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Türöffner lassen sich auch mit beliebigen Magnetstreifenkarten ohne Hochprägung öffnen (z.B. ADAC-Karte, Payback-Karte). Außerdem kann man auf den nächsten Kunden warten und mit ihm reingehen.
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@Semmel
Es ist kompliziert. Betriebe die Sparkasse die Automaten ausschließlich für die eigenen Kunden, könnte man sagen: das ganze ist eine teure Angelegenheit. Sie lässt aber auch andere 'ran, und hält dafür die Hand auf. Der verlinkte Artikel zeigt, dass sich das durchaus rechnet. Nur ist jeder Automat nicht gleich lukrativ. Die innerstädtischen Fassadenautomaten bringen sicherlich mehr ein als die ländlichen, vielleicht noch in zu unterhaltenden (Vor)Räumen. Trotzdem ist die Argumentation, man sperre die DKB und andere der Kosten wegen aus. Dabei wird assoziiert, dass es Kosten seien, die der Sparkasse durch die Nutzung durch Fremdkunden entstünden - das ist Blödsinn, denn Fremdkunden sind so gesehen die einzigen, die durch die Nutzung Geld ins Haus bringen. Aber: die Sparkasse scheint unter dem Begriff Kosten die Sache viel weiter zu fassen. Denn die Automaten sind vornehmlich als Kundenservice bzw zur Reduktion von Schalterpersonalkosten aufgestellt. Solange einvernehmlich klar ist, dass sie als Dienstleistung an Sparkassenkunden zu verstehen sind, ist das in Ordnung. Bei sehr geringen Fremdkunden-Gebühren und intensiver Nutzung durch diese, tritt der von außen wahrnehmbare Vorteil für Sparkassenkunden zurück - die Automaten 'verkommen' zunehmen zu einer allgemeinen Dienstleistung auch für Konkurrenten. Unternehmerisch ist das für die Sparkasse nicht in Ordnung - da verzichtet sie lieber auf die Einnahmen durch die Fremdkunden und stellt dadurch den besseren Service an eigene Kunden heraus. Auch wird letztlich nicht mit den Girokonten, sondern eben mit den anderen, sich aus dieser Geschäftsbeziehung ergebenden Leistungen das eigentliche Geld gemacht. Die zahlreichen Sparkassen-Geldautomaten dienen also dem Kundenfang bzw der Kundenbindung. Das könnte die Spk aber auch durchaus mal so sagen. Im Ernst. |
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Das, insbesondere die zweite Hälfte von bernzinerwins Beitrag trifft den Nagel so ziemlich auf den Kopf. Es ist tatsächlich weniger eine Frage der Kosten, die fremde Kunden verursachen, sondern eher die Bekämpfung eines scheinbar für die Filialkreditinstitute spürbaren Kundenschwundes bei der jüngeren, preissensibleren aber oft auch zahlungskräftigen Kundschaft. In der Tat ist das Girokonto der Aufhänger jeder Geschäftsbeziehung und wenn das erstmal weg ist, wird es schwer, an den Kunden wieder heranzukommen. Andererseits muss man auch sagen: Die meisten Institute geben sich individuell aber nur selten die Mühe, dies überhaupt zu versuchen, wahrscheinlich auch aus Kostengründen. Macht man das fremde Geschäftsmodell (was ja nicht zuletzt auf der (Aus)Nutzung fremder Ressourcen, sprich Geldautomaten fußt) hingegen unattraktiv, besteht die Chance, diesen Trend zu stoppen. Ob man damit alte Kunden zurück bekommt, ist hierbei vielleicht gar nicht die Frage. Aber wenn die Direktbanken ihre Modelle künftig aus Kostengründen umgestalten müssen, sind diese vielleicht nicht mehr so attraktiv, dass den Filialbanken die Kunden in dieser spürbaren Zahl weglaufen.
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Um diesen kleinkarierten Verhalten der Sparkassen und Volksbanken bezüglich der Direktbanken mit VISA-Kreditkarte ein Schnippchen zu schlagen, könnte man sich diesbezüglich ernsthaft überlegen, ob man sich nicht eine noris KK mit angeschlossenen kostenlosen Girokonto zulegt. Zur Zeit sind ja MasterCards von diesen Irrsinn nicht betroffen.
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Zitat:
Na endlich verstehen wir uns! Mehr wollte ich auch nie behaupten.
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Seit 07.02.2008: ADSL2+ 16000 Leitungslänge: 360m (274m 0,5mm² + 86m 0,35mm²) Dämpfung: 3,72 dB |
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Zitat:
Natürlich geht der Plan NICHT auf, da muss man kein Hellseher sein, und zwar aus folgenden Gründen: 1.) Sparkasse ist nicht gleich Sparkasse, d.h. es sperren ja nicht alle Sparkassen die VISA Karten. Die Sparkassen sind sich nicht einig und das ist auch gut so. 2.) MasterCard Karten werden nicht gesperrt. Die DKB und die ING DiBa müssten nur von VISA auf MasterCard umstellen. Sollte kein Problem sein. 3.) Selbst wenn ALLE Sparkassen sowohl VISA als auch MasterCard sperren WÜRDEN (was wahrscheinlich niemals eintreten wird!!!), sind die ganzen anderen Konditionen der Sparkassen immer noch sehr schlecht für den Kunden. Alleine die Sperrung von Kreditkarten zum Bargeldabheben wäre kein Grund für einen gut informierten Kunden zu einer Sparkasse zu gehen. 4.) Kunden der Deutschen Bank, der Postbank, der Commerzbank, Der SpardaBank, der Volksbanken etc. können schon jetzt NICHT kostenlos bei den Sparkassen abheben. Also würde ein DKB Kunde schlimmstenfalls auf das Niveau eines DeutscheBank Kunden "zurückfallen", mit dem Unterschied, daß man im Ausland und Urlaub weltweit trotzdem kostenlos abheben kann. 5.) Es gibt ja auch noch viele andere Banken außer den Sparkassen. Das Automaten Netz ist zwar nicht so groß, aber es sollte doch für 90-95 % aller Kunden locker ausreichend sein. Fazit: Die Sparkassen haben mit solch einer dämlichen Aktion keine Chance und das ist auch gut so. |
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Zitat:
Aber wenn man alle sparkassen Kunden indirekt als uninformierte Menschen bezeichnen will.... Wers braucht... Zitat:
Trotzdem werden die damit keinen erfolg haben. Zumindest solange es nur bei einigen sparkassen bleibt. Sparkasse ist ja nicht gleich sparkasse. Jede sparkasse agiert unabhängig. Geändert von Roboterfreak (04.09.2008 um 14:53 Uhr) |
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Warum sollten die verschiedenen Sparkassen-Verbünde die Sperre untereinander abgestimmt haben? Wenn die Sparkassen im Osten die Nase voll von der Nutzung durch Fremdbanken hatten, werden sie sich doch nicht erst noch die Rückendeckung der anderen Sparkassen holen, mit denen sie sonst ja auch kaum großartig etwas zu tun haben... Jetzt das Allheilmittel in den Wechsel zu einer Bank zu sehen, die den KK-Bargeldservice über Mastercard abwickelt, halte ich für kurzsichtig. Sobald die Nutzung dort vergleichbare Dimensionen annimmt, stehen die vor demselben Problem. Ich denke, der VISA-Direktbanken-Boykott soll auch so eine Art Schuss vor den Bug sein. (Einfach mal angenommen, dass für die Bargeldverfügung mit Mastercard dieselbe Regel zwischen den Instituten im Sinne der ausnahmsweisen und eben nicht regulären Nutzung gelten).
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