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  #1  (Permalink)  
Alt 05.10.2007, 19:58
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Standard Telekom ANCP-RAM 384-6000 ab Ende 4. Quartal 2010 - Status 5/2011 in Posting #1

EDIT fruli - Dies ist der Folge-Thread des ursprünglichen Pilot-Threads
Telekom-RAM Pilot ADSL1 384-6000 ab Jan 08
sowie des anschließenden Warte-Threads
Warten auf Telekom ANCP-RAM ADSL1 384-6000
und des Threads
Der Thread über eine Handvoll ANCP-RAM-Buchungen im Februar 2010

Dieser Thread ist auch erreichbar unter der Adresse http://www.dsl-maximal.de
Thx @ stoepsel2k

UPDATE - ab FEBRUAR 2012 neue Postings/Infos im Nachfolgethread:
Telekom Annex-B-ANCP-RAM 384-6000 Sammelthread II


Im vierten Quartal 2008 sollte gemäß im Herbst 2007 vorgenommener Planungen das komplette ADSL (Asymetrical Digital Subscriber Line) Portfolio der Deutschen Telekom auf rate adaptive mode (RAM) umgestellt werden. Der Starttermin wurde wiederholt verschoben. Der eingeschränkte Pilot-Vertrieb von RAM 2000 und RAM 6000 in den Telekom-Shops startete am 15.11.2010 für DSL-Neukunden und Anfang Dezember 2010 für DSL-Bestandskunden, seit 01.02.2011 ist RAM 2000 und RAM 6000 über alle Vertriebswege buchbar - nach über 6 Jahren Telekom-interner Planungsphase und nach 5½ Jahre andauernder Pilotphase. Die Einführung erfolgt mit über 8½ Jahren Verzögerung gegenüber dem nationalen Wettbewerber Arcor (heute Vodafone) und mehrjährigem Verzug gegenüber anderen Ex-Monopolisten (im Vgl. zu British Telecom beispielsweise knapp 5 Jahre später). Bis dato befinden/befanden sich lediglich etwa 50% der Haushalte im Einzugsbereich der ratenadaptiven Schaltung der Telekom und ~ 10% der Haushalte mit T-DSL-Verfügbarkeit erreichen über T-DSL nur Bandbreiten von 384-768kbit/s unterhalb der offiziellen deutschen Breitband-Mindestdefinition von 1MBit/s.

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Update Mai 2011

- ANCP-ATM-Updates in Siemens-ATM-Anschlussbereichen (u.a. Bayern/BaWü nahezu komplett) hinken weiter extrem hinterher ggü. ECI-ATM - nach wie vor kaum buchbares ATM-RAM dort vorhanden.

- seit April wird in Anschlussbereichen mit fehlenden ATM-ANCP-Updates (d.h. vor allem im Siemens-ATM-Gebiet) und vorhandendem GbE-Ausbau (Check: Entertain ist rund um den Hauptverteiler lt. Telekom-DSL-Quickcheck bzw. lt. Entertain-Ausbaustatus-Karte möglich, RAM-Ergebnisse lt. Telekom-Quickcheck ohne HFO-Check-ATM-RAM-Ergebnisse) auch der ATM-Infineon-Bestand auf GbE zwecks RAM-Buchung umgeklemmt.

- GbE-RAM-Buchungsmöglichkeit lt. Onlinecheck/Kundencenter ist dämpfungsmäßig ausgeweitet, nun eher false positives bzgl. Dämpfung anstelle vormals false negatives (vormals Grenze 46-47db@ATM, nun deutlich höher, z.T. zu hoch ggü. der schaltrelevanten GbE-Flexprod-Dämpfung).

- seit April GbE-Double-Play-RAM nun auch tw. über vormals für GbE-Entertain reservierte GbE-DSLAMs/Ports (z.B. Infineon 163.x)

- RAM (und generell DSL-GbE-Schaltungen) für T-Systems-Geschäftskunden voraussichtlich ab IV. Quartal 2011 - KLICK

- RAM für Resale/Bitstream-Kunden gerüchteweise ab III. Quartal 2011 verfügbar nach einem weiteren WITA-Update - KLICK. Im Einzelfall ist ggf. eine Kulanzkündigung möglich zwecks Wechsel zur Telekom bei dort bereits verfügbarem RAM - KLICK.

- die generelle GbE-Downstream-Drossel bei bestimmten GbE-Breitband-POPs/BRAS/BRAR/AC (Juniper-GbE-BRAS = STADTX-7x-ths ~15% Drosselung; Cisco-GbE-BRAS = STADTC-7x-ths < 10% Drosselung; Redback-GbE-BRAS = STADTR-7x-se800-Zahlenrattenschwarz ohne Drosselung) konnte seitens des Telekom-Netzmanagements zwischenzeitlich nachvollzogen werden dank der Mithilfe aus dem Forum - nun wird nach Ursachen und mögl. Problemlösungen gesucht.

- seit April sind in den Telekom-Systemen Annex-J-Anschlussprofile vorhanden, die für All-IP/NGN-Anschlüsse vorgesehen sind: KLICK. Im Ggs. zum "evt. später" zusätzlich realisierten Annex A ist damit allerdings keine Ausweitung der DSL-Reichweiten bzw. Downstream-Bandbreiten verbunden wegen des zu Annex B identischen Up/Downstream-Frequenzspilts. Passend dazu liegt auch die Version 10 der Telekom-DSL-Hardware-Spezifikation 1 TR 112 / U-R2 vor.


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Aktueller Stand FEBRUAR 2011: RAM 2000 / RAM 6000 kann nun über alle Vertriebskanäle via CRM-T nach einer Portrecherche im Produktkonfigurator gebucht werden und die RAM-Verfügbarkeit kann auch über den T-Home-Quickcheck http://www.t-home.de/verfuegbarkeit abgefragt werden und im Kundencenter kann RAM als Geschwindigkeitsoption gebucht werden.
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Update 3.2.2011: die RAM-Verfügbarkeit laut Quickcheck www.t-home.de/verfuegbarkeit und z.T. auch via Kundencenter ist in nicht wenigen Fällen für Bestandskunden fehlerhaft. Beim Quickcheck wird gegenwärtig anscheinend im wesentlichen nur auf das generelle Vorhandensein RAM-tauglicher DSLAMs/Linecards/Ports (Double-Play-GbE-DSLAMs bzw. ATM-DSLAMs mit Infineon-Ports und aufgespieltem ANCP-Update) im Anschlussbereich getestet incl. der passenden Dämpfung der Teilnehmeranschlussleitung, ohne zu prüfen, ob bei DSL-Bestandskunden der Bestandsport bereits diese Kriterien (incl. Vertriebsfreigabe) erfüllt bzw. ob im Fall einer notwendigen Umklemmung zwecks RAM-Schaltung (bei TI/AD im Bestand) ein RAM-fähiger Port auf der vorgesehenen Zielplattform im Anschlussbereich (i.d.R. Double-Play-GbE) diese Kriterien (incl. Vertriebsfreigabe) erfüllt.

Wer auf Mitarbeiter trifft, die sich mit der RAM-Buchung noch nicht auskennen, kann ihnen ggf. mit Hilfe der neuen RAM-Schulungsunterlagen von Februar auf die Sprünge helfen.


Update III 1.2.2011: die Telekom hat nach über eineinhalb Jahren Pause nun wieder FAQ-Einträge bzgl. RAM in ihrem Online-Hilfebereich: http://hilfe.telekom.de/hsp/cms/cont...M?tab=question

Update II 1.2.2011: Forenmember em-c hat auf Anregung aus dem Thread in Tradition der 2008er-RAM-Pilot-Karte von Keule ein Kartenprojekt für das nun offiziell buchbare RAM 2000 / RAM 6000 realisiert: Unter http://t-ram.spheresystem.de/ kann man schauen, wo RAM 2000 / RAM 6000 bei der Telekom über welche Port-Anschaltetechnik (GbE/ATM) schon verfügbar ist. Das Projekt lebt von der Teilnahme möglichst vieler RAM-Inhaber - also bitte fleißig eintragen, wer das offiziell buchbare RAM schon buchen konnte und/oder geschaltet bekam


Update 1.2.2011: der T-Home-Check www.t-home.de/verfuegbarkeit berücksichtigt nun RAM-Verfügbarkeit im Anschlussbereich sowohl über GbE als auch ATM (der HFO-telecom-Check berüchsichtigt nur prinzipiell im Anschlussbereich verfügbares ATM-RAM). Im Call&Surf-Bereich im Check-Resultat erscheinen bei verfügbarem RAM die beiden Links:
http://www.telekom.de/PK/tdsl2000ramresult
http://www.telekom.de/PK/tdsl6000ramresult

Das 2000er-RAM-Resultat wird auch bei 2000-Fixed-Verfügbarkeit ausgegeben sofern kein RAM6000 aufgrund der Dämpfung möglich ist, daher scheinen 2000-Fixed-Kunden zumindest vom RAM2000-Upstream profitieren zu können. Bei GbE-Schaltung schlägt im Check-Ergebnis wie zu erwarten auch die i.d.R. nachteilige Dämpfungsberechnung zu.

Im Kundencenter erscheint RAM als verfügbare zusätzliche "Call & Surf mit DSL bis zu 2048 kbit/s" (RAM2000)- bzw. "Call & Surf mit DSL bis zu 6016 kbit/s" (RAM6000)-Geschwindigkeitsoptionen: KLICK. Wenn im Kundencenter nur die DSL-Geschwindigkeitsoption auf diese RAM-Geschwindigkeit geändert wird, fallen keine Kosten an und der Tarif/Vertrag incl. Laufzeit bleiben ansonsten unberührt.


Die Leistungsbeschreibung für separate Consumer-DSL-Anschlüsse 2000/6000 (1000er nicht, es gibt ja kein 1000er-RAM-Profil) wurde i.ü. nun auch zum 1.2.2011 auf RAM angepasst: http://www.telekom.de/dlp/agb/pdf/38721.pdf.

Damit muss RAM laut Regulierungsvorgaben ("zeitgleich") auch für Bitstream-Anschlüsse verfügbar sein. Kunden anderer Anbieter, deren Anschlüsse über Bitstream/DSL-Resale auf Telekom-DSLAMs realisiert werden (z.B. 1&1-, Alice- und O2-Kunden, die einen Regio-Zuschlag in Höhe von 5€ pro Monat für ihr DSL-Komplettanschlusspaket zahlen), müssen sich zwecks RAM-Buchungsanfragen an ihre Anbieter wenden.

RAM ist auch über die neuen M400-GbE-Outdoor-DSLAMs möglich, nur bei EDA-Outdoor, BB-Opal etc. ist es nicht verfügbar.


Update 31.1.2011:
Zitat:
Zitat von Telekom News
News, Festnetz, DSL-Geschwindigkeit 31.01.2011 15:23 Uhr
[21306] Holen Sie das Maximum aus der DSL-Leitung raus!

Zum 01.02.2011 erfolgt die Vertriebsfreigabe von DSL-RAM für alle Vertriebskanäle.
Mit DSL-RAM erhält der Kunde immer die maximale Geschwindigkeit, die über seine Leitung möglich ist.

Rückfalloptionen gehören damit der Vergangenheit an!

