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Der Bitkom: Organisation, Ziele und Tätigkeiten

Der Bitkom ist ein Verband der IT- und Telekomunikationsbranche in Deutschland. Selbst bezeichnet der Bitkom sich als Digitalverband. Einsatzgebiete und Ziele der Bitkom-Gruppe sind vielfältig.

Der Begriff Bitkom ist eine Abkürzung für "Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien". Mitglieder des 1999 gegründeten Vereins stammen aus den unterschiedlichsten IT-Branchen wie Software-, Telekommunikations- und Internetdienste, Hardware oder Netzwirtschaft. Über 2300 Unternehmen sind Mitglied – darunter zahlreiche mittelständische, aber auch global agierende Unternehmen und Newcomer. Der Bitkom ist vornehmlich zur gemeinsamen Interessenvertretung gedacht.

Was macht der Bitkom?

Der Bitkom ist auf zahlreichen Ebenen tätig. So thematisiert man beispielswiese die Netzpolitik und den Netzausbau in Deutschland, die Ausbildung von IT-Fachkräften, das Urheberrecht, Datenschutz und Sicherheit sowie die Förderung mittelständischer IT-Unternehmen und Start-Ups. Auch mischt man bei der Softwareentwicklung und künftiger Rechtsprechung bezüglich des Digitalrechtes mit.

Der Bitkom übernimmt zudem eine informierende und beratende Funktion für alle Interessierten (Bitkom Consult). So bringt der Bitkom Ratgeber und Leitfäden, wie zum Beispiel über Cloud Computing oder Big Data, heraus. Auch Seminare werden über die Bitkom Akademie angeboten, auf den Unterschiedlichsten Veranstaltungen zeigt man Präsenz. Nicht zu vergessen ist Bitkom Research, worunter unterschiedlichste Forschungsprojekte und Studien gefasst werden.

Was sind die Ziele des Bitkom?

So vielfältig die Themen des Bitkom sind, so auch die Ziele. Primär steht der Verein nach eigenen Angaben für eine innovative Wirtschaftspolitik und eine zukunftsorientierte Netzpolitik. Deutschland soll ein unabhängiger Herstellungs- und Entwicklungsstandort für digitale Dienste und Technologien bleiben. Auch die Modernisierung des Bildungssystems ist ein großes Thema des Bitkom: Man plädiert für mehr und übergreifenderen Computereinsatz in Ausbildungsstätten, um die Schüler multimedial jenseits von Facebook und Co. fit zu machen.

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