und dass man vielleicht auch mal das Pech hat, an einen unseriösen Händler zu geraten. Mit unseren Ratgebern (siehe rechts) umschiffen Sie das ein oder andere Problem, das sich bei der Nutzung von eBay ergeben könnte.

So läuft eine Versteigerung auf eBay ab

Um einen bestimmten Artikel ersteigern zu können, muss dieser erst einmal durch einen Verkäufer angeboten werden. Dazu stellt ein angemeldeter Verkäufer (dies kann sowohl ein Privat- als auch Geschäftsmann sein) einen Artikel ein. Hierbei kann der Verkäufer wählen, wie lange die Auktion läuft, ob es ein Mindestgebot gibt und ob der Artikel versteigert oder zum Festpreis verlauft werden soll. Für das Nutzen der eBay-Plattform gibt der Verkäufer nach dem Verkauf eine gewisse Gebühr an eBay ab. Potenzielle Käufer finden die angebotenen Artikel über die Suchfunktion von eBay. Interessiert man sich für den Artikel, kann der angemeldete Käufer den Auktionsverlauf verfolgen und mitbieten. Dabei gibt man ein Höchstgebot ab. Dieses Höchstgebot wird nicht direkt angezeigt, sondern eBay steigert automatisch bis zum eingegebenen Betrag mit.

Wer eine Auktion gewonnen hat, zahlt mit seiner präferierten Zahlungsmethode wie PayPal oder Überweisung. Ist das Geld beim Verkäufer angekommen, macht sich der Artikel per Post auf den Weg oder muss abgeholt werden. Abschließend gehört es zur eBay-Community dazu, Käufer und Verkäufer zu bewerten – das fördert die Transparenz und Vertrauenswürdigkeit der einzelnen eBay-Nutzer.

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Wie sicher ist eBay?

Zuerst zahlen, dann Artikel erhalten. Was im Supermarkt selbstverständlich und sicher ist, kann online für Bauchschmerzen sorgen. Sollte man mal ein Problem mit einem Verkäufer haben, weil der Artikel nicht zugestellt wird oder von der Warenbeschreibung abweicht, springt eBay in den meisten Fällen in Form eines Käuferschutzes ein und erstattet nach einer Prüfung das verloren gegangene Geld. Diesen Service bietet eBay jedoch nur bei bestimmten Zahlungsmethoden wie Paypal, Kreditkarte oder Überweisung an. Hat man anderweitig bezahlt, ist eBay trotzdem bei der Vermittlung zwischen den beiden Fraktionen behilflich. Verkäufer, die bei eBay als besonders zuverlässig gelten, werden außerdem mit der eBay-Garantie ausgezeichnet, welche man anhand eines Logos schnell erkennt.

Bei eBay mitsteigern – gekauft ist gekauft

Steigert man bei eBay mit, kommt man schnell in einen Bietrausch, der besonders in den letzten Minuten die Preise sehr hoch steigen lassen kann. Hinterher ärgert man sich, dass der Artikel sein Geld nicht wert war, oder es ihn anderswo sogar günstiger gegeben hätte. Grundsätzlich gilt: Gekauft ist gekauft und das abgegebene Gebot ist verbindlich. Man sollte sich also schon vor dem Bieten gut überlegen, wo das eigene Maximalgebot liegt und auch dabei bleiben.

Es gibt viele Strategien, wie man um den Artikel steigert: Die einen gehen lieber in kleinen Schritten vor, andere geben direkt ihr Maximalgebot ein und schauen dann, was passiert. Einige bieten von Anfang an mit, andere schlagen erst in den letzten Minuten zu. Welche der Varianten man am liebsten mag, muss man selber herausfinden.

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