Was Sie zu DSL-RAM wissen sollten:

  • Verschiedene technische Voraussetzungen beim Kunden und in der Vermittlungsstelle müssen erfüllt sein.
  • In Verbindung mit IP-basierten Anschlüssen kann DSL-RAM nicht genutzt werden.
  • Die Buchung darf ausschließlich über CRM-T erfolgen.

Aktivierung Berater
  • DSL RAM darf ausschließlich über CRM-T gebucht werden!

  • Vertragsbedingungen
    • erhältlich als
      • Einzelleistung oder
      • Bestandteil eines Komplettpakets
    • Voraussetzungen Vermittlungsstelle:
      • geeigneter DSL-Port
      • aktualisierte Software
      Ob die Voraussetzungen in der Vermittlungsstelle erfüllt sind, wird automatisch bei der Leitungsprüfung über CRM-T ermittelt. Das DSL-RAM Produkt kan bei positivem Ergebnis im Produktkonfigurator ausgewählt werden.




Update Mitte Januar 2011:

  • Zeitplan: die ANCP-Updates auf den bundesweit ca. 14000 ANCP-updatefähigen ATM-DSLAMs (Siemens/ECI mit Siemens64,Siemens64A/ECI32A,ECI64-Linecards bestückt mit ATM-Infineon-Ports (alle Infineon ausser GbE-113.18x)) in knapp 8.000 Anschlussbereichen/Hauptverteilern sollen bis zum Ende des 3. Quartals eingespielt sein.
Update Anfang Januar 2011:
  • für die RAM-Schaltung auf ATM-Basis (Siemens64-Linecards mit Infineon 49.138/64.228-Ports, Siemens64A mit Infineon 113.28/ 113.116, ECI32A/ECI64 mit Infineon 113.28/113.116) müssen zunächst noch ANCP-Updates eingespielt werden.
  • Das ANCP-Update für ECI-DSLAMs (90018?), mit dessen Einspielung bereits im November begonnnen wurde, war noch fehlerhaft: bei mehreren bekannt gewordenen ATM-ANCP-RAM-Buchungen/Schaltungen (u.a. Forenmember D630, cyres, reelity, BernddasBrot, icem@n) über ECI-ATM-DSLAMs wurde als Sync-Bandbreite vom DSLAM die untere Synckorridorgrenze des RAM-Profils (2,3MBit/s brutto bei RAM6000, 448 kbit/s brutto bei RAM2000) anstelle der realen Syncrate an den BRAS übermittelt und vom BRAS infolgedessen die Downstream-Zuführung für den Port auf 2MBit/s beim 6MBit-RAM-Profil respektive 384kbit/s beim 2MBit-RAM-Profil gedrosselt. Als Abhilfe bis zu einem weiteren Update der betroffenen ECI-DSLAMs kann am BRAS für die gebuchten ATM-RAM-Anschlüsse ANCP durch das Netzmanagement ("BM5") deaktiviert werden, nachdem die Diagnose den Fehler in der Konfigurationsprüfung der ADSL-FM-DB festgestellt hat: KLICK. Ein ANCP-Bugfix für die betroffenen ECI-DSLAMs soll bis Ende Februar eingespielt sein.
  • ATM-ANCP-RAM-Schaltungen erfolgen entgegen zwischenzeitlichen anderslautenden internen Infos grundsätzlich über ADSL1, wie eine Auswertung von Routerdaten an mehreren ATM-ANCP-RAM-Anschlüssen ergab (u.a. auch hier)
  • ATM-ANCP-RAM-Schaltungen/Buchungen über Siemens-ATM-DSLAMs wurden bisher nicht bekannt, mit der Einspielung des dafür notwendigen Updates NSN V3 (2.0.7.11) wurde Anfang Januar begonnen.
Mit einer Buchungsfreigabe über weitere Vertriebskanäle für RAM2000/RAM6000 ist nach aktuellem Stand "im 1. Quartal 2011" zu rechnen. Unter Bezugnahme auf das o.a. notwendige weitere ECI-DSLAM-ANCP-Update bis Ende Februar, wird das ggf. auf März hinauslaufen.



Update Mitte Dezember 2010: Dämpfungsberechnung auf GbE-Basis:
  • Bei Schaltung über GbE erfolgt die Dämpfungsberechnung durch Flexprod
  • Flexprod berücksichtigt neben dem Aderndurchmesser auch weitere Eigenschaften des Kabeltyps (z.B. lagen- oder bündelverseilt, Papier/Kunststoffmantel, etc)
  • Flexprod schlägt pauschal für den APL und den HVt einen Dämpfungsaufschlag auf
  • insgesamt ergibt sich damit regelmäßig ein Aufschlag von bis zu 3db ggü. der ATM-Dämpfungsberechnung
  • Bei Fixed-Schaltung 384-3072 auf der GbE-Plattform gelten ggü. der ATM-Plattform zusätzlich um 3db geringere Dämpfungsgrenzen - z.B. wird DSL 2000 Fixed nur bis 33,5db ( -> RAM6000-Dämpfungsgrenze mit garantiertem 2MBit-Mindestsync) geschaltet anstelle bis 36,5db auf der ATM-Plattform.
  • in der ADSL-FM-DB ist nur die ATM-Dämpfung sichtbar, die für GbE-Schaltung relevante Dämpfung kann nur über Flexprod ausgelesen werden.

Update 7. Dezember 2010:

Hier (Thread) mal wieder neue T-RAM-Infos - Stand Ende November:

http://rapidshare.com/files/43545318...26-11-2010.pdf

das interessanteste daraus hier in Ausschnitten:

Zitat:
Zitat von T-RAM-Infos 26.11.2010

  • Ab 15.11.2010 stehen für Telekom Shops in CRM-T zwei neue DSL Produkte "DSL 2000 RAM" und "DSL 6000 RAM" zur Verfügung.
  • Erste Tests der BA‘s bei der DTTS sind positiv.
  • Die Regelvermarktung (über alle Vertriebskanäle) erfolgt am 15.01.2011.
  • Sollte die Tests nicht zufriedenstellend sein bzw. die IT-Anforderungen dazu nicht vollständig umgesetzt sein, wird der Test und die Fortführung der Buchbarkeit ausgesetzt.
[...]

In der FMDB werden die Produkte auf der ATM-Plattform als
  • T-2MR-950 T-Net / T-2MR-96E T-ISDN mit T-DSL 2000 RAM
  • T-6MR-950 T-Net / T-6MR-96E T-ISDN mit T-DSL 6000 RAM
angezeigt und auf der GbE sind die Produkte eingetragen als
  • THS-ADSL2R DP ["T-Home Speed ADSL 2 MBit RAM Double Play"]
  • THS-ADSL6R DP ["T-Home Speed ADSL 6 MBit RAM Double Play"]
[...]

Wichtiger Hinweis zur Verfügbarkeit und Buchung:
  • Für DSL-RAM ist ein geeigneter DSL-Port und eine aktualisierte ANCP Software für die Vermittlungsstelle erforderlich. Dies ist zum Start noch nicht bundesweit gegeben.
  • Die Buchung erfolgt nach Standard-Prozess im Rahmen der Call & Surf Produktbuchung in CRM-T.
  • Die DSL-RAM Produkte können bis zur generellen Vertriebsfreigabe nur durch Mitarbeiter der TSG gebucht werden, d.h. bei Aufträgen, die nicht abschließend in der TSG und über CRM-T bearbeitet werden, kann kein "DSL-RAM" gebucht werden.
  • Eine Buchung von "DSL RAM" in KONTES / ADSL-SV ist in Ausnahmenfällen möglich! (Wichtig für Prio-Line / DTKS) [beträfe RAM über die ATM-Plattform sobald/sofern verfügbar]

Update 2. Dezember 2010: die mögliche RAM-Buchung im CRM-T-Produktkonfigurator für DSL-Bestandskunden ohne Tarifänderung über eine Änderung der Geschwindigkeit am bestehenden Anschluss nach damit einhergehender Portrecherche im T-Shop hat sich bestätigt - zunächst weiterhin nur über GbE und generell noch nicht für den ATM-Infineon-Bestand
(alle Infineon außer GbE-113.18x/7.27.x sind ATM-Infineon).

Das von der Technik angekündigte Bestandskunden-Buchungs-Update am letzten Wochenende lief also anscheinend -weitgehend unbemerkt- durch.


RAM-Schaltung über bzw. eine RAM-Buchung für den ATM-Infineon-DSL-Bestand wird erst mit späteren Updates möglich sein.

Update 1. Dezember 2010: es gibt Berichte im Thread, dass in den Telekom-Shops eine RAM-Einbuchung im Produktkonfigurator für Bestandskunden über eine "Prüfung auf eine Änderung der Geschwindigkeit am Bestandsanschluss" (womit automatisch eine Portrecherche einhergeht) ohne Bestandsänderung am Tarif möglich ist (quasi wie beim Wechsel auf eine geringere Rückfall-Bandbreite, etwa um Dämpfungsreserve für Upstream-Buchung zu erreichen). Es gelten weiterhin die im November beobachteten technischen Buchungsvoraussetzungen, u.a. Double-Play-GbE-Ausbau und Port eines DSL-Bestandsanschlusses darf kein ATM-Infineon (alle Infineon außer GbE-113.18x/7.27.x sind ATM-Infineon) sein.


Update 20. November 2010 folgendes hat sich momentan herauskristallisiert:
gegenwärtig kann RAM nur über Double-Play-GbE-Ports gebucht werden (Infineon 113.18x - Double-Play-GbE-Ausbauliste mit Stand Anfang März 2010). ATM-DSL-Bestandskunden in Anschlussbereichen mit freigegebenem GbE-RAM-Vertrieb, die über nicht ANCP-fähige Texas Instruments/Analog Devices-Ports geschaltet sind, können über eine Portrecherche RAM erhalten und werden im Zuge des RAM-Auftrags auf GbE umgeklemmt. Für den ATM-DSL-Bestand über ANCP-fähige Ports (Infineon 113.28/113.116/49.138) kann derweil auch in Anschlussbereichen mit freigegebenem GbE-RAM-Vertrieb noch kein RAM gebucht werden, da diese Kunden i.d.R. nicht auf GbE umgeklemmt werden sollen durch eine RAM-Buchung. Diese Kunden müssen daher noch weiter auf die Buchungsfreigabe von ATM-ANCP-RAM in ihrem Anschlussbereich warten.

