ADSL2+
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ADSL2+ - Der schnelle Nachfolger der ADSL-Technologie

ADSL2 ist die Nachfolgegeneration der in die Jahre gekommenen ADSL-Technologie. ADSL2 basiert wie auch die Vorgänger-Generation auf einer Kupfer-Doppelader. Das Verlegen einer neuen TAE in der Wohnung des Kunden wird auch mit ADSL2 nicht nötig sein, da die Technik auf Frequenzen jenseits der Telefonie zurückgreift. Der Upstream nutzt bis zu 0,14 Megahertz, der Downstream maximal 1,1 MHz.

ADSL2+: Das Plus an Leistung

ADSL2 lässt die maximal erreichbare Bandbreite ansteigen, sofern die Entfernung von der Vermittlungsstelle zum Kunden nicht zu weit ist. Hier kommt ADSL2+ zum Einsatz, eine spezialisierte Form von ADSL2. Diese Weiterentwicklung greift alle technischen Merkmale von ADSL2 auf, nutzt jedoch einen größeren Frequenzbereich für den Download. Nämlich bis zu 2,2 Megahertz. Durch das Plus an Trägerfrequenzen lassen sich auf kurze Distanzen (~1,5 km) bis zu 24 Mbit/s Downstream bereitstellen. Dies erlaubt dem Provider das Anbieten von Diensten mit Videostreaming (TV), Voice-over-IP (Telefonie) und Internet über eine einzige Telefonleitung ohne große Investitionen.

Einbau unkritisch

Die Implementierung von ADSL2 in die jetzige ADSL-Infrastruktur stellt sich als recht einfach heraus. Die DSL-Verteilerkästen in den Vermittlungsstellen (so genannte Digital Subscriber Line Access Multiplexer, kurz DSLAM) bleiben bestehen - keine Investitionen für die Carrier. Die Kunden, die Lust auf mehr Bandbreite und damit den Einsatz von ADSL2 haben, werden einfach auf eine neue Trägerkarte geschaltet.

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