Informationen zum Zuordnen atypischer Port-Versionsdarstellungen wie 16Bit-Zahlen in hexadezimaler oder dezimaler Darstellung (insbesondere bei den Speedport-Routern) bzw. der Notationen mit x.y.z in den neueren Fritzbox-Firmwares in die typische
8Bit.8Bit-Versionsdarstellung siehe Linecard-Thread von NeroFX in den neueren Postings. Bei einer isolierten Belegungslücke im Spektrum auf Träger 116@500kHz ist ein Infineon-Port (ATM/GbE) vorhanden (Beispiel); umgekehrt weist ein Fehlen dieser Lücke bei Fixed-Profilen/RAM-Vollsync üblicherweise auf eine Schaltung über einen nicht ANCP-fähigen Port mit ATM-Anbindung (Texas Instruments/Analog Devices/Broadcom@EDA-Outdoor) hin.

zur Erinnerung hier nochmals das T-Memo von Ende letzten Jahres mit RAM-Anschlussprofilen, zugehörigen 300kHz-KO-Dämpfungsgrenzen sowie ANCP-Infos (ausserdem wie bereits vermutet kein RAM 384-6000 über (EDA-)Outdoor-DSLAMs/BB-OPAL wegen dort fehlendem/unpassendem ANCP): KLICK
  • 2000RAM (brutto down 448 - 2304 kBit/s / up 96 - 448 kBit/s) bis 50,0 dB
  • 6000RAM (brutto down 2304 - 6656 kBit/s / up 224 – 672 kBit/s) bis 33,5 dB
(Demgegenüber die Fixed-Dämpfungsgrenzen: 3 MBit bis 32 dB, 2 MBit bis 36,5dB sowie 768 kBit bis 46 dB, 384 kBit bis 55dB)

Update 25. November: zu beachten wäre, dass bei Buchung über die Double-Play-GbE-Plattform die schaltrelevante rechnerische Kontes-Orka-basierte Dämpfung ggü. der ATM-Buchung offensichtlich teilweise deutlich höher ausfällt: ungünstigere Dämpfungsberechnung @ GbE (z.T. bis zu 3db höher)

weiteres Update 25. November: 3000RAM ist als weiteres RAM-Profil vorgesehen, Dämpfungsgrenze und Einführung noch unklar.

Update 19. November 2010: Teltarif berichtet über den wiederaufgenommenen Vertriebpiloten in den Telekom-Shops unter Bezug auf die Infos aus InfoExpress Nr. 377/10 und bringt eine kurze Stellungnahme von Telekom-Technik-Pressesprecher Sauerzapf, in der dieser die Informationen bestätigt: KLICK

Update 15. November 2010: Telekom-Shop-Vertriebspilot für DSL-Neukunden ist angelaufen:
InfoExpress Nr. 377/10 vom 15. November 2010 / Schulungsunterlagen. Im Gegensatz zum Februar-Vertriebspiloten ist diesmal die Vertriebsbeschränkung auf Telekom-Shops anscheinend tatsächlich umgesetzt (auf anderem Vertriebsweg erscheint stattdessen "vertriebsangekündigt"). Des weiteren ist nach einer Portrecherche im Rahmen einer Bestandsänderung (etwa DSL-Vertragsverlängerung mit Neustart der Vertragslaufzeit)RAM auch für DSL-Bestandskunden über den CRM-T-Produktkonfigurator im Telekom-Shop buchbar. Voraussetzung für die RAM-Buchung sind bestimmte Voraussetzungen (d.h. insbesondere aktuelle RAM-Software im Zugangs- und Konzentrationsnetz), die gegenwärtig noch nicht im gesamten Telekom-Netz gegeben sind.


Update November 2010: aus dem RAM-Projektmanagement und dem Vertrieb gibt es Informationen, die auf eine (zunächst eingeschränkte) zeitnahe Vertriebsfreigabe hindeuten:

zunächst aktuelle Infos aus dem RAM-Projektmanagment, also der Technik:
-
für die Produkteinführung von NDPS [New DSL Product Structure] / RAM [Rate Adaptive Mode] waren umfangreiche Informationsverarbeitungssystem-Anpassungen erforderlich, dabei kam es zu mehreren Fehlern, die die Umsetzung erheblich verzöger haben
- die Einstellung des Vertriebspiloten im Februar war dadurch bedingt, dass das neue CRM-T-Buchungssystem bei RAM-Buchungen ungewollte Plattformwechsel veranlasst hat (
[vmtl. unnötige Umklemmungen von ANCP-fähigen ATM-Ports auf GbE-Ports], wie sich in Netzverträglichkeitstests herausgestellt hatte - dieser Bug wurde am 25.Oktober gefixt.

Aktuell ist RAM nur für Neukunden als Option im Buchungssystem sichtbar lt. durchgeführtem KzK-Test.

Am 28.11. ist ein neues CRM-T-Release geplant, womit RAM auch für DSL-Bestandskunden buchbar gemacht werden soll. Laut anderslautenden Infos soll dieses Release erst mit einiger Verspätung Mitte Dezember eingespielt werden.

Falls dieses Update planmäßig kommt, wäre der Vertrieb von RAM ab 29.11. aus technischer Sicht möglich.


Aus dem Vertrieb liegen parallel dazu aktuell folgende Info-Happen vor:

- angeblich erneuter Neukunden-Vermarktungs-Pilot in T-Shops ab 15.11. - KLICK
- gegen Jahresende bzw. nach Update des Buchungssystems (s.o.) in diesem Rahmen auch Buchung bei DSL-Bestandskunden - möglicher Termin, der hierfür im Raum steht (falls das Update am 28.11. kommt): 03.12.2010
-
Start des aktiven Vertriebs über Internet und Hotline "Anfang 2011"

GGf. ist auch die Buchung über die Hotline möglich anstelle über den T-Punkt sofern man an Hotline-Mitarbeiter gerät, die sich mit CRM-T auskennen und bereit sind, sich dort bis zu den RAM-Optionen gezielt durchzuklicken.

Bitte daran denken, dass auch alles ganz anders kommen kann angesichts der bisherigen Erfahrungen mit immer weiteren Verschiebungen und auch den Ereignissen Ende Januar / Anfang Februar!






Update 4. August 2010: lt. Aussage eines Technikers soll die RAM-Buchungsfreigabe im 4. Quartal angeblich auf Anschlussbereiche mit Alcatel-S12-Festnetzvermittlungstechnik beschränkt erfolgen; in Anschlussbereichen mit Siemens-EWSD-DIVO verzögere sich die Freigabe weiter - KLICK.

Update Anfang August 2010: die aktuelle c't berichtet über andauernde Probleme der Telekom bei der IT-Umstellung auf die neue einheitliche WITA-IT-Schnittstelle - KLICK. Auch im Hinblick auf weitere Infos und Statements (u.a. auch bisher im Posting #1 nicht verlinkt hier) ist diese großflächige IT-Umstellung (eine reine CRM-T-Angelegenheit ist die Verzögerung anscheinend eher nicht) vermutlich als Auslöser der weiteren Verzögerungen der RAM-Buchungsfreigabe anzusehen (dieses aktuelle Vorstands-Statement passt auch dazu) - aus Sicht der reinen DSL-Technik wäre ANCP-RAM längst einsatzbereit.

Update 17. Juli 2010: laut aktuellen Infos aus dem T-Produktmanagment (KLICK2) soll die RAM-Vertriebsfreigabe ab Ende des 4. Quartals 2010 erfolgen:

Zitat:
Zitat von Sprachregelung für Kundenanfragen
Wir freuen uns über Ihr Interesse an unseren Produkten.
Die Telekom Deutschland GmbH ist kontinuierlich bemüht, die derzeit zur Verfügung stehenden DSL-Bandbreiten durch weiteren Ausbau sowie neue Produkte zu erhöhen. Dabei ist die Bereitstellung von DSL-Anschlüssen im Rate Adaptive Mode (DSL RAM: Bei technischer Verfügbarkeit wird die am Anschluss max. mögliche Bandbreite innerhalb produktabhängiger Bandbreitenkorridore (384 – 2.048 kbit/s bzw. 2.048 – 6.016 kbit/s) zur Nutzung bereitgestellt.) eine Alternative.
Wir freuen uns, dass Sie sich für diese DSL-Anschlüsse interessieren, bedauern aber, dass wir Ihnen heute noch keinen festen Markteinführungstermin nennen können. Die derzeitige Planung sieht vor, DSL RAM um den Jahreswechsel 2010/2011 einzuführen.
Je nach geschalteter/verfügbarer DSLAM-Anschluss-Infrastruktur ("Anschalte-Porttechnik"; GbE vs. ATM) ist bei letzterer -im Bestand vorherrschender- Infrastruktur eine verzögerte Buchungsfreigabe aufgrund von weiteren notwendigen Arbeiten an IV-Systemen im "Frühjahr 2011" vorgesehen.

Aktuell bis zum 1. Juli 2010 kann noch eine Petition beim Deutschen Bundestag mit dem Ziel eines Breitband-Universaldienstes unterstützt werden. Vielen Dank an ralf1147 für den Hinweis. In einem dortigen Beitrag ist auch zusammengefasst, wie negativ sich die jahrelangen Verzögerungen der RAM-Einführung bei der Telekom
in prinzipiell von der Telekom mit DSL erschlossenen Gebieten ohne Technikalternativen (i.e. in Telekom-Monopolgebieten) auf die Versorgung mit Bandbreiten, die den heutigen Anforderungen der Internet-Anwendungen bzw. zumindest den aktuellen Breitband-Mindeststandards von 1-2MBit genügen, auswirken.

Update Mitte Juni 2010: In der Kundenkommunikation wird nun als Zeitfenster für den RAM-Vertriebsstart das 2. Halbjahr 2010 genannt: KLICK.

Im Rahmen einer internen Besuchsreihe
der Telekom-Niederlassungen durch das Vorstandsteam des Deutschland-Geschäftsfelds unter Niek Jan van Damme ("Roadshows") wurden erneut die RAM-Vorteile wie höhere Bandbreiten als auch geringere Störanfälligkeit der RAM-Anschlüsse hervorgehoben, im gleichen Atemzug aber die durch Niederlassungsmitarbeiter monierten Verzögerungen mit dem für die RAM-Einführung begrenzten Budget und der immer noch nicht vorhandenen Vertriebsreife der Prozessketten gerechtfertigt: KLICK.

Update 01.04.2010: In den Call&Surf-Leistungsbeschreibungen wurde der Verweis auf fixe Rückfalloptionen entfernt und es ist nun von Bandbreitenkorridoren die Rede. Entgegen den Leistungsbeschreibungen von Produkten mit VDSL- bzw. 16000er-ADSL2+-Bandbreiten fehlt darin aber der Hinweis auf die bei jedem Verbindungsaufbau neu ausgehandelte Geschwindigkeit, so dass neben RAM auch fixe Rückfalloptionen von der Leistungsbeschreibung abgedeckt werden sollen, was auch durch den in den Leistungsbeschreibungen noch vorhandenen Hinweis auf möglichen erhöhten Fixed-Upstream gestützt wird.

Update März 2010: neue GbE-Ausbauliste mit Stand Anfang März - 62 neue GbE-Anschlussbereiche ggü. Mitte Januar

Update Februar 2010: wir haben die ersten RAM-2000-Profil-Aufschaltungen in Folge des Pilotvertriebs bei Forenmembern zu verzeichnen: zunächst ein Ex-768-Fixed-Anschluss im Ortsnetz 07127 via Umklemmung auf GbE-DSLAM und mit low interleaving und RAM2000-ADSL2+-Profil. Des weiteren ein via Technik-Hotline gebuchter Ex-384-Fixed-Anschluss > 50db KO-Dämpfung@300kHz via ATM-DSLAM mit üblicher hoher Interleaving-Tiefe im Ortsnetz 04392. Ein weiteres Forenmember mit 384er-Rückfalloption gelangte mit Hilfe eines Telefonkontakts zu einem Geschäftskundenberater im Ortsnetz 09292 an ein RAM-2000-Profil via ADSL2+ mit low interleaving auf einem GbE-DSLAM - im Laufe des Februars wurden weitere GbE-RAM-Schaltungen bekannt wie etwa diese
RAM6000-Schaltung mit ADSL2+-low-interleaving-Profil im Ortsnetz 08731.


Update 3. Februar 2010: Eine Telekom-InfoExpress-Mail bestätigt die vorübergehende Aussetzung des Pilotvertriebs.

Update 2. Februar 2010 abends: nachdem Teltarif eine Meldung über den Pilotvertrieb herausgab, verkündete Telekom-IT-Pressessprecher Sauerzapf das vorläufige Ende der Pilotvermarktung in den Telekom-Shops unter Hinweis auf technische Probleme bei der Buchung. Im Pilotvertrieb vorgesehen war die Buchungsmöglichkeit via ATM-DSLAMs in 22 von bundesweit 7900 Anschlussbereichen: Teltarif-Newsmeldung
.Darüber hinaus war die Buchbarkeit auch ausserhalb der 22 ATM-Buchungstest-Anschlussbereiche in Anschlussbereichen mit Double-Play-GbE-Ausbau möglich.

Update Februar 2010: Wenn ihr zum Telekom-Shop geht, druckt am besten die RAM-Mitarbeiter-Info aus dem InfoExpress 42/2010 vom 28.01.2010 sowie die damit verteilte Anleitung zum Buchen von RAM in den Schulungsunterlagen der T-Mobile-Academy aus und legt sie den Telekom-Shop-Mitarbeitern vor.

Update 2. Februar 2010: Die RAM-Buchbarkeit innerhalb des Telekom-Shop-Vermarktungspiloten ist anscheinend auf Anschlussbereiche mit bestimmten Verfügbarkeitsreserven an ANCP-Ports sowie Auslastungsreserven der DSLAM-Anbindung an den regionalen Breitbandzugangsserver beschränkt. Diese Voraussetzungen sind vor allem in
Anschlussbereichen mit Double Play-GbE-DSLAMs mit hoher Wahrscheinlichkeit gegeben - KLICK. Des weiteren ist der Pilotvertrieb anscheinend ggf. auf bestimmte Regionen/Anschlussbereiche beschränkt. Kunden, bei denen RAM eingebucht werden kann, werden automatisch auf einen ANCP-Port umgeklemmt, wenn ihr DSL-Anschluss über einen nicht ANCP-fähigen DSLAM geschaltet ist. Entgegen anderslautenden Gerüchten und Fehlinformationen seitens der Deutschen Telekom (KLICK1 / KLICK2) ist die RAM-Buchung im Telekom-Shop-Vermarktungspiloten nicht auf Neukunden beschränkt sondern auch für C&S-Bestandskunden und ohne Tarifwechsel / ohne neue Laufzeit möglich

Update 2. Februar 2010: neue Double Play-GbE-Ausbauliste, Stand Mitte Januar: KLICK

Update 28. Januar 2010: neue T-Mitarbeiter-Info (
InfoExpress Nr. 42/10 vom 28. Januar 2010) mit Details: Pilotvermarktung vom 1.-28. Februar in den T-Shops in Verbindung mit aktuellen C&S-Paketen.
Update1 abends: 50db-Grenze für das RAM2000-Profil bestätigt: KLICK
Update2 abends: ggf. regional begrenzte Buchbarkeit: KLICK

Update 27. Januar 2010: T-Mitarbeiter-Info über fälschlicherweise anklickbare RAM-Profile im
CRM-T-Produktkonfigurator für Call & Surf Comfort (4) Universal. Die darüber generierten Aufträge sind fehlerhaft und werden storniert. In der Info wird der 1. Februar als Termin für die voraussichtliche RAM-Vertriebsfreigabe genannt.

Update 24. Januar 2010: im Zuge eines Updates der Telekom-Kundenverwaltungs-Software CRM-T sind nun 2MBit- und 6MBit-RAM-Buchungsoptionen für die Servicemitarbeiter im DSL-Service-Reiter ("Produktkonfigurator") nach einer Leitungsprüfung vorhanden, sind aber vorerst noch ohne Funktion, d.h. ihre Auswahl löst keine RAM-Buchung/Schaltung aus.

Update Mitte Januar 2010: T-Memo mit RAM-Anschlussprofilen und Dämpfungsgrenzen sowie ANCP-Infos - ausserdem wie bereits vermutet kein RAM 384-6000 über Outdoor-DSLAMs/BB-OPAL: KLICK
- (Screenshot dieser Anschlüsse in der Kundenverwaltung siehe auch hier)
  • 2000RAM (brutto down 448 - 2304 kBit/s / up 96 - 448 kBit/s) bis 50,0 dB
  • 2000RAM IP (brutto down 1728 - 2304 kBit/s / up 224 - 448 kBit/s) bis 36,5 dB (All-IP-Anschluss)
  • 6000RAM (brutto down 2304 - 6656 kBit/s / up 224 – 672 kBit/s) bis 33,5 dB
(Demgegenüber die Fixed-Dämpfungsgrenzen: 3 MBit bis 32 dB, 2 MBit bis 36,5dB sowie 768 kBit bis 46 dB, 384 kBit bis 55dB)


Upate 18. Dezember 2009: Februar-Termin gekippt; neues Telekom-internes Memo mit Sprachregelung - nach derzeitigen Planungen geht man innerhalb der Telekom von einem Marktstart der neuen RAM-Produkte im ersten Halbjahr 2010 aus" - KLICK


Update 16. Dezember 2009: neue Double-Play-GBE-DSLAM-Ausbauliste mit Stand zweite Dezemberwoche: KLICK. Identifikationsmerkmal der Schaltung über diese DSLAMs sind Infineon-Ports mit Version 113.18x. (u.a. Siemens-DSLAMs mit 72er-Linecards Infineon 113.181 und ECI-DSLAMs mit 64er-Linecards Infineon 113.180)

Update Ende November 2009: Niederlassungen planen z.T., bereits ab Dezember die RAM-Buchung freizugeben, eine Entscheidung über eine ggf. regional gestaffelte vorzeitige RAM-Buchungsfreigabe steht derzeit aber noch aus. Als Termin für die bundesweite Buchungsfreigabe ist derzeit die letzte Februarwoche 2010 (22.02.) vorgesehen.

Update 5. November 2009: Wer am 1.10.2009 ein zwischenzeitlich deaktiviertes Fastpath im Bestand hatte, kann mittels Beauftragung einer "Fastpath-vergleichbaren Leistung" via https://serviceportal.telekom.de/fastpath ein aus dem Piloten bekanntes Fastpath-RAM-Profil aufgeschaltet bekommen. Voraussetzung dafür ist das Vorhandensein eines ADSL2+-fähigen DSL-Modems/Routers am Anschluss bei einer in der Folgezeit stattfindenden technischen Online-Anschlussprüfung. Diese vorzeitigen RAM-Profil-Schaltungen werden unabhängig vom für den Regelbetrieb vorgesehenen ANCP-Kriterium über die bestehenden Ports der ATM-DSLAMs realisiert - also auch über Ports, über die kein reguläres ANCP-RAM ab RAM-Buchungsfreigabe geschaltet wird.

Der Antrag über das o.a. Portal kann nur klappen,
  • wenn am 1.10.2009 FP gemäß dem für das Portal relevanten T-System im Bestand war; wenn dies nicht gegeben war, erhält man bereits nach Angabe der Telefon- und Kundennummer sofort die Meldung, dass die Angaben nicht verifiziert werden können. Wenn man dagegen zur zweiten Portal-Seite, bei der Kontaktrufnummer und Email-Adresse abgefragt werden (diese Seite zum jetzigen Zeitpunkt nicht ausfüllen/abschicken!), gelangt, ist diese Voraussetzung gegeben.
  • Nun kann die Beauftragung einer DSL-Bestandsänderung (etwa Fixed-Geschwindigkeits-Down+Wiederupgrade, Wechsel von Consumer-T-DSL zu Call&Surf-Paketen oder Tarifwechsel innerhalb der Call&Surf-Pakete - für einen optimalen sicheren Weg PM an fruli) - eine gezielte Kündigung von Fastpath wird dagegen seit Mitte November nicht mehr akzeptiert) erfolgen.
  • Fastpath fällt nicht grundsätzlich bei jedem Tarifwechsel weg sondern nur falls der Tarifwechsel auf eine bestimmte Art und Weise gebucht wird. Ausschliesslich wenn auf der schriftlichen Auftragsbestätigung der Wegfall (W) von FP ohne umgehende Wiederaufschaltung/Zugang (Z) vermerkt ist, wird FP im Zuge der Tarifänderung wegfallen. Ist der erneute Zugang (Z) von FP erwähnt, sollte der Auftrag umgehend storniert werden, falls er wegen FP-RAM veranlasst wurde. Falls Fastpath zwar buchungstechnisch zwischenzeitlich ausgebucht wurde, technisch aber weiter aktiv ist, sollte man sich an die technische Hotline wenden und um eine kurze Aus- und sofortige Wiedereinbuchung des gebuchten ADSL-Profils über das ADSL-SV-Server-Interface bitten, womit FP auch technisch deaktiviert wird.
  • Nach der Feststellung, dass FP technisch tatsächlich weggefallen ist (wenn Fastpath noch aktiv ist, erhält man eine Absage per Mail), können im Fastpath-Portal sämtliche Angaben gemacht werden und der Auftrag abgesandt werden.
  • Es findet eine Online-Echtzeit-RAM-Sync-Prüfung statt - falls man ein suboptimales ADSL2+-Modem an der Leitung hat (etwa ältere Fritzboxen, Speedport W501) kann es zu einer Ablehnung der FP-RAM-Schaltung kommen, weil ein FP-RAM-Sync fehlschlägt. In diesem Fall ein optimales Modem an die Leitung hängen (Speedport W700V, W504V, Speedtouch, UR8-Fritzboxen 7270, 7240, 3270 am besten mit DSL-Einstellungen auf "sicher"), neues Splittermodell anschliessen, DSL-Hausverkabelung prüfen und den FP-Portal-Auftrag nochmals abschicken.
Nach der Eingabe der kompletten Daten im Portal erfolgt der Hinweis, dass man das Modem in der nächsten Zeit zwecks Online-Prüfung angeschaltet lassen soll, außerdem erfolgt ggf. ein Anruf der Telekom-Endgerätehotline (also abnehmen, trotz 01805...), bei dem nachgefragt wird, ob das Modem ADSL2+-fähig ist; dieses muss laut Telekom-Liste ADSL2+-fähig sein; ein Teledat 302 LAN mit aufgespielter ADSL2+-Firmware wird ggf. nicht ohne weiteres akzeptiert. Bei nicht vorhandenem ADSL2+-Modem wird angeboten, ein entsprechendes Modem von der Telekom zu mieten. Bei der Schaltung kommen jedoch die vom 2008er-RAM-Piloten bekannten ADSL1-Pilot-RAM-Profile zum Einsatz.

Im Gegensatz zu den RAM-Pilotaufschaltungen Anfang 2008 erhält man bei am Anschluss verfügbarem/eingebuchtem 2MBit-Fixed-Rate im Zuge einer RAM-Profilaufschaltung über das FP-Portal kein 6MBit-RAM-Profil sondern nur ein 2MBit-(Pseudo-)RAM-Profil. Lediglich wer sich zuvor wegen Fastpath bei verfügbaren 3MBit-Fixed-Rate auf 2MBit zurückstufen liess, kann ein 6MBit-Profil erhalten, sofern es der Tarif (z.B. C&S Comfort/Plus) hergibt und man vor der Nutzung des Portals wieder auf 3MBit hochgeschaltet wurde.


Update 1. November 2009: alle Verfügbarkeitsprüfer liefern nun wieder die gewohnten Fixed-Rate-Rückfallbandbreiten

Update 30. Oktober 2009: es liegt nun eine aktualiserte Liste mit Stand Mitte Oktober der Anschlussbereiche mit Double Play-GBE-DSLAMs vor: KLICK

Update 29. Oktober 2009 - Telekom-internes Gerücht: "
Die Freigabe von Ram wird von den Vertrieben unterschiedlich eingepflegt." Für einige Orte "ist die Freigabe für Monat 11/12 2009 fest eingeplant."

Update 27. Oktober 2009: Für Anschlüsse > 50db testet ein Spezialteam derzeit nochmals mögliche Profile wie etwa 2000er-Profile mit höherem Target Noise Margin sowie 1000er-Profile.

Update 24. Oktober 2009 - Telekom-internes Gerücht: RAM "sollte schon im Q3 kommen, wird intensiv vorbereitet und müsste jeden Moment starten" - Demgemäß Vorabvermarktungsstart sogar noch vor Dezember?

Update 22. Oktober 2009 abends - Telekom-internes Gerücht: es soll eine "RAM-Buchungsfreigabe für Dezember" vorliegen. Im Einklang mit den Angaben von Herrn Sauerzapf könnte es sich hierbei um eine Art "Vorab-Vermarktung" zum Test der Vertriebs- und Buchungssysteme handeln, wie es sie bereits bei den Call & Surf VDSL-Produkten im Juli zwei Monate vor deren offiziellen Vermarktungsstart gab.


Update 19. Oktober 2009: Bei Zugriff auf die Verfügbarkeitsprüfungsserver der Telekom über eine bestimmte Schnittstelle wurde (pünktlich zum vor zwei Monaten vorgesehenen RAM-Starttermin; s.u.) für alle Anschlüsse bis 50db KO-Dämpfung anstelle einer bisherigen Verfügbarkeit von 384-1536 kbit/s eine Verfügbarkeit von 2MBit vermeldet. EDIT ab 1. November 2009 werden stattdessen wieder die üblichen Rückfallbandbreiten genannt. Betroffen waren u.a. folgende Online-Verfügbarkeitsprüfer:

https://eki-tribal.t-home.de/komplet...08/private.php

http://www.hfo-telecom.de/privatkunden/hfo_dslcheck.php
http://dslcheck.rh-tec.de/
https://www.vr-web.de/qs/usr_vrc_104...ml2/1.1288.php

Eine reale Verfügbarkeit von RAM-2000 ist damit jedoch zunächst nicht verbunden und es besteht wohl ein Zusammenhang mit folgender aktueller Aussage von Telekom-Sprecher Sauerzapf im u.a. aktuellen Interview: "
In einer weiteren Testphase werden derzeit Vertriebsprozesse und weitere technische Details überprüft."


Update 17. Oktober 2009: laut Telekom-Sprecher Ralf Sauerzapf erfolgt die RAM-Einführung ab Februar 2010 und zieht sich über das ganze Jahr hin; RAM wird nicht an allen Anschlüssen* verfügbar sein:
Interview mit Telekom-Sprecher Sauerzapf: Telekom bereitet DSL mit maximaler Geschwindigkeit vor

*) RAM wird im Regelbetrieb nur über ANCP-fähige DSLAMs angeboten werden. Im Telekom-Netz sind bisher in erster Linie alle ADSL2+-fähigen ATM-DSLAMs (Infineon 113.x-Ports, charakteristisches Merkmal: 1-Träger breite Belegungslücke ~ bei Träger 116 @ 500kHz zusätzlich zum Pilotton bei Träger 96: KLICK ODER aber ein von Träger 96 abweichender Pilotton) sowie die derzeit im Netz sukzessive zusätzlich installierten GBE-DSLAMs (Infineon-Ports 113.18x - z.B. 113.181 in Siemens-DSLAMs mit 72er-Linecards und 113.180 in ECI-DSLAMs mit 64er-Linecards) ANCP-fähig. Alte 16er/32er-ATM-DSLAMs ohne ADSL2+-Fähigkeit (bestückt mit Ports von Analog Devices, Texas Instruments sowie vereinzelt auch älteren Infineons) sind nicht ANCP-fähig; Demgegenüber ist Siemens64 (bestückt mit Infineon-Ports 49.138) der einzige ANCP-fähige ATM-DSLAM ohne ADSL2+-Fähigkeit (DSLAM/Linecard/Port-Übersicht hier) Die Nachrüstung des gesamten Netzes mit ausreichenden GBE-DSLAM-Kapazitäten wird sich über das gesamte Jahr 2010 hinziehen und wird erst 2011 abgeschlossen sein. Eine weitere Einschränkung der Verfügbarkeit könnte eine erwogene RAM-Dämpfungsgrenze von 50db (s.u.) darstellen.

RAM-Pilotteilnehmer behalten ihr RAM-Profil, auch wenn ihr Anschluss bisher nicht über einen ANCP-fähigen DSLAM geschaltet ist oder die KO-Dämpfung oberhalb einer eventuellen RAM-Dämpfungsgrenze liegt: KLICK


Update Oktober 2009: in den Telekom-Hilfeseiten gab es in den ersten Oktobertagen einen zwischenzeitlich wieder zurückgezogenen FAQ-Eintrag bzgl. RAM - darin wird bestätigt, dass es im Regelbetrieb anscheinend nur ein 2MBit- und ein 6MBit-Profil geben wird und das im Pilot zusätzlich nachgeschobene 1MBit-Profil entfällt.

Update Ende September 2009: von der Telekom-Kundenbetreuung wird momentan in den überwiegenden Fällen auf eine geplante Produkteinführung im Laufe des vierten Quartals 2009 (u.a. Dezember) verwiesen, einzelne zwischenzeitliche Antworten (KLICK1 / KLICK2) verweisen dagegen auf 2010.


Zum Ende des 3. Quartals 2009 erfolgt die Einstellung des Fastpath-Vertriebs (KLICK) - Kunden, die am 1.10.09 FP im Bestand hatten, können FP nach einer Deaktivierung durch eine DSL-Buchungsänderung unverbindlich reaktivieren lassen (KLICK). Anschlüsse, die über die neu installierten GBE-DSLAMs geschaltet sind, erreichen FP-vergleichbare Pings durch das dort standardmäßig geschaltete low interleaving wie von T-DSL 16000 bekannt.

Update Juli 2009: In Anschlussbereichen, die auf das neue GBE-IP-Konzentrationsnetz umgestellt werden (Liste der 1367 Anschlussbereiche Stand Ende Juli: KLICK), besteht bei gebuchtem Fastpath, das aufgrund der Umstellung über die bisherigen Fixed-Rate-Profile nicht mehr bereitgestellt werden kann (im Klartext: am Anschluss war Fastpath geschaltet und fällt plötzlich aus heiterem Himmel weg ohne dass Buchungsänderungen am Anschluss vorgenommen wurden), in einzelnen Fällen die Möglichkeit, vorzeitig auf ein RAM-Profil umgestellt zu werden.

Weiteres Update Juli 2009:

Als ein möglicher Termin für die Freigabe der RAM-Buchung steht der 19. Oktober im Raum (Info aus/für NRW).

Nach derzeitigen Planungen wird es voraussichtlich im Regelbetrieb nur zwei Profil-Bandbreiten geben: 2MBit und 6MBit; zunächst wird die RAM-Buchung anscheinend auf Anschlüsse mit einer rechnerischen KO-Dämpfung < 50dB beschränkt. Eine solche Dämpfung haben normalerweise auch T-DSL-384/64-Ultralight-Anschlüsse, an denen bereits vor Juli 2006 T-DSL geschaltet wurde bzw. schaltbar war. Ein Hinweis auf eine geeignete Dämpfung ist auch ein geschaltetes Fastpath an T-DSL-Ultralight-Anschlüssen bzw. ein Verfügbarkeitsergebnis von 385 kbit/s des HFO-Quickchecks bei geschaltetem T-DSL Ultralight - damit beträgt die rechnerische KO-Dämpfung zumindest weniger als 51dB.

Möglichkeiten zur Freigabe der RAM-Buchung an Anschlüssen mit einer rechnerischen Dämpfung von 50-55dB werden derweil noch gesucht - KLICK

Zeitgleich zum eigenen Endkundenangebot muss RAM auch auf Großhandelsbasis (Bitstromzugang) verfügbar gemacht werden: KLICK
Zitat:
Zitat von Bundesnetzagentur
Deutsche Telekom ändert die Leistungsbeschreibung für die IP-BSA-ADSL shared und Stand Alone 1000, 2000 sowie 6000 zeitgleich und entsprechend ihren Endkundenangeboten, wenn sie auch für Anschlüsse bis 6000 Mbit/s den Rate Adaptive Mode einführt.

Zitat:
Zitat von Telekom-Memo März 2009
Inzwischen ist das Pilotprojekt beendet, und die Messergebnisse sind ausgewertet. Die wesentlichen Testergebnisse und Vorteile von RAM:

Die verfügbare Bandbreite, insbesondere im Upstream, steigt z. T. deutlich an. In Einzelfällen wurden bis zu 300 kbit/s mehr Upstream gemessen.

Die Häufigkeit der Fehlermeldungen war bei den Anschlüssen mit RAM deutlich geringer als bei solchen ohne RAM.

Die Zufriedenheit der Kunden steigt signifikant, damit auch die Weiterempfehlungsabsicht für unsere Produkte.

[...]

Marktstart in Q3/2009 geplant

Durch den Zugewinn an Bandbreite verbessert RAM vor allem beim Upload
die parallele Nutzung von VoIP über den DSL-Anschluss. Dennoch: Da RAM technisch nicht für alle Kunden verfügbar ist, wird es trotz der positiven Testergebnisse und der erwiesenen Verbesserungen auf Kundenseite nicht in den Vermarktungsfokus gebracht.

Die Nutzung eines RAM-Anschlusses ist mit Endgeräten möglich, die DSL 16000 unterstützen.

Aufgrund der Vielzahl unterschiedlicher DSL-Endgeräte wird ... eine „Whitelist" erstellt. Diese enthält alle bis zum Vertriebsstart getesteten Endgeräte.

Wenn technisch möglich, erhält der Kunde nach einer Buchung automatisch ein RAM-basiertes DSL-Produkt.

Den ersten Kunden soll das Produkt im dritten Quartal 2009 zur Verfügung stehen.
Zitat:
Zitat von Telekom-Memo Dezember 2008
Viele Netzelemente unterstützen RAM, weitere lassen sich RAM-fähig machen. Ein Teil der Netztechnik kann jedoch nicht RAM-fähig gemacht werden. Hieraus folgt, dass die DSL-Produkte mit festen Bandbreiten nicht vollständig durch RAM ersetzt werden und nicht alle Kunden RAM erhalten können. Des Weiteren wurde im Piloten festgetellt, dass RAM-Produkte ein zusätzliches Netzprotokoll (ANCP) erfordern. Die IT muss deshalb künftig für alle Geschäftsfälle viele zusätzliche Unterscheidungsmerkmale des Netzes berücksichtigen und einem größeren Produktportfolio zuordnen. Hinzu kommen neue Anforderungen für Betrieb und Entstörung der RAM-Produkte. Eine entsprechende IT-Lösung wurde erarbeitet und soll im dritten Quartal 2009 in den Wirkbetrieb gehen. Parallel dazu will der Bereich Technik das Netz für RAM und ANCP vorbereiten. Nach den aktuellen Abschätzungen können erste Netzabschnitte ebenfalls zum dritten Quartal 2009 umgestellt werden.
Im Jahr 2010 will der Bereich Technik alle umstellbaren Netzressorcen RAM-fähig gemacht und mit ANCP versorgt haben


Telekom-Memo vom Januar 2009
Zitat:
Zitat von Telekom-Memo Januar 2009
die Pilotierung RAM ( Rate Adaptiv Mode) bei T-DSL ist zum Dezember 2008 beendet worden. Mit dem Test sollte eine flächendeckende Einführung RAM ermöglicht werden. Die Ergebnisse aus dem Piloten sind positiv, die Einführung erfolgt ab Q4/2009.

Die Pilotteilnehmer nutzen weiterhin das Leistungsmerkmal RAM unverändert. Sollten jedoch Umzüge außerhalb des AsB oder Produktänderungen ohne RAM beantragt werden, wird das Leistungsmerkmal systembedingt zurückgesetzt. Zur Sicherstellung der Kundenzufriedenheit kann das Leistungsmerkmal (RAM) über xxx erneut aktiviert werden (siehe unten). [EDIT fruli: nur das bisherige RAM-Profil, kein abweichendes]

Durch die Beendigung der Pilotierung wird auch die Sonderhotline Pilot RAM (0800 6645457) des ZS abgeschaltet. Eine Weiterleitung der Calls innerhalb und außerhalb der Regelarbeitszeit ist damit nicht mehr möglich. Die Entstörungen laufen in diesen Fällen wieder über den Regelprozess.


Telekom-Mail vom Januar 2009 an die Pilotteilnehmer ("friendly users")
Zitat:
Zitat von Telekom-Mail Januar 2009
Sehr geehrte/r ****,

wir möchten uns hiermit nochmals für die aktive Teilnahme und die vielen Rückmeldungen bedanken. Der Pilot "DSL mit maximaler Geschwindigkeit" verlief positiv und wird hiermit offiziell beendet.
An der Produkteinführung "DSL mit maximaler Geschwindigkeit" wird bereits gearbeitet. Wenn Sie ihre Kontaktdaten unter www.t-home.de/dslmaximal weiterhin pflegen, erhalten Sie den Termin der Produkteinführung auf diesem Weg mitgeteilt, ansonsten achten Sie bitte auf entsprechende Veröffentlichungen in Presse und Internet.

Als Pilotteilnehmer nutzen Sie das Leistungsmerkmal weiterhin unverändert bis zur offiziellen Produkteinführung unter den Bedingungen des Pilotversuchs, jedoch steht ihnen die spezielle Pilothotline ab sofort nicht mehr zur Verfügung. Unsere Störungshotline 0800 33 01000 steht ihnen jedoch jederzeit zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Ihre Deutsche Telekom

Telekom-Memo vom Dezember 2008
Zitat:
Zitat von Telekom-Memo Dezember 2008
Pilot "Rate-Adaptive-Mode" (RAM) wurde erfolgreich beendet

Rate-Adaptive-Mode (RAM) ist eine technische Funktion zur Erhöhung der
Bandbreite des DSL-Anschlusses, die nur bei DSL 16000 umgesetzt wurde.
Bei Anschlüssen bis DSL 6000 wird bisher darauf verzichtet, da das Produkt und Technikkonzept auf fixe Bandbreiten aufsetzt.

Im Rahmen des Projektes "New DSL Product Structure" wurde ein Pilot aufgesetzt, in dem seit Ende Januar diesen Jahres 8000 Anschlüsse von Friendly Usern (teilnehmende Pilotkunden) zu Marktforschungszwecken auf den RAM-Modus umgeschaltet wurden. Um netzseitige Auswirkungen bewerten zu können, wurden in einem "Feldtest" seit dem 28. April 2008 zusätzlich 20 Anschlussbereiche teilweise auf RAM umgestellt. Die Kunden in diesen Anschlussbereichen wurden nicht informiert, da eine neutrale Endkundensituation für eine aussagekräftige Bewertung und entscheidungsrelevante Ergebnisse notwendig ist.

Der Pilot wurde aktuell erfolgreich beendet und alle jetzt aktiven RAM-Pilotkunden nutzen das Leistungsmerkmal nun bis zur Regelprodukteinführung. Die Regelprodukteinführung erfolgt voraussichtlich sukzessive im 4. Quartal 2009.


Zur Vorbereitung der Produkteinführung wurde ein bundesweiter technischer Pilot durchgeführt.

Update Dezember 2008: Die RAM-Profile bleiben bis zum RAM-Regelbetrieb aktiv.

Auch wenn durch Störungen und Tarifumstellungen das RAM-Profil deaktiviert wurde, kann man es als Pilotteilnehmer erneut einrichten lassen. Hierzu ist es notwendig, im Kontakt mit den Mitarbeitern der Telekom auf den eigenen RAM-Pilotstatus und die relevante RAM-Entstörungsanweisung in der ADSL-FM-DB für den Anschluss hinzuweisen:
Zitat:
Zitat von RAM-Pilot-Kennung in der ADSL-FM-DB
Dieser Kunde hat freiwillig am Pilottest 2008 mit RAM bis zu einer Geschwindigkeit von _____ kbit/s teilgenommen. Der Pilot ist beendet. Bis zur Regelprodukteinführung kann der Kunde jedoch weiterhin in RAM geschaltet bleiben. Die Störungsbearbeitung erfolgt nicht mehr über die Pilothotline. Die RAM-Bearbeitung erfolgt durch DTTS ITS Team 3. Die Erkennung eines Anschlusses mit einem deaktivierten Leistungsmerkmal RAM ist nur über ADSL-RAM möglich.
Ggf. sind trotz dieses konkreten Hinweises mehrere Anläufe notwendig, bis man an bewanderte Mitarbeiter gelangt, die die notwendigen Schritte zum Neueinspielen des RAM-Profils kennen.

Falls es trotz Bemühungen nicht gelingt, das RAM-Profil zurückzuerhalten, kann ggf. auch ein Forenmember via PM helfen, das RAM-Profil wieder aufgeschaltet zu bekommen: KLICK - vielen Dank für diese Möglichkeit!

Bei Umklemmung (z.B. in Folge einer Störungsmeldung) auf die neue GbE-DSLAM-Infrastruktur (Infineon 113.18x-Ports) können die alten Pilot-RAM-Profile leider nicht mehr wiedereingespielt werden, da über das dafür notwendige alte ADSL-Server-Interface kein Zugriff mehr auf diese nur über CRM-T/Flexprod verwalteten Ports besteht.


Administration der Daten für den Piloten: URL https://ram-pilot.t-home.de/

Deutschland-Karte mit Übersicht der Pilot-Interessenten zum Eintragen:
http://www.keule-tettau.eu/usermapall

Deutschland-Karte mit Übersicht der angenommenen Pilot-Teilnehmer zum Eintragen:
http://www.keule-tettau.eu/usermap

Liste wichtiger Postings im Thread: http://www.keule-tettau.eu/usermapall/news.php?n


Zusammenfassung des derzeitigen Informationsstands (Ende September 2008):

I.

Zu Marktforschungszwecken wurden ab Anfang 2008 im ersten Teststadium insgesamt 8000 DSL-Anschlüsse von Kunden, die ihr Interesse an einer RAM-Schaltung ("DSL mit maximaler Geschwindigkeit") bekundeten, auf RAM-Profile umgeschaltet.

- Gesamtzahl der Anmeldungen: ca. 50.000 (Anmeldung war möglich bis zum 3. Januar)

- Sämtliche Ports mit Ausnahme der allerersten Generation sind RAM-fähig und entsprechend nehmen nicht nur Anschlüsse mit Infineon-Ports sondern auch solche mit Analog Devices- und Texas Instruments-Ports am Piloten teil.

- Voraussetzung für die Teilnahme am RAM-Piloten ist ein DSL-Anschluss der Deutschen Telekom (Call & Surf, Consumer-T-DSL, T-DSL Business). Ganz vereinzelt wurden jedoch auch Teilnahmebenachrichtigungen an Inhaber von T-DSL-Resale-Anschlüssen verschickt.

- Ausgewählte Teilnehmer wurden an vier Terminen (11.01, 18.01, 25.01, 05.02.) per Email über die Teilnahme informiert; der Schalttermin wird in der Benachrichtigungsmail mitgeteilt.

- Nach 2 Schaltschüben waren am 23. Januar annähernd 1000 RAM-Pilotanschlüsse geschaltet.

- Im dritten Benachrichtungsschub am 25. Januar wurden ca. 6000 weitere Teilnahmebenachrichtigungen verschickt und die Anschlüsse im Laufe der folgenden Woche umgestellt. Am 5. Februar wurden noch vereinzelte zusätzliche Benachrichtigungen als "Nachzügler" verschickt.

- Insgesamt nehmen ca. 8000 Anschlüsse am Piloten teil.

- Weitere Teilnahmebenachrichtigungen sind nach derzeitigem Stand nicht mehr zu erwarten, da die vorgesehene Pilotteilnehmerzahl nach dem dritten Benachrichtungsschub erreicht war.

- Kandidaten, die endgültig nicht berücksichtigt werden, erhalten eine Absage. Erste Absagen wurden am 24. Januar per Email versandt.

- Seit dem 19. Februar erhalten nicht berücksichtigte Kandidaten beim Login auf der o.a. RAM-Pilotseite folgende Meldung:
Zitat:
Zitat von RAM-Pilot-Anmeldeseite

Pilottest "DSL mit maximaler Geschwindigkeit"

Vielen Dank für Ihr Interesse. Ihr Anschluss konnte leider nicht berücksichtigt werden.


Die Zahl derjenigen, die sich als Testkunden für den Pilottest registriert haben, übersteigt bei weitem unsere vorgesehenen Kapazitäten. Wir konnten Sie daher leider nicht für die Teilnahme berücksichtigen. Wir bitten hierfür um Ihr Verständnis.

Sollte es sich im Laufe der Pilottests zeigen, dass wir weitere Pilotteilnehmer benötigen, werden wir auf die noch registrierten Interessenten zurückgreifen. Bis zur Einführung des Produktes können Sie hier Ihre persönlichen Daten pflegen.
- Gleichlautende Absagemails werden seit dem 19. Februar sukzessive an alle nicht angenommenen Kandidaten verschickt.

II.

Um netzseitige Auswirkungen bewerten zu können, wurden seit dem 28. April im weiteren Pilotverlauf 25.000 Anschlüsse in 20 Anschlussbereichen in einem Feldtest teilweise auf RAM-Schaltung umgestellt, wobei die betroffenen Kunden nicht über die Umstellung informiert wurden. Betroffen sind u.a. Anschlüsse in den Ortsnetzen 02251, 2902, 06345, 07051 und 0761



Der Pilot läuft offiziell bis Ende September 2008. Gemäß der Teilnahmebedingungen für den Piloten können die RAM-Anschlüsse anschließend wieder auf Fixed-Rate-Profile zurückgeschaltet werden.

Update Dezember: Die RAM-Profile bleiben bis zum RAM-Regelbetrieb aktiv.

- Es gibt drei Profile, die getestet werden (Sync-Bandbreiten sind Netto-Werte):

- max. 1MBit down, 256kbit up (min. 384kbit down, 64kbit up)
(brutto max. 1184kbit down, 288kbit up; min. 448kbit down, 96kbit up)

- max. 2MBit down, 384kbit up (min. 384kbit down, 64kbit up)
(brutto max. 2304kbit down, 448kbit up; min. 448kbit down, 96kbit up)

- max. 6MBit down, 608kbit up (min. 2MBit down, 192kbit up)
(brutto max. 6656kbit down, 672kbit up; min. 2304kbit down, 224kbit up)

- Anschlüsse, die per regulärer Fixed-Rate-Schaltung nur 384kbit erhalten, werden im Rahmen des Piloten entweder auf das 1MBit- oder auf das 2MBit-Profil geschaltet - klare Auswahlkriterien hierfür sind nicht ohne weiteres zu erkennen, jedoch ist das 1MBit-Profil tendentiell bei rechnerischen Leitungsdämpfungen nahe der DSL-Light-Schaltgrenze (55db) häufiger vertreten.

- Lediglich Anschlüsse mit einer möglichen Fixed-Rate-Bandbreite ab 2MBit werden auf das 6MBit-Profil geschaltet

- Fastpath wird bei den 1- und 2-Mbit-Profilen unabhängig von rechnerischen Dämpfungsgrenzen geschaltet, beim 6MBit-Profil aber nur, falls bereits bei der Fixed-Rate-Rückfalloption 3MBit Fastpath angeboten wurde.

- Profil-Wechsel zwischen den o.a. Profilen während des laufenden Piloten sind vorerst nicht vorgesehen und entsprechende Anfragen werden negativ beschieden. Dies gilt auch für eine Zu-/Abschaltung von Fastpath.

- Bzgl. Modems werden Pilotanmeldungen auch mit Altgeräten wie Teledat 300 LAN und Nicht-Telekom-Geräten berücksichtigt.

- Modems zeigen z.T. "fixed" als Aushandlungstyp an, wenn die max. am DSLAM konfigurierte max. Syncrate erreicht wird - auch wenn RAM ("adaptive") geschaltet ist.

- Alte Modems wie das Teledat 300 LAN funktionieren i.d.R. prinzipiell mit RAM-Schaltung; einige Geräte haben aber Probleme mit dem 6MBit-Profil (z.B. das Teledat 430 LAN in Einzelfällen).

- Ältere AVM-Modems (Fritzboxen) und die entsprechenden OEM-Telekom-Modelle (Sinus W500V, Speedport W501V, Speedport W701V, Speedport W900V, Eumex 300IP) sind bereits bei anderen DSL-Anbietern mit grenzwertiger RAM-Schaltung und niedrigem noise margin als wenig stabil bekannt und benötigen regelmäßig für stabile RAM-Verbindugen einen höheren noise margin von mindestens 8db, während die DTAG an den DSLAMs üblicherweise 3db oder 6db noise margin vorgibt. Diese Kritik trifft nicht die Fritzbox-7270-Generation mit UR8-Chip zu (incl. 7240, 3270) - deren eingebaute DSL-Modems sind wesentlich besser. In neueren Firmware-Versionen der älteren Fritzboxen kann ausserdem zur Abhilfe der noise margin mittels Verschieben der DSL-Einstellungen in Richtung "sicher" benutzerseitig angehoben werden.

-Besitzer von OEM-Telekom-Modellen der Fritzboxen sollten die jeweils neueste auf der Telekom-Homepage verfügbare Firmware herunterladen bzw. für das AVM-OEM-Modell Speedport W701V stellt die Telekom aus diesem Grund eine spezielle RAM-Firmware zur Verfügung, die Modem-seitig einen höheren noise margin von 8db erzwingt. Für die Fritzbox 7170 stellt AVM eine Laborfirmware zur Verfügung, mit der die max. Sync-Datenrate manuell durch den Kunden begrenzt werden kann, womit der höhere noise margin ebenfalls erzwungen werden kann und somit die Leitung gegebenenfalls stabilisiert werden kann.

- Als besonders gut geeignet bezüglich Leitungsstabilität bei RAM-Schaltung am Leitungslimit mit niedrigem SNRM haben sich beispielsweise die Modems in den Speedtouch-Routern, im Speedport W700V und in der Fritzbox-Generation mit UR8-Modemchip (7270, 7240, incl. 3270 - keine anderen) sowie Teledat 302 LAN (ggf. mit ADSL2+-Update) und Speedport 200 herausgestellt; für alte ADSL1-Pilot-Schaltungen sind ausserdem Teledat 300 LAN, das Teledat 431 LAN, das ECI NTBBAK sowie bei den 1MBit- und 2MBit-Profilen auch das Teledat 430 LAN geeignet.

- Bei echter grenzwertiger ADSL1-RAM-Schaltung nahe der Leitungskapazität mit geringem SNRM (also wenn die max. Bandbreite des geschalteten RAM-Profils nicht oder nur teilweise/bei niedrigem SNRM erreicht wird) sind anfängliche Resyncs nichts ungewöhnliches, da sich die Leitungseigenschaften im Laufe des Tages oft ändern (u.a. nachts Störungen durch Mittelwelleneinstrahlungen bei dafür exponierter Lage im Frequenzbereich oberhalb 530kHz bzw. Träger 120) und daher die Leitungskapazität unter die zuvor ausgehandelte Syncrate fallen kann. Sobald jedoch der Tiefpunkt der Leitungskapazität erreicht ist, bleibt die DSL-Verbindung (mit etwas geringerer Syncrate) im folgenden dauerhaft stabil ohne weitere Resyncs. Voraussetzung hierfür ist jedoch, dass das DSL-Modem bzw. der DSL-Router dauerhaft eingeschaltet bleibt.

- Jegliches (hoffentlich durchwegs positives) Feedback an die RAM-Projektabteilung über das Kontaktformular @ http://www.t-home.de/dslmaximal ist herzlich willkommen - inklusive Erfahrungswerte mit den unterschiedlichsten Modems. Das Austesten des eigenen "Modemparks" an der RAM-Leitung ist ausdrücklich erwünscht. Bei Rückmeldungen über das Kontaktformular sollte stets die Rufnummer, das geschaltete RAM-Profil (RAM-Bandbreite) und der Modemtyp angegeben werden, weiterhin erwähnt werden sollen SNRM- (Signal/Rauschtoleranz/noise margin)-Werte, Sync-Werte sowie Berichte über die Leitungsstabilität; als Anhang können auch Screenshots vom Leitungsspektrum mitversandt werden.

- Falls das Modem dauerhaft gewechselt wird, bittet die Telekom darum, die im persönlichen RAM-Nutzer-Profil unter http://www.t-home.de/dslmaximal eingetragenen Modem-Daten zu aktualisieren.

END EDIT fruli
__________________________________________________ ____

Ursprüngliche Telekom-interne RAM-MEMO:

01.10.07/

Im vierten Quartal 2008 soll das komplette ADSL (Asymetrical Digital Subscriber Line) Portfolie auf rate adaptive mode (RAM) umgestellt werden. Zur Vorbereitung der Produkteinführung wird ein bundesweiter technischer Pilot durchgeführt.

An dem Piloten können Kunden sowie Mitarbeiter ab circa Ende diesen Jahres (Termin stand zum Redaktionsschluss noch nicht fest) teilnehmen Das Zentrum Informationstechnik (ZIT1) stellte zur Planung und Durchführung des Piloten seine Consultingleistungen zur Verfügungen und wurde beauftragt, den Piloten IT-technisch zu ermöglichen.

Bei einem DSL Produktportfolio im RAM Modus werden die statischen DSL Bandbreiten in eine variable Definition überführt. Unter Bandbreiten versteht man die Datentransferleistung je Zeiteinheit im Down- und Upstream Richtung. Statische DSL Bandbreiten gibt es heute noch bei den DSL Produkten 1000kbit/s bis 6000kbit/s und seinen jeweiligen Rückfalloptionen. Variable Bandbreiten gibt es heute schon bei den DSL Produkten DSL16.000 und bei den DSL Produkten für T-Home Entertain, angefangen bei dem Einsteiger Produkt „Entertain Basic“ bis hin zu dem High-End-Produkt „Entertain Comfort Plus VDSL“.

Ziel des Projekts „New DSL product structure“ ist es, dem Kunden am DSL Anschluss die maximal mögliche Bandbreite zur Verfügung zu stellen. Auf die heute genutzten Rückfalloptionen wird dabei komplett verzichtet. Mit Durchführung des Projekts soll ebenfalls die Qualität der DSL-Produkte erhöht werden. Der Kunde registriert somit positive Effekte. Es wird erwartet, dass mit dieser Produktdefinition höhere Absatzzahlen zu erreichen sind. Hierzu ein Beispiel: Ein Kunde der auf eine hohe Bandbreite fixiert ist und für sich beschlossen hat, er muss mit DSL 6000 seinen Zugang zum IP Netz gestalten erfährt bei der T-Com aufgrund der heutigen fixen Definition häufig absagen. Seine Anschlussleitung gibt beispielsweise gemäß Berechnung nur 5800 kbit/s her. Somit weisen wir Ihn mit seinem Wunsch ab. Bei einer RAM Definition bei der das DSL 6000 in einem Bereich zwischen 384kbit/s und 6016 kbit/s gefahren wird erhält er eine positive Verfügbarkeitsprüfung. Somit gewinnen wir den Kunden. Die Konkurrenten national sowie international fahren den RAM Modus fast ausschließlich. Somit lässt sich erklären warum viele Kunden verärgert zur Konkurrenz gehen. Als Randnotiz sei erwähnt, es gibt nationale Konkurrenten die DSL16.000 anbieten und dem Kunden tatsächlich nur 2000 kbit/s im Betrieb des DSL Anschluss anbieten.Vorbereitend zur Einführung der neuen Produktdefinition hat sich T-Com entschlossen, einen repräsentativen technischen Piloten durchzuführen. Es sollen circa 20.000 T-Com Reteail DSL Bestandsanschlüsse aus dem Geschwindigkeitsbereich 384kbit/s bis 3000 kbit/s auf RAM umgestellt werden. Das RAM Pilotprodukt wird zwischen 384kbit/s und 6016 kbit/s definiert. Es wird zwei RAM Profile geben, eines mit und eines ohne Fastpath (Zubuchoption für Online-Spieler). Der Pilot soll in der Zeit zwischen Dezember 2007 und Mai 2008 laufen. ZIT1 wird die Migration mit einer Migrationssoftware durchführen. Weiterhin werden Statistikreports zu den migrierten Anschlüssen bereitgestellt. Unklar ist momentan noch, wie die Kunden angesprochen werden. Der Betrieb möchte komplette Anschlußbereiche (AsB) auf RAM umschalten. Das Marketing möchte die Kunden aber bundesweit ansprechen. Die Produkteinführung „New DSL produkt structure“ ist für das vierte Quartal 2008 vorgesehen.
__________________
Dieser Beitrag stammt von einem Account, der aufgelöst wurde.

Geändert von fruli (11.03.2012 um 16:30 Uhr) Grund: Verweis auf aktuellen RAM-Sammelthread hinzugefügt
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Alt 16.04.2010, 14:33
fruli fruli ist offline
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Standard AW: Telekom ANCP-RAM 384-6000 (ausgesetzt) - Status 04/2010 in Posting #1

Hi,

der 3. RAM-Thread musste aufgrund des Umfangs und der hohen Zugriffszahlen nun erneut umgebrochen werden.

Vorpostings sind im alten Thread zu finden: Der Thread über eine Handvoll ANCP-RAM-Buchungen im Februar 2010
__________________
So long.
fruli

Geändert von fruli (18.04.2010 um 22:07 Uhr) Grund: Umfunktionierung in Umbruch-Posting
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  #3  (Permalink)  
Alt 17.04.2010, 00:02
xdjbx xdjbx ist offline
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Standard AW: Telekom ANCP-RAM 384-6000 (ausgesetzt) - Status 04/2010 in Posting #1

Zitat:
Zitat von Herr_Bert Beitrag anzeigen
Der Witz an der ganzen RAM-Sache ist doch eigentlich, daß diese Technik fast gar nichts kostet und im Prinzip sehr kurzfristig eingeführt werden könnte, so daß die Grundversorgung ganz erheblich verbessert wäre.

(...)
Die Finanzierung stelle ich mir so vor: Die T-Lekomm hat seit vielen Jahren von vielen Kunden die vollen Preise verlangt, obwohl sie nur stark eingeschränkte Leistungen erbracht hat. Das hat sie damit begründet, daß technisch nicht mehr machbar sei, was aber gelogen ist. Also soll sie das auf diese Weise unberechtigterweise eingenommene Geld einsetzen, um in den bisherigen DSL384-Gebieten FTTC auszubauen.
Ich glaube eher, dass die Preise, die seit Jahren (wegen des von der Bundeswitzagentur erzwungenen Preisdumpings) verlangt werden dürfen, gerade noch bei den kleinen Bandbreiten für Kostendeckung sorgen.
Somit sind die Einzigen, die die korrekten Preise zahlen, die mit < DSL2000. Alles was drüber liegt, müsste, wenn es nur um Bandbreite geht, wesentlich teurer sein.

Daher werden Tarife mit hohen Bandbreiten auch meist mit unnützen bzw. wenig genutzten Diensten ausgestopft um höhere Preise verlangen zu können (siehe Call & Surf Comfort Plus).

Die Rechnung geht also nicht auf.
Wenn plötzlich alle DSL 16.000 hätten, müsste massiv in die Anbindung der Vermittlungsstellen investiert werden. Das Geld fehlt aber dann wieder beim Ausbau von unrentablen ländlichen Gebieten.

Kann man ja leicht ausrechnen, bei einem 4200 Seelen-Dorf:
100 Kunden mit DSL16000 und 4100 komplett ohne DSL oder 4200 Kunden mit DSL384 ... was lohnt sich wohl mehr

und um 4200 Kunden mit DSL16000 zu versorgen, muss die Anbindung um Faktor 42 erhöht werden und zusätzlich 4200 ADSL2+-Ports angeschafft werden, ohne dass (Dank der regulierten Vorleistungspreise, so dass es immer möglich ist die Telekom-Preise zu unterbieten) die Investitionen in akzeptabler Zeit wieder eingenommen werden könnten.
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Alt 17.04.2010, 00:50
Ka-We Ka-We ist offline
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Zitat:
Zitat von fruli Beitrag anzeigen
wichtig ist erstmal, dass zumindest auf FTTC gesetzt wird.
Hallo Fruli
Hier meine Antwort auf Deinen Beitrag 4642, darum ging es mir bei meiner Frage an Odde.
FTTC ist schon richtig, aber ich frage mich, ob wegen der knappen Kassen sofort Kabel durch die Orte gelegt werden müssen, nur um überall hohe BB zu erreichen. Stellenweise könnte man das innerorts auch zusammen mit anderen Baumaßnahmen machen und hätte zwar erst einige Anschlüsse mit nur 2000 oder 3000, aber doch einiges an Kohle gespart.
K-H
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Alt 17.04.2010, 07:43
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Standard AW: Telekom ANCP-RAM 384-6000 (ausgesetzt) - Status 04/2010 in Posting #1

Zitat:
Zitat von xdjbx Beitrag anzeigen
Kann man ja leicht ausrechnen, bei einem 4200 Seelen-Dorf:
100 Kunden mit DSL16000 und 4100 komplett ohne DSL oder 4200 Kunden mit DSL384 ... was lohnt sich wohl mehr

und um 4200 Kunden mit DSL16000 zu versorgen, muss die Anbindung um Faktor 42 erhöht werden und zusätzlich 4200 ADSL2+-Ports angeschafft werden, ohne dass (Dank der regulierten Vorleistungspreise, so dass es immer möglich ist die Telekom-Preise zu unterbieten) die Investitionen in akzeptabler Zeit wieder eingenommen werden könnten.
Die Ports brauchst Du für DSL Light User auch. Daran kannst Du also nix sparen. Einzig Einsparpotential wäre bei der Anbindung. Es ist aber einer Glasfaser herzlich egal, ob sie zu 5% oder 100% ausgelastet ist (Traffic kostet so gut wie nix mehr). Des Weiteren werden DSL 16k Anschlüsse vermutlich auch noch höher überbucht.
Ich bin ja auch von 384 auf 6000 gewechselt und habe jetzt nach der ersten "Ui Toll"-Phase vielleicht 50% mehr Traffic als vorher. Der Bandbreiten Verbrauch skaliert also nicht linear mit der geschalteten Bandbreite. Und ich würde mich schon als "intensivier Nutzer" bezeichen, aber nicht als Dauersauger.
__________________
Viele Grüße
LtData
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Alt 17.04.2010, 09:30
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Standard AW: Telekom ANCP-RAM 384-6000 (ausgesetzt) - Status 04/2010 in Posting #1

Es sollte sich die Ansicht im politischen Raum durchsetzen, dass ein ausreichender Breitbandanschluss heutzutage genauso zur Grundversorgung gehört wie der ganz gewiss nicht billige öffentlich-rechtliche Rundfunk mit den GEZ Zwangsgebühren, ein Wasser- und Abwasseranschluss sowie die Stromversorgung.

Solange das nicht zum Standard wird, wird es unterschiedliche Anschlüsse bzw. teilweise auch weiterhin Lücken in der Versorgung mit diesem neuen Grundbedürfnis geben.

Das zu bewirken erfordert Überzeugungsarbeit, aber die gilt es, an der richtigen Front zu leisten, hier zu Jammern nützt wenig.

Ich habe meinen Abgeordneten z.B. von meinem upgrade von 768 auf 2000 Anschluss der Telekom, ohne Baumaßnahmen, ab 3.2.2010 berichtet - und keinerlei Reaktion erfahren - das ist bezeichnend....
Irgendwie steht das doch nicht auf der politischen Agenda, obwohl hin und wieder Strohfeuer diesbezüglich abgebrannt werden.

DSLI
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  #7  (Permalink)  
Alt 17.04.2010, 09:43
Ka-We Ka-We ist offline
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Standard AW: Telekom ANCP-RAM 384-6000 (ausgesetzt) - Status 04/2010 in Posting #1

Moin
Das zu bewirken bedeutet keine Überzeugungsarbeit sondern eine volle Brieftasche.
Wenn Du die hast und dafür ausgibst, kannste überzeugen. Der Knackpunkt ist doch die Kohle.
K-H
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  #8  (Permalink)  
Alt 17.04.2010, 14:11
Tatalus Tatalus ist offline
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Standard AW: Telekom ANCP-RAM 384-6000 (ausgesetzt) - Status 04/2010 in Posting #1

Zitat:
Zitat von Ka-We Beitrag anzeigen
Moin
Das zu bewirken bedeutet keine Überzeugungsarbeit sondern eine volle Brieftasche.
Wenn Du die hast und dafür ausgibst, kannste überzeugen. Der Knackpunkt ist doch die Kohle.
K-H
Wie wahr.... Wie wahr.
Das Thema heist Gewinnmaxmiernung nicht nur Rentabilität.

Tatalus
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  #9  (Permalink)  
Alt 18.04.2010, 10:42
Benutzerbild von Odde23
Odde23 Odde23 ist offline
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Standard AW: Telekom ANCP-RAM 384-6000 (ausgesetzt) - Status 04/2010 in Posting #1

Zitat:
Zitat von Ka-We Beitrag anzeigen
Hallo Fruli
Hier meine Antwort auf Deinen Beitrag 4642, darum ging es mir bei meiner Frage an Odde.
FTTC ist schon richtig, aber ich frage mich, ob wegen der knappen Kassen sofort Kabel durch die Orte gelegt werden müssen, nur um überall hohe BB zu erreichen. Stellenweise könnte man das innerorts auch zusammen mit anderen Baumaßnahmen machen und hätte zwar erst einige Anschlüsse mit nur 2000 oder 3000, aber doch einiges an Kohle gespart.
K-H
Natürlich idt ein innerörtlicher Ausbau, wenn die Gemeinde-Kasse leer ist unsinnig. Da über einen HK-Vereiniger ja zunächst mal eine deutliche Versorgungsverbesserung stattfindet. Der weitere Ausbau auf echtes FTTC kann dann im Zuge von ohnehin stattfindenden Starßen- und Leitungsarbeiten paralell erfolgen. Der Hauptbrocken bei einem Ausbau ist in der Regel ja die GF-Zuführung vom Nachbarort mit der VSt. Ein gleichzeitiger innerörtlicher Ausbau, wie er bei uns nun vom Gemeinderat beschlossen wurde, ist zwar schön, aber nicht gleich erforderlich. Mittelfristig wird man aber nicht drum herum kommen, wenn die Gemeinde auch zukünftig bei den verfügbaren BB vorne mitspielen will. Letzlich ist es aber immer eine Frage des Geldes. Man muß als Gemeinde halt schauen, was möchten wir, wieviel Geld haben wir und dann wird sich zeigen, was machbar ist. Im schlimmsten Fall geht gar nichts, im besten Fall wird FTTH ausgebaut.
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  #10  (Permalink)  
Alt 18.04.2010, 18:56
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Zitat:
Zitat von Odde23 Beitrag anzeigen
Wisi ist ein OK Forenmember .
so ist das
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